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6/2019 Bauen mit Stein / Building with Stone

-----DETAIL ist die internationale Zeitschrift für Architektur + Baudetail. Sie erscheint 10-mal im Jahr. Zusätzlich erscheinen die Sonderhefte DETAIL Green für nachhaltiges Bauen, DETAIL Structure als Schnittstelle zwischen Architekten und Bauingenieuren und DETAIL Inside mit allen relevanten Aspekten der Innenarchitektur. Das Fachmagazin wird in mehr als 90 Länder als bilinguale deutsch-englische Ausgabe geliefert. DETAIL bietet Dokumentationen und Informationen zu Bauobjekten aller Kategorien. Schwerpunkt: Das Detail im konstruktiven und architektonischen Zusammenhang. -----DETAIL is the international journal dedicated to architecture and construction details. Each issue focuses on a particular aspect of design, such as constructing with concrete, roof structures, etc. Emphasis is placed on presenting designs in great detail, and complementing these with drawings in practical scales and superb photographs that illustrate real world examples from near and far. Detail German/English Edition is published 10 times per year (+ special issues DETAIL Green, DETAIL Structure and DETAIL Inside).

Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DETAIL Business Information GmbH
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10 Issues

IN THIS ISSUE

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aus steinen gebaut

Built of Stone redaktion@detail.de Naturstein und Ziegel sind beliebte Baustoffe in der Geschichte und Gegenwart regionaler Baukulturen. Besonders in Gegenden, die reich an Steinvorkommen oder tonhaltigem Lehm sind, werden sie seit vielen Generationen verwendet und prägen das Gesicht ganzer Städte und Dörfer. Das Stadtgebiet von Paris etwa liegt auf einem Sockel aus Kalkstein, der schon zur Römerzeit abgebaut wurde. Bis heute bestimmt der helle Stein das Stadtbild der französischen Hauptstadt – auch die standhaften Fassaden von Notre-Dame sind aus ihm errichtet. In Flandern wiederum werden seit Jahrhunderten Lehmziegel gebrannt, die vielen Straßenzügen in Antwerpen oder Gent einen besonderen Charakter geben, bis in die Gegenwart. Für die Dokumentationen in unserer Juni-Ausgabe haben wir herausragende aktuelle Beispiele für das Bauen mit Naturstein oder Mauerwerk aufgegriffen. Wir haben uns dabei von den Fragen leiten lassen, welche…

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manhattans bienenstock

Manhattan’s Hive Thomas Heatherwick’s Vessel at New York’s Hudson Yards is a place of encounter, an Instagram-worthy icon and a masterpiece of structural engineering. Die einen erinnert sie an ein Vexierbild von M. C. Escher, die anderen an einen riesigen Bienenstock: Mitte März wurde am Westufer von Manhattan Thomas Heatherwicks Großskulptur The Vessel (deutsch: das Gefäß) eingeweiht. Die 50 m hohe, mit Eintrittskarte kostenlos zugängliche Stahlkonstruktion bildet das Herzstück der Hudson Yards, des größten Neubauvorhabens in New York seit dem Rockefeller Centre. Auf einem riesigen Betondeckel über der Gleisharfe der Pennsylvania Station sind in den letzten Jahren sechs Büro- und Wohnhochhäuser sowie ein siebengeschossiges Einkaufszentrum entstanden. Weitere Neubauten sollen folgen. Beim Entwurf der Struktur ließ sich Heatherwick von historischen Freitreppen wie der Spanischen Treppe in Rom ebenso inspirieren wie von den Jahrhunderte alten,…

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design als soziale strategie

