ALS TEENAGER warf Bashar Masri Steine auf die israelische Polizei; mit Wut im Bauch über die Besatzung seiner Heimat. Sein Leben hätte tragisch verlaufen können, doch heute, mit 55 Jahren, trägt Bashar Masri Maßanzüge, verfügt über geschliffene Manieren und ein millionenschweres Vermögen.
Eine palästinensische Erfolgsgeschichte. Ein Unternehmer mit Talent, und mit einem großen Traum.
Bashar Masri baut eine Stadt im Nichts, in einer Einöde mitten im Westjordanland. Seit sieben Jahren kann er seine Stadt wachsen sehen, aus dem Fenster seines Büros.
Erst wurde der Hang abgetragen, dann planiert, heute ragen zwischen Olivenhainen und Salbeisträuchern helle Gebäude in den Himmel. Mächtige Wohnblocks, Rohbauten eines Krankenhauses und das stolze Minarett einer Moschee.
Bashar Masri, drahtig, entschlossen, sagt in perfektem Englisch: „Mein Traum wird wahr.“ Es klingt trotzig.
Masris Stadt, seine Utopie, liegt,…