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stern

stern 38/2020

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

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Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Frequency:
Weekly
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52 Issues

in this issue

2 min.
liebe leserin, lieber leser!

Nur Corona war öfter auf dem Cover: sechs stern-Titel zu Donald Trump aus den vergangenen 20 Monaten Der Arbeitstitel unserer Titelgeschichte dieser Woche lautete „Trumps Angriff auf die Demokratie“. Mit dieser Zeile hatten wir unsere Kollegen Frank Dietz und Michel Lengenfelder in der Titelgrafik gebrieft. Dieses ist die siebte Titelgeschichte, die der stern seit Anfang 2019 unmittelbar Donald Trump widmet. Nur Corona hat es öfter auf unser Cover geschafft. Wir haben „Es reicht!“ geschrieben, „Der Zerstörer“,wir haben berichtet, wie die USA gesellschaftlich abstürzen. Und doch gibt uns dieser Präsident immer wieder Anlass, ihn erneut zu betrachten – zu unvorstellbar ist, was er treibt. Als wir die ersten Titelentwürfe sahen, war schnell klar, welches Motiv es werden würde: ein grimmig-entschlossener Donald Trump, die Stirn in Falten und, ja, böse blickend. „Angriff auf die Demokratie“…

3 min.
echo

REDE UND ANTWORT Sehr geehrte stern-Redaktion, ich kann nicht glauben, dass jeder Deutsche im Durchschnitt 13 (?) Paar Schuhe im Schrank hat! Bei einer vierköpfigen Familie sind das 52 Paar. Bei 80 Millionen Einwohnern sind das mehr als eine Milliarde!? Ist das realistisch? Freundliche Grüße vom treuen stern-Leser Peter Goldbach, Pulheim Sehr geehrter Herr Goldbach, es gibt keine offizielle Schuhzählung! Aber wenn es eine gäbe, müssten natürlich auch Wanderstiefel, Pantoffeln oder Saunalatschen berücksichtigt werden. Manche Zeitgenossen haben ja ganze Sammlungen von Sneakern oder High Heels. Die im Artikel genannten Zahlen beruhen auf einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Danach besitzen Frauen im Durchschnitt sogar 17,3 Paar Schuhe. Männer geben sich mit 8,3 zufrieden. Ist es nun plausibel, dass sich das auf eine Gesamtzahl von einer Milliarde summiert? Durchaus. Pro Jahr kaufen die…

2 min.
betrifft: stern

Zwischen Metropole und Kaffeebud Mutig ist sie, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Für den stern erklomm sie gemeinsam mit Reporter Rolf-Herbert Peters (Foto) und Fotograf Matthias Jung den Kölner Dom – was ihr in der Hitze sichtlich schwerfiel. Zunächst ging es mit einem rappeligen Bauaufzug die Südseite hinauf, dann akrobatisch über ein Klettergerüst zum Vierungsturm. Als sie in über 90 Meter Höhe auf „ihre“ Domstadt blickte, legte sie die Hand aufs Herz und sagte nur: „Hach, näh!“ Köln ist ein Sehnsuchtsort, nicht nur für Reker, die am Wochenende wiedergewählt werden will. Peters porträtiert die Stadt auf ihrem schweren Weg in die Zukunft – der manche Überraschung bringt. (Seite 38) Für alles gewappnet Phil Robinson empfing US-Korrespondent Jan Christoph Wiechmann in voller Kampfmontur im ländlichen Michigan und kam an dem heißen Spätsommertag mächtig ins Schwitzen.…

1 min.
bilder der woche

GROSSBRITANNIEN LAND IN SICHT? Das Schlauchboot liegt bedrohlich tief im Wasser. Es transportiert mindestens zehn Erwachsene, zwei Kinder und ein Kuscheltier. Die englische Küste ist schon in Sicht. Doch die Flüchtlinge, die sich aus Frankreich auf den Weg über den Ärmelkanal gemacht haben, sind nicht willkommen. Die britische Innenministerin Priti Patel hat angekündigt, sie zurückzuschicken und die Route dichtzumachen. Zugleich warf ihr Ministerium Frankreich vor, den Migranten falsche Hoffnungen über ein Leben in Großbritannien zu machen. Patels eigene Eltern kamen übrigens als indischstämmige Einwanderer ins Land. SRI LANKA REINE FREUDE Das Leben ist schön. Am Brunnen eines buddhistischen Tempels in Colombo hat ein Junge ein paar Lotosblumen ins Wasser getaucht, mit denen er nun Tropfen verspritzt. Das Kind nimmt an einer Zeremonie teil, mit der ein Vollmond-Tag gefeiert wird. Etwa 70 Prozent der Menschen in…

3 min.
immer mit der ruhe

Ständig ist die Rede davon, wie kompliziert die Welt geworden ist. Wie sehr alles mit allem zusammenhängt. Wie schwierig zu durchschauen all die Sachverhalte sind, über die wir gut informiert sein sollen und wollen. Wie bei so vielem hat das Virus auch diese Entwicklung verstärkt, die wir schon länger erleben: Es hat für noch mehr Verwirrung und Unübersichtlichkeit gesorgt, was auch damit zu tun hat, dass wir es immer noch kennenlernen. Jeden Tag erscheinen neue Forschungsergebnisse, und führende Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr zuzugeben, dass sie mit ihren ersten Schlüssen doch etwas voreilig waren oder sich sogar geirrt haben. Für uns, die Öffentlichkeit, ist das manchmal schwer auszuhalten. Wir sehnen uns nach Sicherheit, nach klarer Ansage, weil uns das Orientierung gibt und Ängste mindert – wenn auch nur vermeintlich. So funktioniert…

2 min.
das sind ja mal gute nachrichten

NIMM DAS, BORKENKÄFER! Der Wald kämpft gegen die schlimmste Borkenkäferplage seit 70 Jahren. Nun erforschen Wissenschaftler der TU Dresden umweltfreundliche Methoden, um die Schädlinge einzudämmen. Sie nutzen die Pheromone der Käfer, Botenstoffe, die der Kommunikation dienen. Präpariert man Rohholz mit daraus entnommenen Substanzen, können diese Fressfeinde wie den Ameisenbuntkäfer anlocken. (s. Abb). Andere Substanzen senden die Botschaft: Der Brutraum hier ist vollständig besiedelt, bleib bloß weg. Desinformation für einen guten Zweck. SCHWARZMALEREI Bussarde, Fledermäuse, Singvögel: Weil viele Tiere durch Windanlagen sterben, starteten norwegische Forscher einen Feldversuch: Für die bessere Sichtbarkeit färbten sie jeweils einen von drei Rotoren schwarz und stellten fest, dass die Zahl der getöteten Tiere um 70 Prozent sank. Kritiker bemängeln, dass die Studie nur an wenigen Anlagen getestet wurde. Dennoch zeigt sie, dass mit wenig Aufwand viel erreicht werden kann. Mehr…