Design as a Social Strategy Exhibition on the social dimension of design Wie sieht Social Design aus, wenn es umgesetzt wird und Gestalt annimmt? Sind es inklusive Stadtgesellschaften, mobile Schlafwagen für Obdachlose oder Wasserfilter, die weder Elektrizität noch Chemie benötigen? Dass diese Frage nicht leicht zu beantworten ist, liegt wohl auch daran, dass die zugrundeliegenden Überlegungen komplex ausfallen. Für die einen ist Social Design die Abkehr von der Annahme, dass gesellschaftliche Veränderungen nur durch institutionalisiert-politische Maßnahmen hervorgerufen werden können. Für andere ist es eine Tautologie, weil Design in seiner Begrifflichkeit bereits eine Form des Sozialen in sich trägt. Unter der Prämisse, dass Architektur und Design politische sowie soziale Gestaltungskraft besitzen und demnach mehr sind als rein formgebende Disziplinen, hat die Kuratorin Angeli Sachs 25 internationale sowie eine Auswahl kleinerer Projekte für die Ausstellung…

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die bücher des bauhaus

The Bauhaus and its Books Through books and magazines, the Bauhaus brought its brand to the public. Hans Ibelings shows that this successful PR strategy continues to be relevant today. Seit dem Bauhaus machen Kunst- und Architekturschulen Öffentlichkeitsarbeit, sei es in Form von Vorträgen und Ausstellungen oder mithilfe der omnipräsenten Social Media. Neben vielen anderen Aktivitäten sind Bücher und Magazine ein wichtiger Grundpfeiler der PR-Strategie. Das Bauhaus war gewiss nicht die erste Schule, die ihre eigenen Publikationen herausgab. Die Architectural Association School of Architecture (AA) in London beispielsweise publizierte schon lange vor Gründung des Bauhaus ihre ersten Titel. Auch die Architekturprofessoren der französischen Écoles publizierten ihre Kurse. Doch sie waren nicht Teil einer gezielten Markenstrategie, die das Bauhaus mit seinen Veröffentlichungen geschickt verfolgte. Standards für eine Marke Mehr als jede andere Schule hat das…

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bücher

Books Ikonen der Moderne Icons of Modernism Sie sind Ikonen der organischen Moderne: Das Bügeleisenhaus in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung (1927), das Einfamilienhaus Schminke (1933) in Löbau, die Berliner Staatsbibliothek, vor allem aber die Berliner Philharmonie (1963), mit der ihr Architekt den Typus des Konzertsaals neu erfunden hat und die weltweit neu interpretiert wird bis hin zur Elbphilharmonie. Mit seinen kühnen Schwüngen und Bullaugen, sich fächerartig öffnenden Wohnräumen und der Aversion gegen den rechten Winkel blieb Scharoun ein Andersdenkender. Das Gesamtwerk birgt so manche Überraschung: Vom transportablen Holzhaus in Systembauweise bis zu Skizzen utopischer Kulturbauten während des 2. Weltkriegs, die die Kühnheit aktueller Opernhäuser weit vorwegnehmen. FK They are icons of organic modernism: the Bügeleisenhaus (flat iron house) in Stuttgart’s Weissenhof housing estate (1927), the Schminke family home in Löbau (1933), the Berlin State Library…

access_time6 min.
klimaaktive ziegelfassaden

Climate-active Brick Facades The Adaptive Brick study explores how urban microclimates could be improved through the evaporative cooling of irrigated brick facades. Etwa 30% der Weltbevölkerung leben in Ziegelgebäuden, Tendenz laut Prognosen steigend. Ziegelsteine als Mauerwerksmaterial bieten seit Jahrhunderten viele Vorteile: Die künstlichen Steine sind robust und widerstandsfähig, wasserresistent und verfügen über eine hohe Tragfähigkeit. Durch ihre Modularität bieten sie ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit. Die Ziegelproduktion wird stetig weiterentwickelt und die Eigenschaften der keramischen Steine optimiert. In den letzten Jahren betraf dies verstärkt deren Schall- und Wärmedämmeigenschaften. Bislang weniger erforscht sind jedoch die klimawirksamen Aspekte der Ziegelmaterialien und deren Potenzial, das urbane Mikroklima zu verbessern. An dieser Stelle setzt das Forschungsvorhaben Adaptive Brick der TU München unter Leitung von Philipp Molter, Associate Professor am Lehrstuhl für Entwerfen und Gebäudehülle, an. Das…

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