Jeden Morgen wälzen sich Hunderttausende von Fahrzeugen durch Ouagadougou. Autos, Laster, Mopeds, Fahrräder. Die Hauptstadt von Burkina Faso ist ein Moloch, um die drei Millionen Menschen wohnen hier, so die Schätzung. Auch der kürzlich erfolgte Militärputsch hat den Strom der Menschen, die täglich zur Arbeit fahren, nicht abreißen lassen.
Die Mädchen und Frauen, die im Außenbezirk Ouaga 2000 in einen staubigen Werkstatthof einbiegen, sind mit dem Rad unterwegs. In dem unscheinbaren Gebäude werden sie etwas tun, was in dem westafrikanischen Land für Frauen immer noch eine Seltenheit ist: Sie werden Autos reparieren.
In Burkina Faso ist ein Viertel der Bevölkerung zwischen 15 und 19 Jahre alt. Das Land leidet schwer unter Jugendarbeitslosigkeit und Islamismus und erlebt immer wieder Terroranschläge. Jedes dritte Kind hat keinen Grundschulabschluss, und vor allem Frauen haben…
