Business Punk

05/2021

"BUSINESS PUNK ist das Business-Lifestyle-Magazin für alle, die etwas bewegen wollen. Für Macher, die ihr eigenes Ding durchziehen und für Leute, die in Unternehmen etwas unternehmen. Für die ein Job mehr ist als ein Job. BUSINESS PUNK mischt die großen Erfolgsstorys einer jungen Unternehmergeneration mit der Popkultur des digitalen Zeitalters und spricht damit junge Leser an, die im Internet zu Hause sind und ebenso lebens- wie erfolgshungrig sind. Das BUSINESS PUNK-Motto „Work hard. Play hard.“ bestimmt den Inhalt des Heftes. Es geht um Wirtschaft jenseits von Aktienkursen und Gewinnprognosen. Es geht um das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt. Um Typen, die es nach ganz oben geschafft haben. Und um die, die gerade auf dem Weg dahin sind. Das Magazin portraitiert erfolgreiche Business-Rebellen und berichtet über Ideen, Innovationen und Trends in der Arbeitswelt, um Styles und Must- Haves aus Mode, Accessoires und Körperpflege. Um Technik und Autos jenseits von Heckspoilern und oberflächlichen Gadget-Lobhudeleien."

Pays:
Germany
Langue:
German
Éditeur:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Fréquence:
Bimonthly
5,94 €(TVA Incluse)
33,68 €(TVA Incluse)
6 Numéros

dans ce numéro

1 min
editorial

Viele Jahre lang ging der Blick beim Thema Cannabis ohne Umwege nach Kanada: Dort saßen die großen Player, dort tummelten sich die interessantesten Köpfe, die die Zukunft prägen wollten. Aurora, Canopy Growth, Tilray, Aphria – alle bereiteten sich auf den Angriff auf den Riesenmarkt USA vor, wo man auch auf die Legalisierung des Freizeitmarkts heiß war. Und in Deutschland? Bekam man davon nicht allzu viel mit, außer man hatte Lust auf hochspekulative Aktien. Doch auch hierzulande werden auf dieser Basis neue medizinische Lösungen vorbereitet. Auch deswegen haben wir in dieser Ausgabe gleich zwei Geschichten über deutsche Cannabis-Entrepreneure: Unsere Titelgeschichte über die Sanity Group behandelt das in Deutschland sicherlich größte Pferd, das durch die Manege stolziert. Erst will man dort die Entwicklung eines Medikaments zur Behandlung von Schizophrenie vorantreiben, dann an…

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2 min
vom start-up zum marktführer

„ WIR HABEN BUSREISEN durch Digitalisierung sexy gemacht“, sagt Daniel Krauss, CIO und Mitgründer von FlixMobility, und ergänzt: „Mit über 2.500 Zielen in Europa und den USA sind wir bereits jetzt der Marktführer in vielen Ländern.“ Möglich war das, weil er und seine Mitstreiter bereits seit Mitte 2014 auf die Kraft der Cloud setzten. Genauer gesagt: auf die weltweit führenden Cloud-Lösungen von Salesforce. Während konventionelle CRM-Systeme vor allem auf den Vertrieb und das Marketing beschränkt sind, integriert die CRM-Lösung von Salesforce zusätzlich weitere Bereiche wie Kundenservice, Personal, Lieferkette und Partnermanagement in die Cloud – mit Erfolg. So greifen bei Flix-Mobility die Account-Manager dank Salesforce jetzt vor Ort beim Kunden auf aktuelle Informationen zu und Teamleiter können sich auch unterwegs einen Überblick über aktuelle Fälle und relevante Kennzahlen verschaff en. „Salesforce…

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1 min
meeting zum sand der dinge

