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stern

stern 37/2020

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

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Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Frequency:
Weekly
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52 Issues

in this issue

2 min.
liebe leserin, lieber leser!

Das Thema unserer Titelgeschichte begann mit einer Explosion. Als die Lebensmittel-Experten eines bekannten Wurst- und Fleischherstellers vegetarische Frikadellen frittieren wollten, flog ihnen der Fleischersatz um die Ohren. Es hatte sich Wasser gebildet, und das kommt nicht gut in Verbindung mit siedendem Öl. Die Versuchsköche gaben nicht auf. Und heute, wenige Jahre später, ist das Geschäft mit Fleisch, das nicht von Tieren stammt, ein boomender Markt mit fetten Zuwachsraten. Nicht zuletzt, als die Verhältnisse rund um den Tönnies-Schlachthof bekannt wurden, habe auch ich mich wieder gefragt: Muss ich eigentlich so viel Fleisch essen? Und: Will ich mal das andere probieren, das vegetarische? Schon lange verzichte ich auf Mettwurst und Salami, womit ich quasi großgezogen worden bin. Leberwurst (die grobe!), Teewurst, Mett: auf Schwarzbrot ein echter Genuss, als Schulbrot eine lebendige Erinnerung. Aber seit zwei…

3 min.
echo

Eine sehr erhellende Analyse, differenziert und die Widersprüche dieses Landes glänzend nachzeichnend. Tolle, ausdrucksstarke Fotos.Sabine Böhm, Berlin REDE UND ANTWORT Sehr geehrte stern-Redaktion, immer wieder wird erklärt, der Name Belarus habe nichts mit Russland zu tun, sondern leite sich ab von der Kiewer Rus. Müssten die Bürger des Landes dann nicht als Belarusen (mit einem s) anstatt als Belarussen (mit zwei s, wie bei Russland) bezeichnet werden? Thomas Scheib, Singen/Hohentwiel Sehr geehrter Herr Scheib, Sie haben recht: Konsequent müssten wir tatsächlich „belarusisch“ und „Belarusen“ schreiben. Das sind die Schreibweisen, die die „Belarusisch-Deutsche Geschichtskommission“ in Abgrenzung zu Russland und dem Russischen empfiehlt. Wir halten uns derzeit an die Schreibweise des Duden: Der Vorteil daran ist die Aussprache. Das s in Rus entspricht sowohl im Belarussischen als auch im Russischen unserem Doppel-s. Deshalb schreiben wir auch…

2 min.
betrifft: stern

Abgefahren! Der stern-E-Auto-Test hat begonnen Mehr als 300 stern-Leser hatten sich beworben, um für zwei Wochen zu testen, wie ein Elektroauto in ihren Alltag passt. Zehn von ihnen wurden ausgewählt und tauschten am vergangenen Samstag am Verlagshaus von Gruner + Jahr in Hamburg ihr eigenes Auto gegen ein E-Mobil. Leserin Merle Riepert (r.) aus Geesthacht übernahm von stern-Mitarbeiterin Kerstin Westermann (l.) einen Opel Corsa-e. Leser Hans Rollmann (Mitte) und seine Frau Daniela Sachs-Rollmann fuhren im Porsche Taycan Richtung Homburg. Wir sind gespannt auf die Erlebnisse und Erfahrungen mit der E-Mobilität und werden Anfang Oktober groß davon berichten. Deftig ohne Fleisch Taghelle Beleuchtung, weiße Küchenzeile und Gemüsekörbchen auf der Arbeitsplatte: In der vegetarischen Versuchsküche des Wurstherstellers Rügenwalder Mühle fühlte sich stern-Redakteurin Nicole Heißmann (r.) eher wie im Studio einer Kochsendung. Zwischendurch reichte Entwicklungsleiterin Katrin…

2 min.
bilder der woche

BELARUS FÜR DEMOKRATIE Sie lassen sich nicht abhalten, die Demonstranten in der Hauptstadt Minsk, weder von Regen noch von den martialisch auftretenden Sicherheitskräften oder von warnenden Worten eines Wladimir Putin, der mit russischen Sondereinheiten drohte, wenn die Lage außer Kontrolle gerate. Zehntausende protestierten weiter gegen gefälschte Wahlen und einen Lukaschenko, der sich nur noch mit Rückendeckung Moskaus an der Macht halten kann. Mindestens 125 weitere Menschen wurden am Sonntag verhaftet. Auf den Straßen stellten sich die Massen den Polizisten entgegen, in den Händen kaum mehr als weiß- rote Oppositionsfahnen. AFGHANISTAN SCHWERE KINDHEIT Die Ziegelsteine sind etwa so lang wie ihre Unterarme. Sie sind schwer. Und es gibt viel zu viele von ihnen, die geschleppt und zum Trocknen gestapelt werden müssen. In der Nähe von Herat im Westen Afghanistans helfen fünf Jungen dabei, ihre Familien zu…

3 min.
wir sind mehr

Diese ätzenden Bilder aus Berlin: ein paar Hundert Neonazis und Corona-Leugner auf den Stufen des Reichstags. Reichsflaggen, Stars and Stripes, Regenbogenfahnen: ein Kuddelmuddel, abgebogen von der großen Demo auf der Straße des 17. Juni, wo 40 000 Demonstranten gezeigt haben, dass sie nicht an Corona glauben. Doppelt so viele wie vor vier Wochen. Das sind Zuwachsraten wie einst bei Pegida, hier noch verstärkt durch ein voreiliges Demonstrationsverbot der Polizei, das dann von jenem Staat gekippt wurde, für dessen Abschaffung zumindest ein Teil der Demonstranten auf die Straße ging. Die Aufregung ist riesig. Vom Angriff auf die Demokratie ist die Rede, in den rechten Blasen gar vom „Sturm auf den Reichstag“, wohl in Anlehnung an den Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789. Das hätten die wohl gern. Die flächendeckende Erregung verrät,…

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das sind ja mal gute nachrichten

Unkrautjäten hilft dem Regenwald In Borneo hat sich ein in den 1980er Jahren beinahe vollständig gerodeter Regenwald rascher erholt als erhofft. Er wurde unter Schutz gestellt und regenerierte dort am besten, wo Naturschützer mit einfachen Mitteln wie Unkrautjäten beim Renaturieren halfen. Das berichtete ein internationales Forscherteam im Wissenschaftsjournal „Science“. MERKEL HATTE RECHT Fünf Jahre nach „Wir schaffen das“ zeigt sich, dass der Optimismus der Kanzlerin berechtigt war. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) untersuchte unser Zusammenleben. „Die Studien zeigen, dass in vielen Bereichen die Integration von Geflüchteten bereits gelungen ist“, sagt die DIW-Ökonomin C. Katharina Spieß. Sport macht schlau Körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die kognitiven Fähigkeiten aus. Eine japanische Studie konnte belegen, dass davon vor allem schwache Schüler profitieren. Bewegung stärkte Impulskontrolle, Gedächtnisleistung und mentale Flexibilität, die schulischen Leistungen wurden messbar besser. Das…