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Art & Architecture
Häuser

Häuser

03/2020

"HÄUSER ist das Premium-Magazin für moderne Architektur und Design. Kein anderes Magazin bietet so viele Hausreportagen mit opulenten Bildstrecken von renommierten Fotografen und mit kenntnisreichen Texten. Dabei widmet sich eine Ausgabe schwerpunktmäßig verschiedenen Themen wie „Umbau“, „Wohnen auf dem Land“ oder „Villen“, ergänzt von weiteren Domizilen, die das ganze Spektrum anspruchsvoller Wohnarchitektur zeigen. Zusätzlich liefert HÄUSER ausführliches Planmaterial, Grundrisse, Detailinformationen über Materialien und Bautechnik – kurz: absolute Kompetenz im Detail. Der Hefteinstieg „Arena“ widmet sich überraschenden und interessanten Meldungen aus dem Bereich Architektur und Design, im „Forum“ werden Trends und neue Produkte vorgestellt aus wechselnden Bereichen wie etwa Bad, Küche, Böden, Licht oder Outdoor. Dabei kommen Experten der Branche zu Wort, werden neue Technologien vorgestellt und Entwicklungen erklärt."

Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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6 Issues

in this issue

1 min.
prioritäten setzen

Während wir diese Zeilen schreiben, stehen die Büros in unserem Verlagshaus an den Hamburger Landungsbrücken leer, wir arbeiten von zu Hause aus. Bei Gruner + Jahr sind schon seit Längerem alle Mitarbeiter, deren Tätigkeit es erlaubt, mit Mitteln ausgestattet, die mobiles Arbeiten jederzeit und von überall (wo es einigermaßen anständiges Internet gibt) ermöglichen. Technisch ist es für uns also kein Problem, diese Ausgabe genauso fertigzustellen wie jede andere. Aber was wird passieren, während die Bilder lithografiert, die Seiten gedruckt, weiterverarbeitet, gebunden und ausgeliefert werden? Nie zuvor schien es weniger vorstellbar, wie die Gegenwart aussehen wird, in der Sie, liebe Leserinnen und Leser, dieses Heft erstmals in der Hand halten. Gewiss ist nur: Das Zuhause ist mehr denn je ein Ort des Rückzugs geworden. Hier fühlen wir uns geborgen, hier igeln wir…

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runde sache

Mystisch tief und dunkel glänzend schmiegt sich das kreisrunde Becken an die strahlend weiße Fassade, deren Mauerwerk sich im Wasser spiegelt. Die Überraschung ist perfekt. Ging doch das Haus aus dem späten 19. Jahrhundert zur Straßenseite noch in den dekorativen Formen einer historischen Zeile auf. Genau diesen deutlichen Kontrast zwischen Altbau und Erweiterung wünschten sich die Bauherren, als sie die Architekten Patrick Kennedy und Rachel Nolan beauftragten. „DIE BEWOHNER WOLLTEN EIN EXPRESSIVES HAUS“Rachel Nolan „Die Rückseite des Hauses ist nach Süden ausgerichtet, wo sich ein großzügiger Garten befindet“, so Patrick Kennedy. „Wir haben das Bestandsgebäude restauriert und neu erfunden. Dazu schufen wir einen Gartenhof mit Swimmingpool, der zu einem neuen Pavillon überleitet.“ In Anlehnung an postmoderne Architektur entstand ein eigenständiger und zugleich verknüpfender Bau. Kreisformen sind das bestimmende Merkmal – beginnend beim…

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gemeinsam sind sie stark

Spätestens seit der Architekturbiennale 2018 galt dieses Duo auch außerhalb der Fachwelt als echte Größe. Mit ihrer ebenso sympathisch wie umsichtig kuratierten Leitschau hatten Yvonne Farrell und Shelley McNamara in Venedig die große Bühne der Architektur betreten und wie nebenbei programmatische Verengungen früherer Veranstaltungen überwunden. Das taten die beiden Irinnen ganz bescheiden, aber auch voller Entschiedenheit. Genau diese Haltung prägt ihr Werk seit Gründung des gemeinsamen Dubliner Büros Grafton Architects im Jahr 1978. Waren es zunächst überwiegend öffentliche Bauten in der Heimat wie das Urban Institute of Ireland oder das meisterhafte Department of Finance in Dublin, so griffen die Planerinnen bald weiter aus. Das skulptural-kantige Gebäude der Wirtschaftsfakultät der Università Luigi Bocconi in Mailand bewies 2008 ihr Gespür für Maßstäblichkeit und Ausdruck, der Campus der UTEC im peruanischen Lima dann…

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der pionier des modularen sofadesigns

Eigentlich hatte Harvey Probber Songwriter werden wollen, aber sein beruflicher Weg führte zunächst in die Designabteilung eines Polsterherstellers, bevor er 1945 seine eigene Möbelfirma gründete. Dort hatte der Autodidakt stets zwei Dinge im Blick: Ästhetik und Flexibilität. Für die kleinen Wohnungen der Nachkriegszeit wollte er praktische, moderne Möbel kreieren, die ihren Besitzern ein Maximum an Mobilität bieten – und entwarf die ersten Vorläufer der heute weit verbreiteten Sofasysteme, deren Module ganz nach Gusto zu unterschiedlichsten Konfigurationen zusammengestellt werden können. Das nun wieder aufgelegte Sofa „Deep Tuft“ ist eine Weiterentwicklung Probbers aus den 70er-Jahren, inspiriert von den gesteppten Polstern aus der Automobilwelt. Für ein Maximum an Komfort sorgte die eigens dafür konzipierte Urethanschaum-Polsterung. Sie verleiht den Eck- und Mittelmodulen nicht nur marshmallowweiche Bequemlichkeit, sondern, verpackt in schimmernden Samtbezug und spiegelnden Stahlblechsockel,…

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mehr spektakel auf dem tisch

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wetterfest: tape darf jetzt auf die terrasse

Die Terrasse wird zum zweiten Wohnzimmer, und Outdoor-Möbel sollen dem Sofa in puncto Gemütlichkeit in nichts nachstehen. Minotti hat daher die Metallgestelle aus Nendos „Tape“-Kollektion mit einem bronzefarbenen Outdoor-Finish versehen, das Schnurgeflecht mit Rattan-Effekt gibt es in den Farben Schlamm oder Lakritz, die Polster in wasserabweisenden Textilien. Die Chaiselongue kostet ca. 4750 Euro.…