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44/2020

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Verschijningsfrequentie:
Weekly
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52 Edities

in deze editie

2 min.
liebe leserin, lieber leser!

Bushido ist eine der schillerndsten Figuren der deutschen Hip-Hop-Szene und gerade der wichtigste Zeuge im Strafprozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker vor dem Landgericht Berlin. Die Beziehung der beiden und die Geschäfte, die daraus entstanden sind, beschäftigen den stern schon seit Jahren intensiv. 2013 haben wir Bushidos Verbindungen zum Abou-Chaker-Clan aufgedeckt, 2018 sprach Bushido zuerst mit dem stern über seine berufliche und private Trennung von Arafat. Und von der Angst, die seine Frau Anna-Maria Ferchichi (Schwester von Sängerin Sarah Connor) und er selbst seit Aufkündigung der jahrelangen Freundschaft zu Abou-Chaker und den damit in Zusammenhang stehenden Verträgen hatten. Nach dem Zerwürfnis der beiden Männer, die sich einst Brüder nannten, begaben sich unsere Reporter Stefan Doblinger, Uli Rauss und Walter Wüllenweber über Monate auf die Spuren des Geschäftsmanns Anis Ferchichi, wie Bushido mit bürgerlichem…

3 min.
echo

Ein informativer und ermutigender Artikel mit wunderschönen Illustrationen von Karsten Petrat, die viel Freude machen. Uta Grams, Tübingen REDE UND ANTWORT Liebe stern-Redaktion, gibt es eigentlich einen Grund dafür, das neue Album „Shore“ der Band Fleet Foxes bereits jetzt zu besprechen, wenn das Album doch erst im Februar 2021 hierzulande auf den Markt kommt? Ulrich Bochmann Sehr geehrter Herr Bochmann, Ihre Verwunderung ist verständlich – und zugleich alte Schule, wenn ich das so sagen darf. Wie viele andere Künstler haben auch die Fleet Foxes entschieden, neue Musik vorerst nur digital zu veröffentlichen, als Stream und als Download. CD und Vinyl folgen erst über vier Monate später. Was den Vorteil hat, dass man in Pandemie-Zeiten nicht aus dem Haus muss. Und den Nachteil, dass man kein physisches Produkt in den Händen drehen und wenden kann. Schuld hat…

2 min.
betrifft: stern

Lachen, bis der Arzt kommt … Der Eindruck täuscht. Bei ihrem einstündigen Gespräch mit Helge Braun schafften es die stern-Redakteure Andreas Hoidn-Borchers (links) und Axel Vornbäumen nur ein Mal, den Kanzleramtschef zum Lachen zu bringen. Zu ernst das Thema: Corona. Braun fürchtet die zweite Welle. Für Heiterkeit sorgte die Frage, ob es einen Unterschied mache, ob ein Mediziner oder ein Jurist an der Schaltstelle der Macht säße. Die unterschiedlichen Sichtweisen sind häufig ein Thema zwischen Braun und seiner Büroleiterin Sandra Lehneke, einer Juristin. Lehneke (nicht im Bild) lehnte das stern-Angebot dann aber ab, das Interview für ihren Chef weiterzuführen. (Seite 40) Mit Tieren sprechen Als geselliges Tier freut sich Mimi, tagsüber nicht mehr allein zu sein, seit die Familie im Homeoffice arbeitet. Während des Interviews, das Kerstin Hellberg (r.) mit dem Biologen Mark…

2 min.
bilder der woche

ASERBAIDSCHAN ABSCHIED Eine Szene aus der Stadt Gandscha nördlich von Berg- Karabach: Es ist das Schlimmste, was einem Vater zustoßen kann: Timur Haligov begräbt sein Kind. Der Leichnam seiner zehn Monate alten Tochter Narin ist in ein weißes Tuch gewickelt. Das Mädchen starb wie mindestens zwölf andere Menschen durch Artilleriefeuer. Dafür machten sich Armenien und Aserbaidschan gegenseitig verantwortlich. Die vereinbarte Waffenruhe in der umkämpften Region ist brüchig. Die seit Ende September währenden Gefechte sind die schwersten seit dem Krieg 1991 bis 1994. Damals kamen im Südkaukasus mehr als 30 000 Menschen ums Leben. GROSSBRITANNIEN WEITBLICK Endlich mal gute Aussichten für die Schotten! Der Himmel leuchtet in den Landesfarben, und Wanderer nutzen den spektakulären Blick auf Loch Katrine für ein Erinnerungsfoto. Der aufgestaute See liegt etwa 65 Kilometer nördlich von Glasgow und versorgt die drittgrößte Stadt…

3 min.
verpasste chance

Nun kommt es also auf uns an. Darauf, wie solidarisch wir nach diesen vielen Monaten immer noch sind. Wie verantwortungsvoll. Wie viel Rücksicht wir nehmen und wie vernünftig wir uns verhalten angesichts einer tödlichen Bedrohung, die unsichtbar ist und nur in ihren schwersten Auswirkungen fassbar wird: wenn wir an die Erkrankten auf den Intensivstationen denken. Und an die Verstorbenen. Die Verantwortung für unser eigenes Tun hat rapide zugenommen. Wenn die Kanzlerin fleht, dass wir zu Hause bleiben sollen. Oder Kanzleramtschef Helge Braun am Morgen nach der Sitzung mit den Ministerpräsidenten verkündet, wir Bürger müssten bitte mehr tun, als die Landeschefs beschlossen hätten (was auch bedeutet: deren Entscheidungen nicht so wichtig nehmen). Abgesehen davon, dass er daran beteiligt war: Das ist schon fast ein Aufruf zum zivilen Ungehorsam. Dahinter glimmt jedoch eine andere…

1 min.
das sind ja mal gute nachrichten

GEGEN DAS PIEPEN IM OHR Tinnitus-Patienten nehmen irritierende Geräusche wahr, die objektiv nicht existieren. Ausgelöst werden sie durch neuronale Aktivitäten im Gehirn. In einer Langzeitstudie zeigten Forscher der Universität Regensburg, dass eine Elektrostimulation der Zunge bei vielen Probanden die Symptome linderte. Dazu wurde mit einer Art Zahnbürste die Zunge der Erkrankten über zwölf Wochen immer wieder elektrisch angeregt, gleichzeitig hörten sie ausgewählte Töne. Die Gehirnaktivität, die dem Tinnitus zugrunde liegt, ließ sich so herunterregulieren. KEIN PLATZ FÜR HOLOCAUST-LEUGNER Facebook verbietet seinen Nutzern in Zukunft, Beiträge zu erstellen oder zu teilen, die den Holocaust leugnen. Firmengründer Mark Zuckerberg begründete den Schritt mit der weltweiten Zunahme von Antisemitismus. Wenn Nutzer den Suchbegriff Holocaust bei Facebook eingeben, sollen sie auf vertrauenswürdige Quellen hingewiesen werden. Hefe statt Haileber Die Leber von Tiefseehaien gilt als besonders ergiebige Quelle für das…