Als ich Kind war, habe ich mir gern die Kataloge mit den neuen Barbie-Puppen angeguckt, die manchmal in der Spielzeugabteilung auslagen. Ich fand das viel toller, als tatsächlich mit einer Barbie zu spielen (denn ich hatte nur eine einzige, und was sollte man schon mit der machen, außer Haare kämmen und schauen, wie weit sich die Kniegelenke nach hinten biegen lassen). Aber die Bilder von Barbie als Pilotin, Cowgirl, Tierärztin, Prinzessin, Astronautin anzuschauen, von Barbie, wie sie in rauschenden Roben Bälle in Schlössern besucht, mit ihrem pinkfarbenen Camper in der Welt unterwegs ist, mit Skipper zusammen in einer Rockband spielt, am Strand von Malibu rettungsschwimmt oder im Herzchenkleid zu ihrem Valentinstagsdate mit Ken geht – all das versprach mir einen realistischen Einblick in die aufregenden Möglichkeiten einer Erwachsenenwelt, die auch…
