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Wetenschap
P.M. Magazin

P.M. Magazin 02/2020

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

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Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Verschijningsfrequentie:
Monthly
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12 Edities

in deze editie

1 min.
wenn die gene springen lernen

Liebe Leserin, lieber Leser, sind die biologischen Prozesse, durch die sich Lebewesen immer weiterentwickeln, beim Menschen zum Stillstand gekommen? Bekommt uns das mächtige Werkzeug der Evolution, die natürliche Auslese, nicht mehr zu fassen? Ja, sagen manche, so ist das. Und verweisen darauf, dass der Mensch sich körperlich über die letzten 50 000 Jahre kaum verändert hat. Das war auch nicht nötig: Unser Gehirn ist so mächtig, dass wir einer leichten Änderung unserer Lebensumstände rasch mit schlauen Verhaltensanpassungen begegnen können. Und nicht mehr nur dadurch, dass über Generationen die Träger von nunmehr unvorteilhaften Genvarianten aussterben. Fortentwicklung, das ist beim Menschen eine Sache von Gesellschaften und Individuen geworden, nicht mehr von brutaler Genetik. Das ist die eine Seite der Debatte. Aber sie gerät in Erklärungsnot. Denn das Wirken evolutionärer Kräfte ist durchaus…

1 min.
zitate

»Ich glaube nicht an den Zufall. Die Menschen, die in der Welt vorwärtskommen, sind diejenigen, die aufstehen und nach dem von ihnen benötigten Zufall Ausschau halten.« GEORGE BERNARD SHAW (1856–1950), irischer Dramatiker Eingesandt von Michael T. Mältzer, Karlsbad »Lasst mich nicht ein alter Polterer werden, der aus Neid die jüngeren Geister ankläfft, oder ein matter Jammermensch, der über die gute alte Zeit beständig flennt.« HEINRICH HEINE (1797–1856), deutscher Dichter Eingesandt von Gerhard Pflanz, Geestland Wenn nichts sicher ist, ist alles möglich. FRANCIS PAUL WILSON (* 1946), US-amerikanischer Autor Eingesandt von Oskar Schweigkofler, Ritten, Südtirol »Briefe gehören zu den wichtigsten Denkmälern, die der einzelne Mensch hinterlassen kann.« JOHANN WOLFGANG VON GOETHE (1749–1832), deutscher Dichter Eingesandt von Elisabeth Amri, Zurndorf »Was die Philosophie beseitigen muss, ist die Gewissheit, sei es nun die des Wissens oder des Nichtwissens.« BERTRAND RUSSELL (1872–1970), britischer…

2 min.
reaktion

P.M. THEMA 01/2019 Willkommen in der Zukunft Künstliche Intelligenz Herzlichen Dank für die Übersendung der Erstausgabe P.M. Thema zum Thema »Künstliche Intelligenz«. Ich halte es für eine gute Idee, dass Sie sich diesem Thema zukünftig intensiver zuwenden wollen, da KI unser aller Leben zunehmend verändern wird. Ich freue mich auf weitere interessante Artikel. Karl Günther Sans, per E-Mail Danke für die Erstausgabe P.M. Thema. Ich darf Ihnen auf diesem Weg meine Anerkennung zum Ausdruck bringen. Bekanntlich gehöre ich bereits seit vielen Jahren zu den Beziehern von P.M. Ich habe bisher keine Publikation gefunden, die Ihnen das Wasser reichen könnte. Friedrich Kreußler, per E-Mail Ich habe versucht, das Heft zu lesen, und konnte mich nicht darauf konzentrieren. Mir gefällt das Heft nicht! Tut mir leid. Ich musste zum Jahresende leider meckern, aber ich wünsche auch eine schöne Vor-…

12 min.
alpha

Lebensfeindlich GEOLOGIE Gelb, grün und orange leuchtet das Geothermalgebiet Dallol. Schwefel, Kalium und andere Mineralien, von heißen Quellen an die Oberfläche gespült, bilden die unwirtliche Region im Norden Äthiopiens. Forscher stritten lange, ob in solchen Gebieten Leben möglich sei. Nun haben französische und spanische Wissenschaftler die extreme Umwelt genauer untersucht: In den Tümpeln herrschen pH-Werte von weit unter 1, Salzgehalte von bis zu 70 Prozent und Wassertemperaturen von mitunter über 100 Grad Celsius. Unter diesen Bedingungen, so ihr Ergebnis, könne tatsächlich kein Leben existieren. Zurück in der Zukunft: Tiefenbohrung GEOLOGIE »Hier bohren wir ins heiße Herz der Erde!« Ganz so tief ging es nicht, aber doch sehr tief: P.M. besuchte 1989 das Kontinentale Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland in der Oberpfalz. Hier liefen die Vorbereitungen, die Erdkruste über 10 000 Meter tief anzubohren, um…

15 min.
mensch, wie wirst du sein?

Mir schien, ich war zu der Menschheit in ihrem Untergang gekommen«, ahnt der Zeitreisende im Roman »Die Zeitmaschine«, als er die Erde im Jahr 802 701 betritt. Der britische Science­Fiction-Autor H.G. Wells entwirft darin ein Szenario für die ferne Zukunft der Menschheit. Während Himmel und Landschaft ähnlich aussehen wie heute, haben sich die Erdbewohner stark verändert. Es sind »kleine Geschöpfe – vielleicht vier Fuß hoch«, mit farbigen Gewändern und lockigen Haaren. Als fast elfengleich beschreibt sie der Zeitreisende: »Der Mund war klein, mit leuchtendem Rot und ziemlich dünnen Lippen, und das kleine Kinn lief in eine Spitze aus. Die Augen waren groß und mild.« Lieblich und friedlich erscheint dem Zeitreisenden die Welt, doch schon bald macht er eine beunruhigende Entdeckung. Er bemerkt weitere Geschöpfe, die den Planeten bewohnen: Sie tauchen nachts…

9 min.
kommt die zukunft zu schnell?

Herr Jaeger, in Ihrem Buch »Mehr Zukunft wagen!« beschreiben Sie eine Wunderwelt neuer Technologien. Welche davon fasziniert Sie am meisten? Es ist keine einzelne Technologie, die mich am meisten beschäftigt. Denn das Einzigartige an der Welt von heute ist, dass sich eine ganze Reihe unterschiedlicher Technologien massiv entwickeln und auch noch zusammenwirken. Das war früher anders? Ja, bisher gab es eigentlich jeweils nur eine dominante Technologie: die Mechanik samt Dampfmaschine und Webstuhl im 18. Jahrhundert, dann kam im 19. Jahrhundert die Elektrodynamik mit Lichtnutzung und Elektrizität, dann im 20. Jahrhundert die Quantenphysik, später die Biotechnologie. Das ging immer einigermaßen sukzessive. Und heute? Jetzt sind wir an einem Punkt, wo sich gleich ein Dutzend Technologiefelder gleichzeitig entwickeln. Wir erleben durch die Gen-Schere CRISPR/Cas9 einen Boom der Gentechnologie, bei dem gezielte Eingriffe ins Erbgut vergleichsweise einfach werden.…