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Wetenschap
P.M. Magazin

P.M. Magazin 01/2020

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

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Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Verschijningsfrequentie:
Monthly
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12 Edities

in deze editie

1 min.
wir alle sind aus quanten gebaut

Liebe Leserin, lieber Leser, Quantenbiologie – vielleicht haben Sie kurz gestutzt, als Sie unsere Titelzeile gelesen haben: »Quanten«, das ist doch ein Begriff aus der Physik der winzigsten Teilchen, rätselhaft und selbst für Experten kaum zu begreifen? Was, bitte schön, soll das mit der altehrwürdigen Biologie zu tun haben, die sich mit eher handfesten Studienobjekten befasst, mit Tieren und Pflanzen, mit Zellen und gerne auch mit DNA-Molekülen? Zwei Welten? Nein! Denn genau wie alle andere Materie sind auch Lebewesen aus Quantenobjekten aufgebaut. Deren seltsame Eigenschaften, dass sie etwa an mehreren Orten zugleich sein können, treten in unserer Makro-Welt bloß nicht offen zutage. Warum nicht? Vereinfacht gesagt: In großen Objekten stören sich die Teilchen gegenseitig und können deshalb ihr Quantenverhalten nicht ausleben. So jedenfalls die landläufige Meinung. Jetzt wollen Forscher das Wirken der…

1 min.
zitate

»Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.« MARTIN LUTHER KING (1929–1968), US-amerikanischer Bürgerrechtler Eingesandt von Miriam Alessia Seeber, Reischach »Die Zukunft hat viele Namen: Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.« VICTOR HUGO (1802–1885), französischer Schriftsteller Eingesandt von Oliver Draf, Krailling Der Computer arbeitet so schnell, weil er nicht denkt. GABRIEL LAUB (1928–1998), polnischer Journalist Eingesandt von Markus Illmer, Hamburg »Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.« HEINER GEISSLER (1930–2017), deutscher Politiker Eingesandt von Detlev Krause, Viernheim »Über die Liebe lächelt man nur so lange, bis sie einen selber erwischt hat.« ELEONORA DUSE (1858–1924), italienische Schauspielerin Eingesandt von Klaus P. Jaworek, Büchenbach HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns! Wir freuen uns über Ihre Einsendungen…

2 min.
reaktion

P.M. 12/2019 Grenzbereiche Wunderstoff Wasser Der Artikel hat mir gefallen – tolle Bilder, gute Erklärungen. Bei der Massenangabe zu einem Kubikzentimeter flüssigem Wasser liegen Sie aber falsch: Ein Kubikzentimeter (ein Milliliter) flüssiges Wasser wiegt etwa ein Gramm (statt zehn Gramm). Georges Bouchareb, per E-Mail Zahlreiche Leser haben uns auf diesen eklatanten Fehler aufmerksam gemacht. Der Text wurde nach dem Schreiben von fünf weiteren, gut ausgebildeten Kollegen Korrektur gelesen. Wie wir trotzdem einen Flüchtigkeitsfehler übersehen konnten, den ein aufmerksamer Fünftklässler hätte erkennen können, ist uns ein Rätsel. Wir bitten vielmals um Entschuldigung. DIE REDAKTION P.M. 11/2019 Technik Energiespeicher In dem Artikel wird behauptet, dass es sich bei der Anode um den Minuspol und bei der Kathode um den Pluspol handelt. Seit meiner Schulzeit sind ein paar Jahrzehnte vergangen. Wann fand die »Umpolung« statt? Hartmut Etzmuß, Sankt Augustin Zur Illustration eines Lithium-Ionen-Akkus erhielten wir…

11 min.
alpha

Großer Lauschangriff KOMMUNIKATION Der Mobilfunkausrüster Huawei hat insbesondere in den USA mit Spionagevorwürfen zu kämpfen. Im Entwicklungszentrum in Dongguan hingegen läuft’s rund: Dort betreibt der Konzern eine hochmoderne Testanlage für Mobilfunkantennen. Das Herzstück bildet ein mehrere Meter hoher, orangefarbener Ring mit 178 Messsonden. Die Antennen – hier in einer Basisstation für den neuen Mobilfunkstandard 5G verbaut – werden an einem rotierenden Mast montiert. So kann das System die Stärke und Qualität aller Funkwellen vermessen, die rundherum abgestrahlt werden. Tetraeder aus Schaumstoff schlucken alle übrigen Signale, damit keine Reflexionen die Messung verfälschen. Zurück in der Zukunft: Energie aus Mais KRAFTSTOFF Mais sei eine »Superpflanze«, schrieb P.M. Er stille nicht nur den Hunger in Mittel- und Südamerika, er werde auch unseren Energiehunger stillen. Zu Biogas verarbeitet feuere er Kraftwerke an und gewänne so Strom. »Die…

15 min.
am puls der quanten

DER WEG ZUM LABOR von Tobias Fromme führt durch säuerlichen Trebergeruch, vorbei an einer Versuchsbrauerei und Lebensmittellaboren. Die Umgebung passt so gar nicht zu der Frage, die sich der Tierphysiologe und einige andere Forscher stellen: Nutzt das Gehirn einen der bizarrsten Effekte der Quantenphysik, von Einstein einst als »spukhafte Fernwirkung« verspottet, für Denkprozesse? Fromme arbeitet am Lehrstuhl für Molekulare Ernährungsmedizin der TU München. Er empfängt Gäste zwischen Pipetten, Zentrifugen und weiteren Apparaten eines molekularbiologischen Labors. Die Szene wirkt bescheiden gegen die Werkstätten der Quantenphysiker mit ihren Lasern, Vakuumkammern und Kältemaschinen. Obwohl Frommes Team ähnlich schwer greifbaren Phänomenen nachspürt, braucht es kein Hightech an der Grenze des Machbaren. »Die Natur macht das alles für uns«, sagt der Wissenschaftler. Vlatko Vedral, Physiker an der University of Oxford, pflichtet bei: »Die Evolution hat Quanteneffekte lange…

8 min.
diagnose durch die nase

Faulig, etwas modrig, ein bisschen verdorben« – was Stephanie Eichler da beschreibt, sind nicht die Ausdünstungen eines Komposteimers, es ist der Geruch ihrer Kinder, bevor sie eine Erkältung bekommen. Etwa einen Tag vorher – die Nase läuft noch nicht – fällt Eichler der Geruch schon auf. »Ich merke, die riechen nicht so gut wie sonst. Die stinken.« Und je nach Infekt immer etwas anders. »Der Große hat meistens Erkältungen, aber einmal roch er irgendwie anders als sonst«, erzählt sie, und ihre Nase täuschte sie nicht. Der Zwölfjährige hatte am nächsten Tag Durchfall. Kranke Menschen riechen anders, das ist lange bekannt. Schon Mediziner der Antike wie Hippokrates und Galen wussten das. Sie ließen sich von ihren Patienten anhauchen und zogen daraus ihre Schlüsse. In der westlichen Medizin spielt die Atem-und Geruchsanalyse heute…