Bürolandschaft. Tausendfach gehörter Begriff, hinter dem sich meist enttäuschenderweise same old, same old verbirgt: funktionaler Großraum mit Kaffeemaschine in der Ecke, Whiteboard und großem Bildschirm, an dem immer das HDMI-Kabel fehlt. Dabei haben echte Landschaften so viel zu bieten – Hügel, Seen, Berge, Ufer, Wiesen, Höhlen, Wellen, Wälder. Diese Einsicht hatten jedenfalls der Berliner Architekt Niklas Martin und sein Auftraggeber Orca Affairs, als es um die Neugestaltung des Meetingraums der PR-Agentur ging. Doch das weiche, organisch anmutende Design war keine Top-down-Entscheidung. Denn bevor die ersten Wände fielen, hat die Geschäftsführung über Monate hinweg mit den Menschen geredet, die am Ende diesen Raum auch nutzen sollen – den Angestellten. Architekt Martin sieht im Umbau mehr als eine Laune oder einen Spleen: Der Raum soll Ausdruck einer kompletten Umstrukturierung der Arbeitsabläufe in…

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1 min
leben in logos

Es gibt kein soziales Netzwerk gibt mir mehr Inspiration. Zugleich ist es auch ein großer Marketingkanal, den ich seit zwei Jahren selbst aktiv nutze. Schon verrückt, wenn man überlegt, dass es vor ein paar Jahren fast nur das TV gab, um Bekanntheit zu erreichen. Gesunde Ernährung und Sport gehören zu meinem Alltag wie das tägliche Zähneputzen. Da ich sehr gerne auf den Markt gehe, aber nicht immer Zeit dafür finde, bestelle ich meine Lebensmittel einfach bei Frischepost. Eines der besten Geschäftsmodelle seit Langem! Ich war seit der siebten Klasse auf einem Internat, eine der besten Zeiten in meinem Leben. Fast alle meiner engen Freunde kommen aus dieser Zeit. Noch wichtiger: Ich habe grundlegende Werte gelernt: Zuverlässigkeit, Neugier, Vertrauen, Eigenverantwortung und Teamplay. Als ambitionierter Hobbyfußballer und Fan gab es in meiner Kindheit kaum ein…

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1 min
meine helden

Markus Witte ist Gründer und Executive Chairman der Sprachlern-App Babbel. Zuvor verantwortete er unter anderem die Web-Infrastruktur bei Native Instruments. Seine berufliche Laufbahn begann er als Lehrbeauftragter an der Universität. Durch ihren Einsatz für mehr Verständnis und gegen Hass gibt Dunja Hayali dem Grundgedanken von Zusammenhalt ein modernes Gesicht. Ihr Mut, sich an Geschichten mit sozialpolitischem Zündstoff zu wxagen, ist bewundernswert. Gustave Flaubert gelingt es wie kaum jemand anderem, die Naivität und Niedertracht mancher zu demaskieren, ohne die Sehnsucht nach der Hoffnung auf das Bessere aufzugeben. Der Wertekompass des Schriftstellers hat mich sehr geprägt. Der Journalist Shankar Vedantam begeistert mich seit Jahren durch seine Klarheit und Empathie. Besonders inspirierend ist die mitreißende Art und Weise, wie er komplexe Einsichten in die Form von konkreten Geschichten zu bringen vermag. Der Einsatz von Margret Rasfeld für…

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4 min
»alle dopen sich in irgendeiner form«

Frau Herzberg, Sie haben einen Monat lang mikrodosiert halluzinogene Drogen genommen. Empfehlen Sie die Erfahrung weiter? Es hat wirklich geholfen. Zum einen der Placebo-Effekt: Dass ich wusste, ich habe meine Medikamente. Da habe ich mich sicherer gefühlt. Sonst bin ich morgens manchmal gar nicht hochgekommen. Ich wusste, jetzt muss ich gleich funktionieren, und das hat mich so wahnsinnig viel Kraft gekostet. Als ich wusste, ich kann gleich meine komischen Pilzdinger nehmen, fühlte ich mich wie in einem Sicherheitsnetz. Placebo hätte aber auch ohne Psilocybin geklappt. Man hat eben auch diesen Drang rauszugehen, mit psychedelischen Drogen. In die Natur, spazieren. Das ist ja auch nachweislich gut gegen Depressionen. Wir sind sogar bei schlechtem Wetter im Mauerpark Fußball spielen gegangen. Bei Kokain wiederum ist das ganz anders. Da willst du nicht rausgehen, da willst du…

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