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ARTE Magazin October 2020

ARTE Magazin ist die monatlich in deutscher Sprache erscheinende Zeitschrift des Europäischen Kultursenders ARTE. Neben dem kompletten TV-Monatsprogramm des Senders finden die Leser des ARTE Magazin reichlich Hintergrundinformationen, Reportagen und Interviews zum aktuellen TV-Programm des Senders. Das ARTE Magazin wendet sich an all, die sich für den Sender ARTE und sein qualitativ außergewöhnliches Programm interessieren.

Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
Axel Springer SE
Frequentie:
Monthly
€ 1,96(Incl. btw)
€ 21,38(Incl. btw)
12 Edities

in deze editie

2 min
editorial

Liebe Leserinnen & Leser Im Oktober, den Wochen vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl am 3. November, schaut die Welt auf die USA: Soziale Ungleichheit, Rassismus und das Coronavirus führen zu enormen Spannungen. In einem Programm-Schwerpunkt mit packenden Dokus wie „Der Ku-Klux-Klan – eine Geschichte des Hasses“ und „Black Panthers“ beleuchtet ARTE die histori schen Hintergründe der Polarisierung des Landes. Die Dokumentationsreihe „Aus der Traum? – Die Amerikaner im Wahljahr“ beschäftigt sich mit individuellen Träumen und Zielen der Amerikaner. Wie es gelingen kann, die Krise zu überwinden, darüber macht sich USA-Reporter Daniel C. Schmidt in der Titelgeschichte des ARTE Magazins Gedanken. Ab Seite 10. Kanada, Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, steht für unberührte Natur – und für gesellschaftliche Vielfalt. ARTE trägt beidem mit einem Schwerpunkt Rechnung. Freuen Sie sich auf ein Porträt und ein…

artede2010_article_003_01_01
2 min
mit arte um die ganze welt

USA FREIHEIT UND LOKALPATRIOTISMUS Wer kennt sie nicht, die Akkorde von „Free Bird“ oder „Sweet Home Alabama“? Regisseur Stephen Kijak erzählt die bewegende Geschichte der Rockband Lynyrd Skynyrd und ihres Frontsänger Ronnie Van Zant, der 1977 bei einem Flugzeugabsturz auf dem Weg nach Louisiana ums Leben kam. Lynyrd Skynyrd – If I Leave Here Tomorrow Dokumentarfilm TV Freitag, 30.10. • 21.45 Uhr ► bis 27.1.2021 in der Mediathek IRLAND WETTERWECHSEL Die Natur der Atlantikinsel besticht zu jeder Jahreszeit durch ihre schroffe Schönheit. Im ersten Teil der vierteiligen Dokureihe zeigt sich das Eiland herbstlich: Wenn die Tage kürzer werden, leuchten die Laubbäume in den üppigen Wäldern in bunten Farben – und viele Tiere legen jetzt Vorräte für den nahenden Winter an. Ein Jahr in Irlands Natur Dokureihe TV ab Donnerstag, 1.10. • 20.15 Uhr ► je 30 Tage in der Mediathek DEUTSCHLAND AUFBRUCHSTIMMUNG 1989 brechen…

artede2010_article_006_01_01
1 min
zeit, china zu verstehen

Seit einigen Jahren steht die Volksrepublik China im Fokus der globalen Aufmerksamkeit. Grund sind ihre grenzenlosen Machtansprüche, die sich etwa durch die Neue Seidenstraße, ihren kompromisslosen Umgang mit den USA sowie ihre Aggressivität im Chinesischen Meer oder gegenüber Hongkong und Taiwan äußern. An Peking kommt somit auf dem geopolitischen Parkett niemand mehr vorbei. Doch während besonders Chinas Außenwirkung mediale und politische Beachtung findet, ist es ratsam, auch das Innere des riesigen wie heterogenen Landes zu betrachten – samt der Unterschiede zwischen Stadt und Land, Ost und West, Reich und Arm. Wir müssen verstehen, woher China kommt, um zu verstehen, wohin es geht – gerade im Hinblick auf seine Expansionsbestrebungen. Es stimmt: Die Volksrepublik ist kommunistisch, totalitär und verfolgt imperialistische Ambitionen. Genau aus diesem Grunde müssen Frankreich, Deutschland und die gesamte EU endlich…

