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Pfingstmontagabend zappte ich herum und blieb auf Tagesschau24 hängen (einem Sender, von dem ich nicht wusste, dass es ihn gibt). Gerade hatte die Dokumentation „Mission Wahrheit – Die New York Times und Donald Trump“ begonnen. Klar, ich bin Journalist, und ich hatte von diesem Film schon gehört. Und, klar, ich blieb hängen. Nicht, weil ich in zweimal 90 Minuten hautnah miterleben konnte, mit welch unfassbarem Einsatz die Reporter der „New York Times“ über den Präsidenten berichten. Pausenlos haben sie ihre weißen Kopfhörer im Ohr, weil sie fast ununterbrochen parallel am Mobiltelefon und direkt kommunizieren. Sie tragen ihre Laptops umher, weil sie ständig an ihren Geschichten arbeiten und jeden Gedanken, jede Information direkt verarbeiten. Sie recherchieren, sie diskutieren, sie schlagen über die Stränge (was einen Kollegen seinen Job kostet) und geraten…
El Chapos Lebensgeschichte, vor allem die spektakulären Ausbrüche aus mexikanischen Hochsicherheitsgefängnissen, ist schon sehr faszinierend.Dennis Scherzer, via Facebook Größte Intimität stern Nr. 25/2019, „Sie war eine Löwenmutter“ – Dominik Elstner über seine verstorbene Mutter Hannelore Elsner Das Interview mit Dominik Elstner ist außerordentlich berührend und zeigt trotz größter Intimität Respekt vor seiner großartigen Mutter Hannelore Elsner. Ich bin besonders angetan vom Satz dieses doch dem Vater so fernen Sohnes, er werde für Dieter Wedel da sein, wenn der Hilfe brauche. Antje Flechtenmacher, per E-Mail Gruselkabinett stern Nr. 25/2019, „Eine muss durchkommen“ – Zwischenruf von Hans-Ulrich Jörges Nein, ich bin keine SPD-Wählerin – aber Frau Giffey ist die einzige Frau, auf die ich in diesem gesamten Gruselkabinett von Politikerinnen meine Hoffnung gesetzt habe. Die einzige, bei der ich das Gefühl habe,…
Von Tier und Mensch Paulinus Kristianto (2.v.r.) brachte Joachim Rienhardt (r.) und Fotograf Ulet Ifansasti (l.) bei ihrer Recherche zum Mord an Orang-Utans zum Tatort und zum Täter. Er führte sie zu den ermittelnden Polizisten, den Nationalpark-Chefs und dem Leiter der Naturschutzbehörde. Der Nachfahre der Ureinwohner Borneos gründete eine Hilfsorganisation (CAN Borneo), die sich für den Erhalt des Regenwaldes einsetzt: „Wenn man die Orang-Utans retten muss, ist es schon zu spät“, sagt Kristianto. Ihm ist bewusst, dass auf der Gegenseite die größten Industrien des Landes stehen – Palmöl und Kohle. „Aber ich halte es mit Ché Guevara. Am Ende kann ich zumindest sagen: Ich habe gekämpft.“ (Seite 44) Unterwegs im US-Wahlkampf Ohne Handy geht auch hier nichts mehr. Die Demokratin Elizabeth Warren, 69, lässt auf ihren Veranstaltungen mit jedem Besucher,…
Wie Bob der Baumeister kommen sie daher, die Geistlichen, die einen Gottesdienst auf der wohl berühmtesten Baustelle der Welt abhalten: Notre-Dame. Erstmals seit dem verheerenden Brand im April kommen in der Kathedrale wieder Menschen zu einer Messe zusammen. Mit weißen Schutzhelmen, falls etwas vom Dach herunterbröckelt. Es predigt der Pariser Erzbischof Michel Aupetit (2.v.l.), ihm lauschen 29 Priester und Gläubige; mehr sind aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen. Notre-Dame, so sagt Frankreichs Kulturminister Franck Riester, sei noch immer „in einem sehr fragilen Zustand“.…
Es sieht nicht so aus, aber dieser Mann macht gerade einen Ausflug in die Botanik Irlands. Er informiert sich über die Zukunft der Landwirtschaft, die ihm durch eine VR-Brille dargeboten wird. Ganz modern! Willem-Alexander, König der Niederlande, ist mit seiner Gattin Máxima zu Besuch auf der Grünen Insel. In den „Botanical Gardens“ von Dublin geht es um die Zusammenarbeit von Iren und Holländern in Sachen Innovationen und Nachhaltigkeit. Die Königin trägt einen nationalfarbenen Oranje-Hut, unter dem sie sich ein wenig zu amüsieren scheint. Oder ist sie erleichtert? Ihr bleibt die Brille jedenfalls erspart.…
Von oben betrachtet erinnert die Masse an einen großen Blumenstrauß. In Frankfurt am Main sind 62 772 Menschen zusammengekommen – zu einem Firmenwettlauf, an dem 2282 Betriebe teilnehmen. Veranstaltet wird das Rennen von einer amerikanischen Bank, die den Büroangestellten aus dem Finanzviertel offenbar ein bisschen frische Luft gönnt. Mag sein, dass der ein oder andere Banker auf der Strecke trotzdem die Börsenkurse kontrolliert; auf der Uhr am Handgelenk. Ohnehin hat der Lauf einen finanziellen Nebenaspekt: Am Ende kommen über Spenden der Läufer und des Veranstalters 252 000 Euro zusammen – für einen guten Zweck.…