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stern 39/2020

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

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Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Verschijningsfrequentie:
Weekly
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52 Edities

in deze editie

2 min.
liebe leserin, lieber leser!

Worum geht es im Leben? Was ist mir wirklich wichtig? Wer möchte ich gern sein? Fragen, die ich mir immerzu stelle, um mich und meine Entscheidungen zu überprüfen. Um zu ergründen, ob ich genug auf mich und meine Lieben achte und nach meinen eigenen Werten handele. Um nichts zu tun, nur weil es andere von mir erwarten. Sondern das, was mein Verstand und mein Bauch mir sagen. Dieses „Ganz bei mir sein“ – ich finde das fürchterlich anstrengend. Es ist ein ständiger innerer Dialog, eine permanente Diskussion mit mir selbst. „Engel links, Teufel rechts“, wie es Fettes Brot in „Jein“ auf den Punkt gebracht haben: „Soll ich’s wirklich machen, oder lass ich’s lieber sein? Ja, äähh nein, ich mein jein!“ Nach der Lektüre unserer Titelgeschichte weiß ich: Diese Zerrissenheit ergibt tatsächlich Sinn.…

3 min.
echo

REDE UND ANTWORT Liebe stern-Redaktion, Sie schreiben über den Libanon, dass „internationale Hilfsgelder nur von Staat zu Staat gehen, also an die verhasste Regierung“. Bedeutet dies, dass meine Spende über die Stiftung stern an die „Orienthelfer e.V.“, zu der Sie aufrufen, in Wahrheit an die libanesische Regierung floss? Hans-Werner Scheuerl, Hamburg Sehr geehrter Herr Scheuerl, nein, Ihre Spende an die Stiftung stern ist nicht an die libanesische Regierung geflossen. Die Stiftung arbeitet stets mit Organisationen zusammen, deren Arbeit wir vor Ort einschätzen können – wie die Projekte der „Orienthelfer e.V.“ in Beirut. Der Begriff „internationale Hilfsgelder“ dagegen wird benutzt für Summen, die von Staaten wie Deutschland direkt oder etwa über die UN an andere Staaten fließen. Dabei können Privatpersonen keine Empfänger sein, sondern eben nur ein Staat. In Notfällen wie im Libanon können jedoch…

1 min.
betrifft: stern

Brennende Wut auf Lesbos Die Gesprächszusage kam überraschend. Die Rechten auf der griechischen Insel sind nicht dafür bekannt, gern Interviews zu geben. Journalisten sehen viele von ihnen als Feinde, es hat tätliche Angriffe auf Reporter gegeben. Lena Hatzimanoli (l.), die dieser Tage mit einer Gruppe Gleichgesinnter Straßensperren auf der Insel organisiert, traf sich trotzdem mit stern-Reporter Jonas Breng. In den Ruinen des Flüchtlingslagers Moria wollte sie ihren Widerstand gegen den Wiederaufbau demonstrieren. „Diese Menschen machen unser Leben kaputt“, sagte sie zu Breng, der vor Ort erlebte, wie aufgeheizt die Stimmung nach dem Feuer ist. (Seite 38) Faktencheck bei Loki Schmidt Outdoor arbeiten ist das neue Homeoffice, wissen seit Kurzem stern-Dokumentarin Cornelia Haller (l.) und Redakteurin Anette Lache. Weil beide wegen der Pandemie aktuell nicht in der Redaktion arbeiten, verabredeten sie sich im Hamburger…

1 min.
bilder der woche

USA ALARMSTUFE ROT Die Golden Gate Bridge in San Francisco: ein Bild wie gemacht für dieses apokalyptische Jahr 2020. Unter rotem Himmel bleibt der Tag dunkel. Der Rauch der gigantischen Waldfeuer, der dieses Spektakel in oberen Luftschichten verursacht, ist zunächst nicht zu riechen. Denn vom Meer drängt in unteren Schichten saubere Luft nach. Die Menschen sehen also die Katastrophe, sie riechen sie aber nicht. Erst als später die Sonne durch den Rauch bricht und auch den Boden erwärmt, stoppt der saubere Luftstrom vom Meer. Wer nicht vorgesorgt und die Fenster geschlossen hat – dem steht der Feuer-Smog im Haus. GROSSBRITANNIEN KOPF EINZIEHEN! Kein Mensch war an Bord dieses Doppeldeckerbusses, als er sein Dach unter einer Brücke im Stadtzentrum von Bristol verlor. Das Fahrzeug hatte sich so unter der Brücke verkeilt, dass die Feuerwehr den Rest…

3 min.
schluss mit weggucken

Wie lange wollen wir noch zusehen, wie uns überall auf der Welt die Ereignisse einholen, vor denen uns Wissenschaftler und Experten seit Jahren warnen? Wie viele Warnzeichen brauchen wir noch, um zu begreifen, dass die großen Herausforderungen der Gegenwart sich nicht auf das Virus beschränken? Dass der Klimawandel und die Flüchtlingskrise genauso dringendes und entschlossenes Handeln erfordern? Ich fühlte mich merkwürdig ertappt, als ich neulich morgens die Nachricht vom ausgebrannten Flüchtlingslager Moria auf Lesbos hörte. Es war eine Mischung aus schlechtem Gewissen und Wut. Weil auch ich zu sehr weggeguckt habe. Nicht nur, als das Lager von Corona bedroht wurde. Sondern all die vergangenen vier Jahre, in denen dort Menschen unter unwürdigen Bedingungen – tja, was: lebten? Der stern hat mehrmals darüber berichtet. Wir haben Spenden gesammelt. Was können wir sonst noch…

2 min.
das sind ja mal gute nachrichten

FARBE REIN Beruhigende Nachricht für Frauen (und Männer!), die sich die Haare färben: Der Gebrauch der Chemikalien erhöht in den allermeisten Fällen nicht – wie lange befürchtet – das Risiko, an Krebs zu erkranken. US-Forscher hatten über einen Zeitraum von 36 Jahren mehr als 117 000 Frauen begleitet. Bei Hellhaarigen war allerdings das Risiko für weißen Hautkrebs durch Färben ganz leicht erhöht – was weiter untersucht werden soll. And the Oscar goes to… Vielfalt Hollywood bewegt sich: Um für eine Nominierung in der Kategorie „Bester Film“ beim Oscar infrage zu kommen, müssen die eingereichten Werke ab 2024 mindestens zwei Vielfaltskriterien erfüllen: Vielfalt vor der Kamera, in der Filmcrew, im Produktionsstudio und bei anderen Bereichen zur Filmentwicklung und -veröffentlichung. Die neuen Regeln sollen den Wettbewerb inklusiver gestalten und Menschen stärker berücksichtigen, die in Hollywood-Werken…