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Mode
Glamour (D)

Glamour (D) M?rz 2020

Kernthema in GLAMOUR ist die Mode. In opulenten Produktionen auf internationalem Top-Niveau inszeniert GLAMOUR die Looks der Saison und zeigt im Stylebook alle Tipps und Tricke, wie die neuesten Looks für das persönliche Styling umgesetzt werden können. Der zweite Themenschwerpunkt in GLAMOUR ist die Beauty. Hochwertig produzierte Beautystories rund um Haare, Make-Up, Pflege und Duft präsentiert GLAMOUR in jeder Ausgabe. Spezielle Themenschwerpunkte ergänzen diesen Rundumservice.

Pays:
Germany
Langue:
German
Éditeur:
Condé Nast Germany GmbH
Fréquence:
Monthly
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12 Numéros

dans ce numéro

1 min.
editorial

Ich im Jeansladen: bereits das zehnte Exemplar, verrenke mich rückwärts vor dem Spiegel, Po-Check. Sh**, auch diese schafft es nicht, meinen Knackpunkt optisch zu verkleinern. Die Verkäuferin hat längst meine wachsende Frustration verstanden und sagt fröhlich-pragmatisch: „Nun ja, man soll schon zeigen, was man hat!“ Diese Hose besitze ich noch heute. Und gelernt habe ich: Gute Ratgeber sind selten (nicht teuer!); und dass das Selbstbild eine Teufelin ist. Eigentlich soll es uns Kraft geben, Selbstbewusstsein, Nonchalance. Lässt sich aber leider viel zu leicht manipulieren – von ungebetenen Kommentaren, vermeintlichen Idealen, Klischees … und entfremdet uns. Wir lassen in dieser Ausgabe Frauen zu Wort kommen, die ihre positive Selbstverständlichkeit zurückerobert haben. Bonnie Strange spricht über ihre Rolle als sexy Mom im Netz (S. 36). Sängerin Halsey verarbeitet ihre Probleme in ihrer…

1 min.
basksage

„In unserer großen Trendvorschau wird dem Minimalismus eine ganze Strecke gewidmet. Ich liebe es reduziert, und nach den Logos und überdekorierten Styles feiere ich dieses Comback!“ (S. 64) Sabrina Bihlmayr, Marketing-Trainee „Ich habe gelernt, dass die Bezeichnung ,Bad Mom‘ 2020 keine Beleidigung mehr ist, sondern ein Kompliment – mehr dazu in meinem Interview mit der großartigen Bonnie Strange.“ (S. 36) Sarah Thiele, Textredakteurin „Das Interview mit der Surf-Olympionikin Frankie Harrer hat mich dazu motiviert, dass ich mich 2020 endlich auch mal aufs Surfbrett wagen werde. Hawaii, mach dich bereit!“ (S. 176) Sonja Rojacz, Social-Media-Redakteurin „Dank unseres großen Streaming-Guides weiß ich jetzt, dass Netflix nicht reicht und ich mir auch noch Disney+ holen muss. Und, dass ich mal E-Mails löschen sollte für eine bessere CO2 -Bilanz.“ (S. 102 ) Eduard Maier, stellv. Art Director „Die Ableger meiner Efeutute tausche…

1 min.
mischen: possible

Dass die Modebranche nicht immer nur bierernst sein muss, beweist eine ganz besonders: Gabriella Karefa-Johnson. Die Amerikanerin hat nicht nur bei der US-„Vogue“ gelernt, mittlerweile ist sie auch Fashion Director des Zeitgeist-Magazins „Garage“. So weit eine ganz gute Vita. Was Gabriella so besonders macht? Sie bringt den Fun zurück in die Fashion – cheert bei den Schauen für ihre Lieblingsmodels, anstatt desinteressiert (weil übercool) danebenzusitzen, und kombiniert munter Farben, Anima Prints – und Rap-Shirts. Was wir von ihr lernen können? Wer wagt, gewinnt. Redaktion: Luna Walther; Fotos: Jason Lloyd-Evans (1), Adam Katz Sinding (1), Getty Images (2), Alamy (1), Carola De Armas (1), Skwad Photography (1) beide Blaublut-Edition.com, Action Press (2), dpa (1), Acielle/Style du Monde (1)…

2 min.
ok boomer*

Wir haben ein Problem. Zumindest sagen das die Feuilletons dieser Welt, die behaupten, mit „OK, Boomer“ wäre eine neue Eskalationsstufe im Generationenkonflikt erreicht, oder, wie die „New York Times“ schreibt: „Jetzt ist es Krieg.“ Aber fangen wir von vorne an. Was bedeutet „OK, Boomer“ überhaupt? Der Ursprung liegt irgendwo in den Tiefen des Internets – viele beziehen sich auf die Social-App Tik Tok –, „OK, Boomer“ soll als Resonanz auf die Aussage eines Babyboomers (Jahrgänge 1946 bis 1964) entstanden sein, der behauptet hat, Millennials würden unter dem Peter-Pan-Syndrom leiden und nie erwachsen werden. Anstatt sich ihm lang und breit zu erklären, erwiderten Generation Y und Z einfach: „OK, Boomer“, Diskussion beendet. Eine 25-jährige neuseeländische Politikerin schmetterte die Antwort im Parlament einem Boomer hin, der sie während ihrer Ansprache zum Klimawandel unterbrochen…

3 min.
max herre zeigt sein athen

1. Mein Vater hat Ende der 1980er in Athen gearbeitet, wir haben als Großfamilie häufig in Griechenland Urlaub gemacht und tun das bis heute. Dort sind meine schönsten Kindheitserinnerungen entstanden – auch das Cover meines Albums „Athen“. Das Foto hat mein Vater in dieser Zeit gemacht. Es zeigt meinen Bruder und mich nahe des Poseidon-Tempels am südlichsten Punkt von Attika, etwa eineinhalb Stunden von der Hauptstadt entfernt. Der Tempel ist übrigens deutlich besser in Schuss als die Akropolis und der Ort bekannt für seine magischen Sonnenuntergänge. 2. Mein Vater hat damals im Stadtteil Kypseli gelebt, das ist auch eines meiner Lieblingsviertel. Dort zeichnet sich das ganz normale Athener Leben ab: Betriebsam bis beschaulich, nicht übertrieben hip, aber dafür total heterogen, das mag ich. 3.Athen ist auf sieben Hügeln erbaut, den besten Blick…

1 min.
nord-lichter

„Die Wolle für unseren Blazer stammt aus Prato, wo man traditionell mit recycelten Stoffen arbeitet. Was in den 80ern und 90ern so gar nicht ging (alles sollte neu sein), ist jetzt salonfähig.“ „Das Kleid aus eco-verifizierter Viskose soll für mich vor allem Optimismus und Leichtigkeit in diese sonst oft schwere Thematik der Nachhaltigkeit bringen.“ „Die Hose haben wir fast in jeder Kollektion, sie ist ein Dauerbrenner. Zusammen mit Zalando hatten wir erstmals die Mittel, sie nachhaltig zu produzieren – aus recyceltem Polyester.“ Redaktion: Luna Walther; Fotos: Jasper Carlberg (1)…