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Wetenschap
P.M. Magazin

P.M. Magazin 04/2020

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

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Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Verschijningsfrequentie:
Monthly
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12 Edities

in deze editie

1 min.
was kann wasserstoff?

Liebe Leserin, lieber Leser, könnte die Lösung unserer größten Probleme vielleicht ganz einfach sein? Denn nichts im Universum ist einfacher als Wasserstoff. Und dieses simpelste aller Atome, bestehend aus einem einzigen Proton und einem einzigen Elektron, hat in der Diskussion um die Energieversorgung der Menschheit gerade (erneut) eine Hauptrolle bekommen. Das Gas ist ein Energieträger – und wenn es mit Sauerstoff aus der Luft verbrennt, entsteht als Abfallprodukt nur Wasser. Das tröpfelt aus den Auspuffen wasserstoffbetriebener Fahrzeuge. »Wasserstoff«, so sagt die deutsche Forschungsministerin, »ist das Erdöl von morgen.« Und viele Experten kritisieren inzwischen lautstark den allzu engen Fokus, der in der Debatte um CO2-Vermeidung auf die Stromautos mit ihren giftigen Akkus gelegt wird. Warum nicht auch andere Technologien fördern? Das Für und Wider der Argumente ist verwirrend. Denn auch wenn das Wasserstoffatom einfach…

1 min.
zitate

»Die Erde soll früher einmal ein Paradies gewesen sein. Möglich ist alles. Die Erde könnte wieder ein Paradies werden. Alles ist möglich.« ERICH KÄSTNER (1899–1974), deutscher Schriftsteller Eingesandt von Ingrid Hotz, per E-Mail »Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.« CURT GOETZ (1888–1960), deutsch-schweizerischer Schriftsteller Eingesandt von Ulrich Bruns, Göttingen Alle Männer sind gleich, bis auf den, den man gerade kennengelernt hat. MAE WEST (1893–1980), US-amerikanische Filmschauspielerin Eingesandt von Ulrike Schwarz, Büchenbach »Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.« ALEXANDER VON HUMBOLDT (1769–1859), deutscher Forschungsreisender Eingesandt von Jörg Feustel, Schönbrunn »Die Jugend ist die Zeit, die Weisheit zu lernen. Das Alter ist die Zeit, sie auszuüben.« JEAN-JACQUES ROUSSEAU (1712–1778), französischer Schriftsteller und Philosoph Eingesandt von Tobias Kupfer, per E-Mail HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie…

2 min.
reaktion

P.M. THEMA 01/2019 Willkommen in der Zukunft Künstliche Intelligenz Was geschieht mit all der Intelligenz, wenn die Reinigungskraft irrtümlich den Stecker aus der Steckdose zieht? Erst wenn die KI ihren Strom selbst erzeugt, kann man von Künstlicher Intelligenz sprechen. Peter Prescher, Eching Ob man erst von KI sprechen kann, wenn sie ihren Strom selbst erzeugt? Das würden wir nicht sagen. Menschen produzieren zwar ihr Essen selbst, aber die Luft bekommen wir extern gestellt. Und mit welcher Leichtigkeit das komplexe Wesen Mensch »ausgeschaltet« werden kann, wissen wir leider alle. DIE REDAKTION P.M. 01/2020 Technik Crashtest-Dummys Seit Jahrzehnten ärgert mich als starke Autofahrerin die Tatsache, dass Sicherheitsgurte für mich nicht passen, da ich kleiner als 1,64 m bin. Meine Lösung: Ich schlage den Gurt einmal um, bevor ich ihn einklinken lasse. Mache ich das nicht, geht er genau über den Kehlkopf, was…

11 min.
alpha

Schlafsaal der Wale ZOOLOGIE Der Mensch wacht in der Senkrechten und ruht in der Waagerechten. Der Pottwal, ein Vertreter der Zahnwale, macht es umgekehrt: Gut sieben Prozent seiner Zeit, so ergab eine Feldstudie, verbringt er reglos driftend in der Vertikalen. Der fettige Walrat in seinem Schädel und Luftblasen in den Atemwegen sorgen dafür, dass sich sein Kopf dabei meist gen Oberfläche ausrichtet. Von anderen Zahnwalen in Gefangenschaft ist bekannt, dass stets nur eine ihrer Gehirnhälften schläft. So bleiben die Tiere pausenlos wachsam und aktiv. Pottwale halten offenbar zusätzlich Nickerchen, bei denen sie vollständig abschalten. Ihre Hirnströme zu messen, während sie im freien Ozean treiben, ist allerdings unmöglich. Zurück in der Zukunft: Entengrütze ERNÄHRUNG Wer heutzutage über nachhaltige Ernährung der Zukunft schreibt, kommt um gemahlene Insekten nicht herum. Zwanzig Jahre zuvor warb P.M. für eine…

15 min.
h wie heils bringer

JUNI 2002, ein grauer Industriehof unweit von Stuttgart: Begeistert führen zwei Daimler-Ingenieure ihre neueste Entwicklung vor E-in Fahrzeug, das – da sind sie sich sicher – die Autobranche revolutionieren wird. »Anne« haben sie den Kastenwagen getauft. Er fährt mit Wasserstoff, einem farblosen Gas, aus dem eine Brennstoffzelle Strom gewinnt – sauber und emissionsfrei. Lediglich ein bisschen Wasser tröpfelt aus »Annes« Auspuff. Ob man nicht vielleicht mal daran schnüffeln wolle, fragen die Ingenieure. Ein paar Wochen später verkündet der Daimler-Vorstand, dass der Konzern im Jahr 2004 seine ersten Autos mit Brennstoffzellen ausliefern werde. Anfang 2020, die graue Realität: Auf deutschen Straßen rollen 705 Brennstoffzellenautos, ein Anteil von 0,002 Prozent am gesamten Fahrzeugbestand. Auch Daimler hat es nicht über eine Kleinserie hinausgebracht, einen bulligen Geländewagen namens GLC F-Cell. Nur ausgewählte Kunden dürfen mit…

8 min.
ohne worte

Tierische Unterhaltungen beschränken sich nicht aufs Brüllen, Grunzen oder Trillern. Je nach Art kommen die verschiedensten Signale zum Einsatz, von chemischen Botenstoffen über Farbspiele auf der Haut bis hin zu Vibrationen oder Klopfzeichen. Verhaltensbiologin Madlen Ziege hat an Wildkaninchen erforscht, wie Tiere ihre Kommunikationsstrategien perfekt auf die Situation und den Lebensraum zuschneiden. Frau Ziege, in Ihrem Buch schreiben Sie, dass Sie in Brandenburg mit Katzen aufgewachsen sind und immer erforschen wollten, was es mit deren vielfältigem Miauen, Schnurren und Jammern auf sich hat. Doch dann kam es bei Ihrem Studium der Biologie in Frankfurt zu einem Beinahe-Unfall mit einem Wildkaninchen. Und Sie wechselten Ihr Thema, haben über die Kommunikation dieser Säugetiere promoviert. Was hatte das Karnickel Ihnen angetan? Nichts, außer dass es mitten in der Stadt meinen Fahrradweg kreuzte und ich beinahe…