Frau Nasr, haben Sie schon einmal ausgerechnet, wie viele Stimmen Sie für ein Bundestagsmandat brauchen?
RASHA NASR: Nein, das mache ich bewusst nicht. Ich will allerdings schon so viel Prozent kriegen wie mein Vorgänger, der SPD-Direktkandidat von 2017.
Der holte aber nur 13 Prozent. CDU, Linke und AfD erreichten jeweils mehr als 20.
Ich weiß. Und auch dass 13 Prozent für den Sprung ins Parlament nicht reichen, das war auch bei meinem Vorgänger so. Aber es gibt noch die Landesliste, da habe ich Platz vier, das könnte klappen. Und ein Sitz im Bundestag ist ja auch nicht mein einziges Ziel.
Worum geht es Ihnen noch?
Ich will den Menschen zeigen, dass Politiker*innen anders sein können als die, wegen denen sich derzeit so viele von den etablierten Parteien abwenden: authentischer, am…
