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sternstern

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43/2019

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Pays:
Germany
Langue:
German
Éditeur:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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DANS CE NUMÉRO

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liebe leserin, lieber leser!

Die Wahnsinnstat von Halle liegt nun schon einige Tage zurück, und doch beschäftigt sie mich noch immer. Es steckt so viel in ihr, was meine Besorgnis erregt. Das ist nicht nur die Frage, ob wir Deutschen ein Problem mit Antisemitismus haben. Der Blick in die Polizeistatistik reicht für die Antwort: Die Zahl der Gewalttaten gegenüber Juden hat 2018 einen Höhepunkt erreicht. Umso mehr sind wir gefordert, das „Nie wieder!“ zu achten und die Verantwortung dafür auch an unsere Kinder und Enkel weiterzureichen. Ohne Wenn und Aber. In den Morden von Halle steckt aber noch viel mehr Hass. Auf Frauen. Auf Migranten. Auf unser freiheitliches Zusammenleben. Darauf, dass wir uns alle frei und gleichberechtigt in diesem Land äußern und bewegen können. Das verlangt von jedem Einzelnen ein Mindestmaß an kritischem Bewusstsein. Doch Halle…

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echo

Was für ein Heft! Kaum eine Story, die nicht sitzt, allen voran die über Kanada: sensibel, empathisch und wertschätzend.Corinna Deyhle, Senden Beschönigte Realität stern Nr. 42/2019, „Ein Bild von einem Land“ – ist Kanada das bessere Amerika? Sie beschönigen die Realität in Kanada. Damit kein Missverständnis aufkommt; ich finde Kanada prima, tolle Landschaften, freundliche Menschen. Wenn man aber hinter die Kulissen schaut, merkt man, dass es auch in Kanada viele Probleme gibt – Umweltprobleme etwa durch Raubbau im Wald, verschmutzte Landschaften durch die Förderung von Öl und die gleichen Probleme wie in USA mit den Ureinwohnern, die diskriminiert werden. Und natürlich ist Kanada ein Einwanderungsland, aber wie überall auf der Welt werden die Neueinwanderer von den ehemaligen Einwanderern misstrauisch beäugt. Thomas Hoeck, per E-Mail Aufklärend und emotional stern Nr. 42/2019, „Was denkt die sich eigentlich!“ –…

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betrifft: stern

Layouten ohne Bilder Schon bald nach dem Anschlag von Halle war klar, dass der stern dem Täter keine Bühne geben würde. Autor Walter Wüllenweber (l.), der die gemeinsam mit vielen Kollegen recherchierte Titelgeschichte schrieb, vermied es, den Namen des Schützen zu nennen. Titelgrafiker Michel Lengenfelder (r.) entwarf die Coveroptik mit einem aus Sprechblasen zusammengesetzten Gewehr. Von der Grafikerin Kamila Ramezani stammt die Idee, beim Layout des Titelstücks nicht nur auf Bilder des Täters zu verzichten, sondern gleich auf alle Fotos. Stattdessen steigerte sie von Seite zu Seite die Schriftgröße – eine Visualisierung des stetig wachsenden Hasses. (Seite 28) Brutstätten der Gewalt Im Februar besuchten stern-Reporter Steffen Gassel und die Fotografin Alice Martins die beiden Haftlager Roj und al-Hol im Nordosten Syriens und trafen dort eine Reihe inhaftierter Deutscher. Schon damals war offensichtlich, dass…

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bilder der woche

JAPAN ENDSTATION Als der große Regen kam, war auch das hoch technisierte Land machtlos. Nahe der Stadt Nagano hat Taifun „Hagibis“ den Fluss Chikuma über die Ufer treten lassen – und das Betriebsgelände für die berühmten Shinkansen-Züge unter Wasser gesetzt. Die gelten normalerweise als absolut zuverlässig. Gegen so viel Naturgewalt aber konnte die Eisenbahngesellschaft East Japan Railway nichts ausrichten. Zehn von 30 Zügen der Hokuriku-Linie mit insgesamt 120 Wagen soffen ab. Neuwert umgerechnet etwa 274 Millionen Euro. Der Taifun hat schwere Verwüstungen hinterlassen. Mehr als 56 Menschen starben. INDIEN XI MAL XI = XI Hinten schwenken Schüler die Nationalflaggen Indiens und Chinas, vorn zeigt eine Gruppe junger Leute mit Papiermasken, wem die Begrüßung hier eigentlich gilt: Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping ist nach Chennai in den Südosten Indiens gereist, um sich dort mit Premierminister Narendra…

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augen rechts!

Worte, Worte. Von Scham und Schande. Die Sprache der Politik raschelt bedrückend leer nach dem gescheiterten Massaker an Juden in der Synagoge von Halle. Das sei ihm unvorstellbar gewesen „in diesem unserem Land“, sagt der Bundespräsident. Es gibt kein Land wie unseres, was den Judenmord angeht. Unvorstellbar? Wirklich? Nach der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds an neun Migranten und einer Polizistin, 43 Mordversuche und drei Sprengstoffanschläge des NSU nicht zu vergessen, nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, dem ersten braunen Attentat auf einen Politiker seit den Nazis, war doch auch eine Bluttat gegen Juden nicht mehr unvorstellbar. Augen rechts, nun endlich! Die Sicherheitsbehörden aber stehen im Zwielicht. Ist der Apparat überhaupt willens und in der Lage, den Kampf entschlossen zu führen? Der NSU-Komplex ist die Ur-Schuld, aus der viel gewuchert ist.…

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kokain als klimakiller

Neuen Studien zufolge trägt der Drogenhandel massiv zum Klimawandel bei. Wie hängt das zusammen? Zum einen benötigen Drogenkartelle große Flächen Land für den Anbau von Kokain. Diese schaffen sie durch die Abholzung von Wäldern – gern in entlegenen und damit schwer zu überwachenden Gebieten. Zum anderen waschen Kartelle ihr Geld, indem sie in großflächige Rinderfarmen und Kaffeeplantagen investieren, wie es der sternfür die Region San Luis in Honduras und im Cauca-Tal in Kolumbien recherchierte. Diese Länder sind besonders betroffen? Ja, und auch Guatemala, Costa Rica und Bolivien. Nach Berechnungen von Wissenschaftlern der Texas State University entstehen so pro Jahr Umweltschäden von 214,6 Millionen Dollar. Verantwortlich dafür ist auch der Drogenschmuggel selbst: Die Banden nutzen Routen durch geschützte Nationalparks und entlegene Gegenden, zerstören dabei Wälder und vertreiben die dort lebende Bevölkerung. Was kann man tun? Die…

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