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Häuser

02/2019

"HÄUSER ist das Premium-Magazin für moderne Architektur und Design. Kein anderes Magazin bietet so viele Hausreportagen mit opulenten Bildstrecken von renommierten Fotografen und mit kenntnisreichen Texten. Dabei widmet sich eine Ausgabe schwerpunktmäßig verschiedenen Themen wie „Umbau“, „Wohnen auf dem Land“ oder „Villen“, ergänzt von weiteren Domizilen, die das ganze Spektrum anspruchsvoller Wohnarchitektur zeigen. Zusätzlich liefert HÄUSER ausführliches Planmaterial, Grundrisse, Detailinformationen über Materialien und Bautechnik – kurz: absolute Kompetenz im Detail. Der Hefteinstieg „Arena“ widmet sich überraschenden und interessanten Meldungen aus dem Bereich Architektur und Design, im „Forum“ werden Trends und neue Produkte vorgestellt aus wechselnden Bereichen wie etwa Bad, Küche, Böden, Licht oder Outdoor. Dabei kommen Experten der Branche zu Wort, werden neue Technologien vorgestellt und Entwicklungen erklärt."

Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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6 Issues

IN THIS ISSUE

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tradition mit zukunft

Chefredakteurin Anne Zuber und Creative Advisor Thomas Niederste-Werbeck Zum Glück ist der Tisch im Konferenzraum K1 des Verlagsgebäudes so groß. Konzentriert: Ansgar Steinhausen (HÄUSER), Nicole Heptner (Jung), Anne Zuber, Bettina Hintze (beide HÄUSER), Reiner Nagel (Bundesstiftung Baukultur), Thomas Penningh (VPB), Heiner Farwick (BDA), Michael Metten (Metten Stein +Design), Alexandra Dietrich (Parkett Dietrich), Philipp Loeper (asdfg Architekten) Das Thema unseres diesjährigen Architekturwettbewerbs – „In der Tradition der Moderne“ – verlangt nach einer Erklärung. Schließlich stehen wir für zeitgenössische Architektur, das Schwelgen in Vergangenheit haben wir immer anderen überlassen. Deswegen haben wir auch im Jahr des Bauhaus-Jubiläums gerade nicht das Einfamilienhaus gesucht, das formal einer Villa von Walter Gropius oder Ludwig Mies van der Rohe am nächsten kommt. Sie wissen schon, würfelig, weiß, mit Flachdach und vielen Fensterflächen. Die Frage, die…

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wohnen mit oberwasser

Übergänge Der offene Grundriss und geschosshohe Glasflächen betonen den Außenbezug. Das Wohnzimmer weitet sich über Schiebefenster auf ein Holzdeck zum See „MIT UNSEREN BAUTEN WOLLEN WIR IDENTITÄT IN EINER GLOBALISIERTEN WELT SCHAFFEN“Francine Houben, Gründerin von Mecanoo Warum am Wasser leben, wenn man auch auf dem Wasser leben kann? Das dachten sich die Architekten des niederländischen Studios Mecanoo, als sie eine außergewöhnliche Villa in Südengland planten. Der dreigeschossige Quader auf einer künstlichen Insel in einem See der Cotswolds liegt versteckt hinter einer dichten Baumreihe. Nur ein schmaler Steg führt durch die wuchernde Natur zum Anwesen. Er ist die einzige Verbindung zum Festland. Über dem tief eingegrabenen Sockelgeschoss scheint das Haus über der Wasseroberfläche zu schweben. Eine Veranda umläuft die Villa und mündet in eine einladende Terrasse auf zwei Ebenen, die…

