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Women's Lifestyle
Brigitte

Brigitte 13/2019

"BRIGITTE ist das Leitmedium für Frauen in Deutschland, weiß, was Frauen bewegt und kennt all ihre Facetten. BRIGITTE hält die perfekte Mischung bei Auswahl und Umsetzung der Themen bereit und bietet die Vielfalt, die Frauen interessiert: Mode, Beauty, Kultur, Reise, Kochen, Gesundheit und Wohnen – mit erstklassigem Service und stets auf Augenhöhe der Leserin. Sie nimmt aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen auf, die Frauen betreffen – leicht und emotional, aber nie oberflächlich. Reportagen, Porträts und Dossiers überzeugen mit starken journalistischen Inhalten. BRIGITTE ist die meistgelesene klassische Frauenzeitschrift und Deutschlands führendes Frauenmagazin."

Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Frequency:
Biweekly
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26 Issues

in this issue

2 min.
editorial

»Danke, dass Sie uns immer wieder aufs Neue Ihr Vertrauen schenken!« Liebe Leserin, lieber Leser, manchmal werde ich gefragt, ob ich BRIGITTE gegründet habe, weil ich ja genauso heiße. Zum Glück kommt diese Frage ausschließlich von sehr jungen Menschen, die zwar wissen, dass es die Zeitschrift schon sehr lange gibt, aber eben nicht genau, wie lange. Dann erkläre ich, dass BRIGITTE bereits seit 1954 auf dem Markt ist (und somit eine ganze Ecke länger als ich) und schon viele Generationen von Frauen begleitet hat. In diesen Wochen feiern wir Jubiläum. „65 Jahre stark“: Das ist unser Motto. Denn als Leitmedium für Frauen in Deutschland ist BRIGITTE weit mehr als unangefochtene Marktführerin. Über Jahrzehnte entstand eine Medienmarke, die sich permanent weiterentwickelt und wächst: mit WOMAN, MOM und WIR, mit brigitte.de – und seit…

1 min.
aus der redaktion

Teamwork Für unsere Reise-Beauty (ab S. 86) legten sich Model Dasha, Fotograf Keith und Assistent Dennis am Pool der „Villa Lucky Star“ auf Sri Lanka ins Zeug. Gipfelstürmer Dass wir Bernhard Huber für unsere Südtirol-Tipps (ab S. 108) engagiert haben, macht Sinn: Der Münchner ist ein toller Fotograf – und Bergfex. Frauenwelt, Männerwelt Ein „fröhlicher Mix aus Kitsch, Humor und Modernität“ sagt die Pariser Illustratorin Léa Chassagne über ihre Kunst – zu bewundern in unseren beiden Dossiers (ab S. 75 & ab S. 141).…

3 min.
schmutziges geld

Diesen Februar wurde das New Yorker Guggenheim Museum Schauplatz einer ungewöhnlichen Performance: Nan Goldin, eine der wichtigsten lebenden amerikanischen Fotokünstler*innen, inszenierte ein „Die-In“. Sie selbst und Dutzende andere legten sich wie Tote auf den Boden. „200 Tote jeden Tag“, „Schande den Sacklers“ stand auf den Bannern, die die Aktivist*innen entrollten. Dazu flatterten Hunderte von ärztlichen Rezepten von der Rotunde. Es war mehr als eine Inszenierung: Goldin wäre vor wenigen Jahren fast selbst an ihrer Opioidsucht gestorben. „Ich bin knapp davongekommen“, sagt sie. Wegen starker Handgelenkschmerzen wurde ihr von ihrem Arzt 2014 Oxycontin verschrieben, ein synthetisches Schmerzmittel, das Heroin ähnelt und extrem süchtig macht. Binnen zwei Tagen, sagt Goldin, sei sie davon abhängig geworden. Statt der verschriebenen 40 Milligramm steigerte sie die Dosis bald auf das Zehnfache. Den Entzug nennt sie „die…

3 min.
ihre meinung

Frauen sollten ermutigt werden Zum Dossier „Ein Kind um jeden Preis?“ in Heft 10/2019 Mein Mann und ich sind Eltern zweier Adoptivkinder, die sehr wohl unsere eigenen sind, aber eben nicht leiblich. Mit medizinischer Unterstützung war bei uns die Schmerzgrenze nach drei gescheiterten Versuchen erreicht. Wir haben im Abstand von sieben Jahren zwei wunderbare Kinder adoptiert. Mein Mann meint oft, wir hätten sie selbst nicht besser machen können. Dies nur als kleiner Hinweis auf eine weitere Möglichkeit, zu seinem Wunschkind zu kommen… INGE L.** Wenn Frauen sich über Eizellenspende etc. Gedanken machen müssen, sind sie in der Regel schon in den Vierzigern. Das ist dem Umstand geschuldet, dass sie erst eine Vielzahl von Behandlungen über sich ergehen lassen müssen, bis sie quasi austherapiert sind. Ich finde es schade, dass in Deutschland Eizellenspenden und Leihmutterschaft…

3 min.
fragen der liebe wie hört man mit dem ewigen aufrechnen auf?

Kurz gesagt: Indem wir damit aufhören. Jetzt mal ausführlich: Frank ist gerade von der Arbeit nach Hause gekommen. „Meine Güte, was für ein Tag!“, ruft er seiner Frau Kirsten zu, die gerade im Wohnzimmer den Tisch deckt. „Du glaubst gar nicht, was heute wieder am Institut los war…“ Kirsten legt ungerührt die Gabel auf den Tisch: „Denk bloß nicht, dass ich nur Tee geschlürft habe! Drei Krankmeldungen in der Praxis. Ich musste mittendrin raus und zur Kita rasen. Das wartet dann morgen schon wieder alles auf mich…“ Frank verdreht die Augen. „Schon gut, schon gut … du hast es ja immer schwerer als ich, wie konnte ich das nur vergessen!? Ich wollte nur sagen: Ich bin von meinem Erholungsurlaub am Institut zurück!“ Und hinter ihm knallt die Tür zu. Vermutlich hatten Frank und Kirsten…

3 min.
trends, tipps, termine

BILDBAND Meine Mutter, meine Tochter Während des Völkermords in Ruanda 1994 wurden Hunderttausende Tutsi-Frauen und -Mädchen vergewaltigt – und schwanger von ihren Peinigern. Obwohl die Versöhnung im Land Fortschritte macht, leben die Opfer und ihre Kinder oft ganz unten. Es sind die Töchter, die für ihre Mütter und sich selbst gegen das Stigma kämpfen. Der Berliner Fotograf Olaf Heine hat sie für „Rwandan Daughters“ porträtiert, Seite an Seite, am Ort des Verbrechens, einfühlsam und hoffnungsvoll. Ein Teil des Erlöses geht an die Ora Kinderhilfe, die Betroffene vor Ort unterstützt.(www.ora-kinderhilfe.de; 208 S., 54 Euro, Hatje Cantz Verlag) REISE TARNKAPPE Wer hätte Dora Maar (1907–1997), Fotografin, Malerin und Muse Pablo Picassos, wegen etwas so Schnödem wie einem Regionalbahnticket zwischen Eisenach und Bebra geweckt? Eben! Die Schlafmaske „Dora Maar Sleep Mask“ ist ein Hingucker mit „Nicht stören“-Botschaft. Div.…