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Women's Lifestyle
Brigitte

Brigitte 22/2018

"BRIGITTE ist das Leitmedium für Frauen in Deutschland, weiß, was Frauen bewegt und kennt all ihre Facetten. BRIGITTE hält die perfekte Mischung bei Auswahl und Umsetzung der Themen bereit und bietet die Vielfalt, die Frauen interessiert: Mode, Beauty, Kultur, Reise, Kochen, Gesundheit und Wohnen – mit erstklassigem Service und stets auf Augenhöhe der Leserin. Sie nimmt aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen auf, die Frauen betreffen – leicht und emotional, aber nie oberflächlich. Reportagen, Porträts und Dossiers überzeugen mit starken journalistischen Inhalten. BRIGITTE ist die meistgelesene klassische Frauenzeitschrift und Deutschlands führendes Frauenmagazin."

Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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26 Issues

in this issue

1 min.
editorial

»Will ich Zuschauerin sein oder Akteurin?« Liebe Leserin, lieber Leser, der VW-Bus war geliehen und 22 Jahre alt, genauso alt wie meine zwei Freundinnen und ich. Wir packten unseren Bulli voll mit Schlafsäcken, Zelten und Kinderspielsachen, denn mein dreijähriger Sohn musste natürlich auch mit auf die große Reise. Am frühen Abend fuhren wir winkend und hupend los, an den Gesichtern von Freunden, Familie, Nachbarn konnte man ablesen: Manche fanden das mutig, andere waghalsig, wieder andere cool. Bereits Stunden später, in tiefster Nacht, die erste Panne: Der Bus hatte bei den steilen Passsteigungen schlapp gemacht, wir mussten über den Berg abgeschleppt werden. Umkehren? Kam nicht infrage. Wir fanden es einfach nur herrlich, und dass es in den sechs Wochen zu manch abenteuerlicher Situation kam, machte das Ganze erst richtig prickelnd. Klar: Mut ist immer auch…

3 min.
zwei gegen das große geld

Wie schlägt man einen Gegner, der einem haushoch überlegen ist? „Man muss Koalitionen schmieden“, sagt Liz McDaid. Das klingt so einfach. Doch die Schlacht, in die sich die Aktivistin der Kapstädter Umweltorganisation SAFCEI vor vier Jahren mit ihrer Kollegin Makoma Lekalakala von der NGO Earthlife Africa stürzte, hätte auch mit einer grandiosen Niederlage enden können: Von einer russischen Organisation hatten die Frauen erfahren, dass der damalige südafrikanische Präsident Jacob Zuma ohne Rücksprache mit dem Parlament in Kapstadt ein Abkommen mit Wladimir Putin unterzeichnet hatte: Es sah vor, die Zahl der Atomkraftwerke von einem auf acht aufzustocken. Russland sollte die Technik liefern, für umgerechnet 75 Milliarden Euro, ein Preis, den sich Südafrika eigentlich nicht leisten konnte. Doch die Regierung verkaufte den Deal in der Öffentlichkeit als einzigen Weg aus der Energiekrise…

3 min.
post an brigitte

So viele tolle Entdeckungen Zu den Reiseberichten in BRIGITTE Ich möchte mich herzlich für den Bericht über Fuerteventura (Heft 4) bedanken. In meinem Sommerurlaub auf der Insel habe ich fast all Eure Tipps, Strände und Lokale besucht und war positiv überrascht. Besonders über das Eiscafé „La Puntilla“ und „La Marisma“ habe ich mich gefreut, denn ohne diesen Artikel würde man solche tollen Lokale nicht finden. Außerdem finde ich diese Artikel, in denen viele Informationen und alles Wichtige auf einen Blick zu finden sind, entspannter als einen Reiseführer. Ich freue mich über jede Ausgabe und Reisetipps. TATJANA WOTTSCHAL Warum dieses kritische Selbstbild? Zu „Geht das nur mir so?“ in Heft 19/2018 Liebe Christine Hohwieler, beim Lesen Ihrer Kolumne hoffte ich, dass es nur Ihnen so geht. Ich bin 53 Jahre alt, etwas übergewichtig, das ist dem Luxus…

3 min.
wie viel streit braucht eine gute beziehung?

Kurz gesagt: Genau so viel, wie es braucht, damit uns unsere Konflikte nicht entzweien. Jetzt mal ausführlich: „Wie ist es Ihnen seit der letzten Sitzung gemeinsam ergangen?“, frage ich die Paare oft. Einer der Partner antwortet dann manchmal: „Oh, wir hatten eine gute Zeit. Hatten wir doch, Schatz? Oder? Wir haben uns in den letzten 14 Tagen kein einziges Mal gestritten. Na ja, das eine Mal. Aber das war nicht schlimm. Wir haben uns ganz schnell wieder vertragen.“ Ich höre damit eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Sie hatten einen Streit, und es ist ihnen gelungen, ihn aufzulösen. Ich lasse mir dann beschreiben, was sie anders gemacht haben als in früheren Situationen, die in Tränen und Verzweiflung endeten. Denn es ist hilfreich, bewusst zu verstehen, wodurch wir erfolgreich sind. Aber…

3 min.
trends, tipps, termine

AUSSTELLUNG Im Licht Die Expressionistin Gabriele Münter (1877–1962) stand oft im Schatten – als Partnerin von Wassily Kandinsky und Teil der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“. Das Kölner Museum Ludwig zeigt mit „Gabriele Münter: Malen ohne Umschweife“ nun ihr gesamtes, eindrucksvolles, höchst eigenständiges Werk. Bis 13. Januar 2019, www.museum-ludwig.de ACCESSOIRES MEIN HELD! Unter dem bleiben wir einfach stehen, bis der nächste Frühling naht. Schließlich macht der irisierende Regenschirm „Holographic Umbrella“ das Leben nicht nur trockener, sondern auch bunter. Ca. 50 Euro, über www.areastore.dk A P P Schlaues Ding Was ist das bloß für ein Grünzeug, das da wächst? Die „PlantSnap“-App gibt die Antwort – mit dem Handy ein Foto der Pflanze machen, schon hat man wieder was gelernt. Ca. 3,50 Euro, Android und iOS KOCHEN Elementarteilchen Fehlt’s an der Basis, überzeugt selbst das ausgefeilteste Gericht nicht. Köchin und „New York Times“- Kolumnistin…

5 min.
»viele krebspatienten kämpfen auch um ihre finanzielle zukunft«

Wie sind Sie auf das Thema Krebs und Armut gekommen? PROF. DR. EVA WINKLER: Es gibt in der Onkologie schon länger eine Diskussion über die finanziellen Folgen der Erkrankung für die Betroffenen. Der Anstoß kam aus den USA, dort hat man gesehen, dass die Therapien eine enorme finanzielle Belastung der Patienten darstellen. Viele müssen ihre Medikamente selbst bezahlen, sparen deshalb am Essen, an Kleidung, manche werden insolvent, müssen ihr Haus verkaufen, verarmen. Wir dachten, uns betrifft das nicht, bei uns ist jeder krankenversichert, und es wird ja alles bezahlt. Dann haben wir gemerkt, dass das so nicht stimmt. Wir hören häufig, dass Patienten, gerade die Selbstständigen, relevante Einbußen haben. Deshalb haben wir am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg eine Studie zu ökonomischen Problemen und deren Folgen für die Patienten initiiert. Wann…