Ein kleines Mädchen bastelt einen Flieger. Es faltet das Papier zu Flügeln und Rumpf, hält die Konstruktion in den Händen, tritt nach draußen in die Sonne. Wirft. Schaut. Und staunt.
Anne Nderitu, 26, hat als Kind viele Papierflieger gebaut. „Es klingt wie ein Klischee, aber diese Flieger gaben den Ausschlag. Dadurch wusste ich, was ich später mal machen will“, erzählt sie beim Treffen im Besprechungszimmer ihrer Firma im Zentrum von Nairobi. Draußen drängen sich Menschen, Autos, Taxis auf den Straßen, das übliche Chaos in Kenias Hauptstadt. Und auch hier drinnen: wuselige Geschäftigkeit. Kabel und Werkzeuge liegen zwischen den Laptops, der großer Konferenztisch dient auch mal als Werkbank.
Dann zeigt Anne Nderitu, was aus den Fliegern des kleinen Mädchens wurde: Auf dem Tisch liegt ein gut zwei Meter langes Fluggerät aus…