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die kurvenstars

Große Freundschaft Max Huber (links) und Achille Castiglioni waren nicht nur prägende Designer ihrer Ära, sondern auch gute Freunde Legendenstatus besitzen beide: Achille Castiglioni, der mit seinem Bruder Pier Giacomo das italienische Möbeldesign der Nachkriegszeit neu erfand – und der Grafiker Max Huber, der es mit seiner Kunst schaffte, ebendieser Zeit eine Atmosphäre von Aufbruchsstimmung und Leichtigkeit zu verleihen. Zu Ehren dieser beiden prägenden Gestalter des 20. Jahrhunderts (sowie des früh verstorbenen Castiglioni-Bruders Pier Giacomo, dessen 50. Todestag sich 2018 jährte) bat Poltrona Frau den Mailänder Designer und Architekten Marco Romanelli, eine Sonderedition des berühmten Castiglioni-Sessels zu entwickeln. „Sanluca“, der von vorn betrachtet noch wie ein ganz normaler altmodischer Clubsessel daherkommt, war 1960, als er (zunächst bei Gavina) in Produktion ging, eine Sensation. Statt wie üblich einen Rahmen zu…

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design

KLARE LINIEN UND EIN SCHUSS POESIE Die IMM Cologne war Mitte Januar die erste Möbelmesse des Jahres. Zu sehen gab es Neuheiten großer und kleiner Labels – und Entwürfe junger deutscher Designer. Die Auswahl der Redaktion 1| Bauhaus-inspiriert: Beistelltisch „Sentrum“ von Maximilian Schmahl und Fabian Schnippering für Woud, ca. 250 Euro 2| Die poetische Porzellanleuchte „Fabella“ von Laura Straßer wird vom jungen Label Caussa produziert (ab ca. 190 Euro), ebenso wie der 3| „Wedge Table“ von Andreas Kowalewski (ab ca. 350 Euro), der aus vier Holzteilen zusammengesteckt wird 4| Fast japanisch mutet das Tablett „Kaede“ an, es wurde von der Berliner Designerin Hanne Willmann aus mehrlagigem Ahornfurnier für Schönbuch gestaltet (ab ca. 190 Euro) 5| Als Martin Hirth von Tecta um einen Stuhlentwurf gebeten wurde, orientierte er sich…

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architektur

NEUES HERZ FÜR DIE INSEL Die von David Chipperfield entworfene James-Simon-Galerie ist Empfangsgebäude und neuer Mittelpunkt der Museumsinsel Was I.M. Peis Pyramide für den Pariser Louvre, soll die James-Simon-Galerie für die Berliner Museumsinsel sein: Empfang, Kasse, Shop, Toiletten, Garderoben und ein Auditorium beherbergt der Bau von David Chipperfield Architects. Oberirdisch schließt der Sichtbetonriegel am Kupfergraben an das Pergamonmuseum an, unterirdisch an das Neue Museum. Im Gegensatz zum Louvre behalten aber alle Sammlungsteile eigene Eingänge. Dem Ersteindruck von David Chipperfield ist nichts hinzuzufügen: „In Museen wünscht man sich einerseits Orientierung, andererseits will man sich auch verlieren können.“ Berliner Klassik Mit der Betonkolonnade zum Kupfergraben griffen die Architekten Formen der Nachbargebäude auf. Im Inneren streift das Tageslicht über Sichtbetonflächen NUR FLIEGEN IST SCHÖNER Dank Francesc Rifé wurde ein einstiger Flugzeug-Hangar…

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wozu brauchen wir steingärten?

PRO „Leider diskreditiert der Hang vieler Eigenheim-und Kärcherbesitzer zum Pflegeleichten eines der schönsten Materialien im Landschaftsbau“ Ansgar Steinhausen Der Naturschutzbund Deutschlands nennt sie Gärten des Grauens und hat recht: Wer sein Grundstück unter Steinen jedweder Korngröße verschüttet, kann auch gleich Transportbeton kommen lassen. Leider diskreditiert der Hang vieler Eigenheim- und Kärcherbesitzer zum Pflegeleichten eines der schönsten und ältesten Materialien im Landschaftsbau. Für die großen Gartennationen China und Japan sind Wasser, Pflanzen, Holz und, ja, auch Steine von jeher Hauptelemente kunstvoller Freiraumgestaltung. Mit Sachkenntnis und Sensibilität, mit Augenmaß und Akribie gelingen dabei Meistergärten, die in ihrer konzentrierten Kraft nicht nur strenggläubige Buddhisten vom Fleck weg rühren.An trockenen Standorten, in der passenden Ausrichtung und in der richtigen Kombination mit Pflanzen sind Steine auch in unseren Breiten Mittel der Wahl. Dazu…

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