artede2010_article_007_01_01
1 min
re: was europa bewegt

»Ein gewisser Protest gegen die Amis ist durchaus demokratisch«James „Jim“ Albright, ehemaliger US-Heeresjournalist ER HAT DIE HÖHEN UND TIEFEN der deutsch-amerikanischen Beziehung miterlebt: Der Texaner Jim Albright war US-Heeresjournalist in Nürnberg und von 1993 an Fotograf der Fränkischen Landeszeitung. Der 61-Jährige spricht sogar mit fränkischem Akzent, denn er lebt seit 39 Jahren in Bayern. US-Stützpunkte haben dort jahrzehntelang das Leben mitgeprägt – wirtschaftlich und gesellschaftlich. „Ich habe das Gefühl, dass die Bevölkerung nichts gegen die Präsenz der Amerikaner hat“, sagt Albright. Nun will US-Präsident Donald Trump ein Drittel der in Deutschland stationierten Truppen abziehen. Drei bayerische Standorte wären betroffen. Für deutsch-amerikanische Freundschaften wäre das bitter. Oder doch „Zeichen einer gesunden Erneuerung?“, fragt sich der Fotograf. Re: Ami go home? Reportagereihe TV Montag, 19.10. • 19.40 Uhr ► bis 16.1.2021 in der Mediathek…

artede2010_article_008_01_01
1 min
uneinige staaten von amerika

Jill Lepore Diese Wahrheiten. Eine Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika C.H. Beck In ihrer brillanten Studie zeigt die Historikerin, dass die politische Polarisierung nicht neu ist, sondern die USA von Anbeginn an begleitet. Daniel C. Schmidt This is America: Reisen durch ein Land im Umbruch Auf bau Was bewegt die Amerikaner wirklich? Kurzweiliger Roadtrip durch ein Land voller Widersprüche – und vieler positiver Überraschungen. Ben Lerner Die Topeka Schule Suhrkamp Die Gegenwart in Literatur zu verwandeln, ist der Anspruch der großen amerikanischen Autoren – dieser aktuelle Roman ist ein Beweis. Ausgewählt von JENNY HOCH, Chefredakteurin ✪ SCHWERPUNKT USA Präsidentschaftswahlen TV ab Dienstag, 13.10. → Mehr auf Seite 10 & 38 ILLUSTRATIONEN: SARAH MATUSZEWSKI UND ULI KNÖRZER FÜR ARTE MAGAZIN; FOTOS: RALPH GLADITZ, TIM WENDRICH, MATTEO CHINELLATO/GETTY IMAGES…

artede2010_article_008_03_04
1 min
köpfe: faszinierende talente, spannende künstler

Schauspieler ARMIN ROHDE »Ich bin stiller, als meine Rollen vermuten lassen« → Armin Rohde ist bekannt für kantige Charakterrollen: als Antagonist von Götz George im letzten Schimanski-Tatort (1991) oder auch als „Räuber Hotzenplotz“ (2006). Seit 2003 spielt er den kühnen Kommissar Erichsen in der ZDF-Serie „Nachtschicht“. Mit dem Menschen Armin Rohde haben diese Rollen-Typen wenig gemein. In mehr als 40 Jahren als Schauspieler habe er noch keine Figur gespielt, die ihm ähnlich sei, sagte er in einem Interview. Er habe gelernt, dass er sich vor solchen Rollen schützen muss, denn der „harte Stoff “ lasse sein Inneres nicht unberührt. Auf ARTE ringt Rohde im Oktober als „guter Bulle“ gleich zwei Mal mit seinem Alter Ego des „bösen Bullen“: am 23.10. in „Friss oder stirb“ und am 30.10. in „Nur Tote reden nicht“. Der gute…

artede2010_article_009_01_01