DÉCOUVRIRBIBLIOTHÈQUE
Voyages et Plein air
Geo Special

Geo Special

05/2020

Alle acht Wochen mit GEO SPECIAL eine Destination im Detail erkunden und zum Landeskenner werden. FÄNGT AN, WO DER REISEFÜHRER AUFHÖRT Jede Ausgabe ist einem Land, einer Region oder einer Stadt gewidmet. Ob anhand von Geheimtipps oder klassischen Urlaubsdestinationen – alle zwei Monate vermittelt das Magazin die Leidenschaft des Reisens, erklärt und inspiriert. Dabei informiert GEO SPECIAL nicht nur ausführlich über Menschen, Hintergründe und Zusammenhänge. Nützliche Empfehlungen und Informationen helfen den Lesern seit mehr als 30 Jahren ganz konkret bei der Reiseplanung.

Pays:
Germany
Langue:
German
Éditeur:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Fréquence:
Bimonthly
Lire plus
Offre spéciale : Sparen Sie zusätzlich 40% auf Ihr Abo!
J'ACHÈTE CE NUMÉRO
7,11 €(TVA Incluse)
JE M'ABONNE
32,94 €19,77 €(TVA Incluse)
6 Numéros

dans ce numéro

1 min.
willkommen unterwegs

VOR EINIGEN WOCHEN sahen wir an einem Laternenmast einen Hilferuf: »Wer kann Hinweise geben? Letzte Nacht wurde unser voll bepackter Bulli gestohlen, mit dem wir heute in den Urlaub fahren wollten.« Was für ein Jammer in diesem ohnehin schwierigen Reisejahr! Bester Laune hingegen sind trotz Corona-Krise die Caravan-Vermieter und Wohnmobil-Hersteller. Das Geschäft brummt wie ein fabrikneuer Motor. Nach Angaben des Caraving-Industrie-Verbandes sind 700 000 Caravans und 590 000 Reisemobile in Deutschland zugelassen; das Wohnmobil hat in der Mitte der Gesellschaft eingeparkt. Kein Wunder, bietet es doch die größtmögliche Freiheit, während uns das Virus in unsere Grenzen weist. Vor allem aber steht das Reisen auf vier Rädern für ein einzigartiges Gefühl – weil sich Fernweh und Heimweh gleichermaßen stillen lassen. Aus diesem Grund laden wir Sie bereits zum zweiten Mal ein,…

1 min.
unterwegs

MALTE JOOST In den Flieger und weg? Davon hält der GEO-Fotograf nichts. Malte Joost stieg für dieses GEO Special lieber in einen Land Rover Defender und suchte die besten Offroad-Strecken in den Alpen. Für das richtige Roadtrip-Gefühl brauchte es dann nur noch eins: »Der Wagen musste so richtig dreckig werden. So gehört es sich für einen Defender.« (S. 124) JOCELYN DE KWANT Die Autorin aus den Niederlanden und ihre Familie haben sich vor einigen Jahren einen Bulli gekauft: einen VW T4, Baujahr 1993. Kein Oldtimer-Camper, aber der perfekte Wagen, um dem Vanlife-Gefühl auf den Grund zu gehen. Warum nämlich so viele Menschen derzeit vom rollenden Ferienheim träumen, hat sie für uns aufgeschrieben. (S. 20) JULIA NIMKE »Wasser, Öl und Benzin nachfüllen – das kann ich.« Ansonsten kenne sie sich mit Autos überhaupt nicht aus. Das…

6 min.
talk of the town

LEUTE, LEUTE Mit Van und Motorrad, mit dem Auto und dem Rad – sieben Abenteurer erzählen von ihren Reisen »Eigentlich wollte ich weiter zum Balkan, aber in Griechenland bin ich hängengeblieben, fast zwei Jahre. Den Lockdown habe ich in einem Ort namens Koroni verbracht. Die Griechen freuen sich immer, wenn man mit dem Camper in ihr Dorf fährt. Da ist man nicht die nervige Touristin, sondern wird zum Kaffee eingeladen und bekommt fünf Kilo Orangen geschenkt. Auch weil man überall frei stehen kann, ist das Land ein Traum für Van-Reisende. Größtenteils war ich auf dem Peloponnes, aber auch im Norden, Epirus. Viele finden mutig, dass ich allein unterwegs bin, aber das machen so viele, dass ich 2019 ein ganzes Buch mit Geschichten von alleinreisenden Frauen füllen konnte. Zuvor lebte ich jahrelang allein…

9 min.
das bulli-gefühl

ALS ICH ZUM ERSTEN MAL mit meiner Familie in einem VW-Bus in den Urlaub fuhr, musste ich an den Film »Little Miss Sunshine« denken. Drei Generationen gemeinsam unterwegs in einer alten Klapperkiste Richtung Sonne – ein echter Roadtrip. Den Bus hatten wir geliehen; es war ein restaurierter Oldtimer, ein T1 für Kenner, und unsere Route wählten wir Tag für Tag spontan. Es war ein toller Urlaub! Wir fühlten uns frei und unabhängig. Und das, obwohl schon ziemlich bald die Batterie den Geist aufgab, sodass wir nur weiterfahren konnten, wenn genügend Leute da waren, die uns anschoben. Das Gute daran war, dass wir überall begeistert verabschiedet wurden, nachdem wir genug Helfer um uns versammelt hatten. Gemeinsam einen Bus anschieben, bis er anspringt, das verbindet. Und eine solche Szene gibt es tatsächlich…

2 min.
on the road

MOMENT MAL! »Bilder wie dieses spiegeln meinen Blick auf die Welt! Mein Name ist Julia Nimke. Ich stehe auf einer Steinbrücke im Valle Maggia, einem sehr schönen Tal im Schweizer Kanton Tessin. Neben mir springen Frauen und Männer kopfüber in den eiskalten Fluss Maggia, und ich schaue dem Treiben durch meine Kamera zu. Ich mag das genauso sehr wie den Moment der Stille oben am Furkapass im Kanton Wallis, als das stillgelegte ›Hotel Belvedere‹ im perfekten Licht strahlt.« IMMER DER KARTE NACH »Meinen Mercedes Sprinter habe ich 2016 gekauft. Er ist nahezu unzerstörbar, zumindest fühlt er sich für mich so an. Er ist auf meinen Reisen meine Komfortzone, in ihm fühle ich mich sicher. Vielleicht habe ich ihm deshalb einen Namen gegeben: Emil. Unsere erste Reise führte auf den Balkan – durch das…

5 min.
zürich–basel–lausanne

TAG 1: ZÜRICH UND SONST NIX DIESER STADT EILT EIN RUF VORAUS. Ganz oben in den internationalen Rankings zum Thema Lebensqualität geführt, wird Zürich nicht müde, seine traditionellen Wow-Orte zu feiern. Wenn man aber das offensichtliche Programm (Zürichsee mit Blick auf die Alpenkette, Bahnhofstraße, Altstadt und Grossmünster) den asiatischen und indischen Touristen überlässt, und sich stattdessen aufmacht Richtung Europaallee, dann gibt es viel Neues zu entdecken. Man schlendert durch das neue Quartier – vorbei an Fahrradshops, Designgeschäften, Handwerkerläden, imposanter Hochhausarchitektur und lässigen Bars. Hier ist das hippe Zentrum von Zürich entstanden. Am besten spürt man den innovativen Geist am »Kosmos«, Kino, Kulturort, Buchladen und Restaurant. Wer will, macht sich von hier aus auf ins alte und verruchte Zürich, das beliebte Ausgeh- und Rotlichtviertel ist gleich um die Ecke. Zur Entschleunigung lohnt…