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Wetenschap
P.M. Magazin

P.M. Magazin 10/2020

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

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Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Verschijningsfrequentie:
Monthly
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12 Edities

in deze editie

2 min.
gibt es wirklich dunkle photonen?

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn Journalisten für P.M. arbeiten, dann ist ihre Aufgabe normalerweise diese: Sie müssen komplizierte Informationen über neue Forschungsarbeiten recherchieren, diese zunächst selbst durchdringen – und sie dann so verständlich aufbereiten, dass auch interessierte Laien nach der Lektüre sagen: »Donnerwetter! Das hab ich nicht gewusst! Endlich hat mir mal jemand Gensequenzierung / Mikroorganismen / Raketenantriebstechnik / Impfstoffentwicklung / Persönlichkeitspsychologie so erklärt, dass ich beim Abendbrot ein spannendes Detail dazu erzählen kann.« Das ist das Ziel. Und offen gesagt: Es ist ein ziemlich hochgestecktes Ziel. Denn beim »Übersetzen« von Fachinformationen für ein fachfremdes Publikum kommt zwar idealerweise ein locker-leichter Text heraus – der Weg dahin ist aber alles andere als trivial. Es kann eben auch schiefgehen, wenn man als Journalist ein wissenschaftliches Thema notwendigerweise etwas vereinfacht und zuspitzt. Aber: Hier…

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zitate

»Der beste Weg, eine gute Idee zu haben, ist, viele Ideen zu haben.« LINUS PAULING (1901–1994), US-amerikanischer Chemiker Eingesandt von Maren Bruns, Cottbus »Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein.« SøREN KIERKEGAARD (1813–1855), dänischer Philosoph Eingesandt von Patricia Müller, Magdeburg »Qualität besteht, wenn der Preis längst vergessen ist. « SIR HENRY ROYCE (1863–1933), britischer Autobaupionier Eingesandt von Andreas Moser, A-Kirchdorf »Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert. Und mehr als das Blei in der Flinte das im Setzkasten.« GEORG CHRISTOPH LICHTENBERG (1742–1799), deutscher Physiker und Philosoph Eingesandt von Paul Pagels, Soest »Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.« KURT TUCHOLSKY (1890–1935), deutscher Schriftsteller Eingesandt von Kristin Lorenz, Bad Hersfeld HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns! Wir freuen uns über Ihre Einsendungen an zitate@pm-magazin.de.…

2 min.
reaktion

P.M. 09/2020 Geheimnisse Heimliche Herrscher Der Beitrag über Pilze hat mich total gefesselt und auch sehr positiv überrascht. Ein paar Dinge über Pilze waren mir natürlich bekannt, vieles hatte ich bisher ganz anders gesehen, einiges war mir völlig neu. Ulrike Schwarz, Büchenbach P.M. 09/2020 Forschung Die Wassermaschine Wie immer ein tolles Heft, auf hohem Niveau und trotzdem sehr gut verständlich. Beim Artikel über die Meerwasserentsalzung habe ich allerdings vermisst, dass da zwar von Abfällen und Schadstoffen geschrieben wird, aber kaum, woher diese eigentlich kommen. Außerdem fehlt mir eine Information, wie die Filter der Anlagen gereinigt werden. Also einige offene Fragen – ich freue mich auf eine Aufklärung. Weiter so! Torsten Pohling, Haigerloch P.M. 09/2020 Technik Die neuen Windfänger Um so viele MWh Strom zu erzeugen wie ein modernes Kernkraftwerk mit seinen ca. 10 Mio. MWh werden 360 bis 400 Offshore-Windkraftanlagen à 6 MW…

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käfer auf sendung

TECHNIK Für eine Neuverfilmung von »Beetlejuice« eignet sich die Kamera auf dem Rücken dieses Krabblers nicht: Sie liefert pro Sekunde maximal fünf Schwarzweißbilder à 120 mal 160 Pixel. Dafür wiegt sie auch nur 248 Milligramm, samt Elektronik, Batterie, ferngesteuertem Arm zum Drehen der Kamera und Bluetooth-Sender, der die Aufnahmen an ein Smartphone funkt. Das kann ein kräftiger Käfer stemmen. Um Gewicht und Datenvolumen zu sparen, nutzt die Entwicklung der University of Washington einen Trick der Natur: Ähnlich wie Fliegenaugen stellen ihre zwei Minilinsen für Nah- und Fernsicht nur einen kleinen Bildbereich scharf. In Zukunft sollen die Mini-Kameras kleine Roboter mit Augen versehen.…

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zurück in der zukunft: der videobeweis

FUSSBALL Sport war nie ein drängendes Thema bei P.M. – so sehen das Leser und Redakteure bis heute. Aber im Juni 1986 stand die Fußball-WM in Mexiko vor der Tür, und P.M. beschäftigte sich mit der Ungerechtigkeit im Sport: Wie könne es sein, dass Fernsehzuschauer in der »Sportschau« in Zeitlupe sähen, dass der Schiedsrichter eine Fehlentscheidung getroffen habe – aber »für die Fußballjuristen keine Möglichkeit besteht, das Spielergebnis nachträglich zu ändern«? Die Gründe lieferte P.M. wie üblich gleich mit: Das Fernsehen sende nur zweidimensionale Bilder – und damit keine »unanfechtbaren Beweise«. Und selbst wenn es eines Tages technisch möglich sein sollte, jedes Bundesligastadion so auszustatten, dass Fernsehbilder dem Schiedsrichter sofort vorlägen: »Die Kosten sind viel zu hoch für einen einzigen Verein.« Gut 30 Jahre später, zur Saison 2017/2018, wurde der Videobeweis…

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als naschkatze geboren

GENETIK Manche Menschen würdigen Weingummi und Schokolade keines Blickes, andere werden regelmäßig von einem unstillbaren Verlangen nach Süßkram übermannt. Zu welchem Typus man gehört, beeinflussen in nicht unerheblichem Maße die Gene. Eine Zwillingsstudie der Universität Helsinki mit 4036 jungen Erwachsenen ergab: Ob Menschen unkontrolliert dem Süßen frönen oder Seelenleid durch Trostessen bekämpfen, ist zu 36 bis 48 Prozent eine Frage der genetischen Ausstattung. Eineiige Zwillinge mit identischen Erbanlagen zeigten jedenfalls deutlich häufiger dasselbe Essverhalten als zweieiige Zwillinge. Da die Geschwister in der Regel gemeinsam aufwuchsen, ist eine unterschiedliche Erziehung als Einflussfaktor nahezu auszuschließen. FOTOS: YOUR PHOTO TODAY, ESO / BOHN ET AL.…