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A&W ARCHITEKTUR & WOHNENA&W ARCHITEKTUR & WOHNEN

A&W ARCHITEKTUR & WOHNEN 02/2019

A&W ARCHITEKTUR & WOHNEN berichtet umfassend, kompetent und unterhaltend zugleich über die Trends und Tendenzen in den Bereichen Wohnen, Architektur, im Interior- und Produktdesign und in der Gartengestaltung. Das Magazin vermittelt Hintergrundwissen zu internationalen Architekturprojekten und beobachtet die Kunst aus seinem spezifischen Blickwinkel. Dabei ist A&W ARCHITEKTUR & WOHNEN nicht nur Spiegelbild der ästhetischen Tendenzen unserer Zeit, sondern wirkt selbst stilbildend und beweist so seine Rolle als Opinionleader.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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6 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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aus der redaktion

Der britische Philosoph John Stuart Mill lobte die Freiheit des Individuums und behauptete, ohne das Ausscheren des Exzentrikers aus dem Normen-Kanon würden Gesellschaften nicht vorankommen. Es mag einige wundern, dass wir ausgerechnet im großen Bauhaus-Jahr eine Ausgabe den Querköpfen widmen, den Schöpfern des Extravaganten. Aber wie exaltiert müssen die Frühwerke von Gropius & Co. den Menschen damals vorgekommen sein? Vorsicht, extravagant ist nicht zu verwechseln mit laut. Unsagbar lärmend ist das, was wir gerade, angestachelt durch die Entdeckung unserer millionenfachen Selbstähnlichkeit im Netz, in der Mode erleben. Wie sangen doch die Fantastischen Vier? „Bevor wir fallen, fallen wir lieber auf.“ Es scheint leider, als ob eine ganze Generation dem Wunsch der vollkommenen Selbstentblößung verfallen sei. Die Schlauen unter den Millennials winken daher inzwischen schon müde bei Instagram ab. Am Ende hat…

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contributors

FRANZISKA KLÜN, MARIE-SOPHIE MÜLLER, KIRSTIN WEPPNER Ist Ihnen schon aufgefallen, dass die Spezialhefte seit einiger Zeit ganz anders aussehen? Dafür sind unsere Berliner Spezial-Agentinnen verantwortlich: Franziska Klün (Sessel) und Marie-Sophie Müller (Treppe) von der Berliner Content-Agentur YSSO zusammen mit Art-Direktorin Kirstin Weppner (stehend). Die drei lernten sich vor zehn Jahren kennen, als sie gemeinsam an den Mode- und Designausgaben der „Zitty“ arbeiteten. Dann verschlug es Marie zu „Harper’s Bazaar“ und „Welt am Sonntag“, Franziska leitete „Lufthansa Woman’s World“, bevor sie YSSO gründete, und Kirstin machte sich mit dem Designbüro Cskw selbstständig. Die Recherche für das neue Küchen-Spezial, das dieser Ausgabe beiliegt, war zumindest bei Franziska nicht ganz uneigennützig. Immerhin sucht sie für ihre neue Wohnung gerade nach der perfekten Küche. Hat sie die gefunden? Allerdings. Wenn sie doch bloß nicht nur…

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köln bekennt farbe

Moodfotos: Robertino Nikolic (14); Freisteller foto: Gionata Xerra…

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„hier stimmt alles“

Wie ich in der letzten Kolumne an dieser Stelle eingangs schrieb, gehören Uhren nicht zwingend in ein Wohn- und Architekturmagazin, aber es gibt eben Ausnahmen. Und von einer handelt diese Folge. Wer sich in das gestalterische Erbe der Glashütter Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne einliest, weiß allerdings irgendwann gar nicht mehr, wo er anfangen soll. Zum 25-jährigen Jubiläum seiner Neugründung nach der Wiedervereinigung feiert man die bekannteste Uhr des Hauses, die Lange 1, mit Großdatum in einer auf 250 Exemplare limitierten Edition ( fig. 1). Die Inspiration des Großdatums durch die Fünf-Minuten-Uhr der Dresdner Semperoper (eine Reminiszenz an den Lehrer des Firmengründers Adolph Lange) ist sicher der bekannteste Architekturbezug. Wer aber in die Gestaltung eintaucht, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: Das gesamte Zifferblatt sowie die Anzeigen der Lange…

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hülle und – geistreiche – fülle!

OFFENES GEHÄUSE Mit feinem Stift und dickem Marker zeichnet Michele De Lucchi sein ikonisches, zum Eintritt einladendes Objekt „L’anello mancante“ (übersetzt: „fehlendes Bindeglied“) in sein Skizzenbuch. Seit jeher befördert der heute 67-Jährige die Erneuerung von Design und Architektur mit eigener Handschrift – ob als Mitglied der Gruppe Memphis, als Chefdesigner von Olivetti oder als meisterhafter Architekt etwa auf der Expo in Mailand 2015. Für die Realisierung seines „L’anello mancante“ aus dem Verbundwerkstoff Hi-Macs sorgte UniFor, die Büromöbelmarke der Molteni Gruppe. Das MAXXI in Rom hat den Pavillon in seine Sammlung übernommen.…

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notizen

EIN GENIALER SCHWENK Am Anfang war das Licht – aber erst 1919 erfand Curt Fischer in Auma den beweglichen Arm dafür. Die Kollegen am Bauhaus im nahen Weimar waren begeistert. „Midgard Typ 113“, 1800 Euro, ply.com Unten links: „Tizio“ von Richard Sapper, 1970, rechts: „Kandem 830“ von Heinrich S. Bormann, 1931. SÜSS. SAFTIG. BUNT Die Sonne des Südens, die Aromen des Sommers – der Alltag hat so viel zu erzählen! Sam Baron hat zugehört. Hat das zarte Seidenpapier, das Clementinen oder Orangen umhüllt, glatt gestrichen und seine fröhlichen Motive auf Teller übertragen. Die „Bitossi Home Collection“ gab der Serie den Namen „Bel Paese“. Wörtlich übersetzt: „Schönes Land“. Gemeint ist, klar, Italien. 28 Euro (mit Fisch 50). bitossihome.it VOM SUCHEN UND FINDEN Manchmal steht Mathieu Lehanneur auf einer Bühne und berichtet von seinen Reisen in die…

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