ENTDECKENBIBLIOTHEK
searchclose
shopping_cart_outlined
exit_to_app
category_outlined / Kunst & Architektur
art Magazinart Magazin

art Magazin 06/2017

ART ist Europas größtes Kunstmagazin und Marktführer im Segment der Kunstzeitschriften. Dabei vereint das Magazin die wichtigsten Highlights aus dem klassischen Kunstbereich mit jungen, zeitgenössischen Themen aus Fotografie, Design und Videokunst und führt kompetent durch das aktuelle Kunstangebot. ART inspiriert und versteht Kunst als wichtigen Anreger in unserer Gesellschaft. Die Grenzen der aktuellen Kunst zu Mode, Design, Musik und Architektur sind fließend.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Mehr lesenkeyboard_arrow_down
ABONNIEREN
CHF 73.23
12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

access_time2 Min.
keine sommerpause für das »parlament der körper«

TIM SOMMER, CHEFREDAKTEUR chefredaktion@art-magazin.deLIEBE LESERIN, LIEBER LESER,in eine seltsame Lage hat Adam Szymczyk uns Kunstjournalisten gebracht. Normalerweise trennen wir sauber zwischen neutralem Vorbericht und kritisieren erst, wenn wir eine Ausstellung auch gesehen haben. Aber hier, so zwischen Vernissage und Vernissage? In Athen (Bericht ab Seite 68) haben wir schließlich erst die halbe DOCUMENTa gesehen – und wir fühlen uns wie Theaterkritiker, die schon in der Pause die Rezension durchgeben sollen, unsicher, wie sich Stück, Besetzung und Inszenierung in Kassel am Ende fügen werden. Zwischen Posse und Tragödie ist noch alles möglich, übrigens auch ein veritabler Flop.Drei Kuratoren, drei Konzepte: Adam Szymczyk macht aus der documenta 14 ein Anti-Ereignis, Christine Macel setzt bei der Venedig-Biennale auf die Kraft der Kunst und Britta Peters, Kasper König und Marianne Wagner in Münster auf das…

access_time3 Min.
betreff: art

Manuel Meyer mit der Künstlerin Marta Minujín in Buenos AiresBarbara Hein (rechts) mit Kuratorinnen Marianne Wagner (links) und Britta Peters (dritte von links) und Gründer Kasper KönigDas Tel-Aviv-Team: Raphael Dillhof und die Fotografin Corinna KernDie Hauptstädte dieses Kunstmonats heißen Kassel und Münster. Damit ART-Leserinnen und -Leser sich optimal auf die DOCUMENTA 14 und die SKULPTUR-PROJEKTE vorbereiten können, sind unsere Redakteure und Autoren weit gereist. So flog Manuel Meyer, ART- Korrespondent in Madrid, nach Buenos Aires. Im Zentrum der Stadt unterhält die 74-jährige Konzeptkünstlerin Marta Minujín ein riesiges labyrinthisches Atelier, durch das sie den Gast in einem Affentempo führte, bevor sie sich auf dem Atelier-Sofa zum Interview niederließ (siehe Seite 20). Ein nicht ganz so hohes Tempo legte der israelische Künstler Roee Roosen vor, den ART-Redakteur Raphael Dillhof in dessen Atelier…

access_time2 Min.
bilder+themen des monats

AugenschmausVor einer atemberaubenden New Yorker Skyline tafelt eine surreale Festgemeinschaft: Eine vermummte Figur und körperlose Hände halten Teller, zwei schwarz glänzende Gestalten sind in einer Rangelei erstarrt, und von links nähert sich ein unheimlicher Kapuzenmann. Das schwarzweiße Skulpturen-Bankett befindet sich noch bis zum 29. Oktober auf dem Dach des METROPOLITAN MUSEUM OF ART in New York und ist eine Auftragsarbeit des argentinischen Künstlers Adrián Villar Rojas für den Dachgarten des Museums am Central Park. Die verschiedenen Figuren und Objekte der Arbeit sind Repliken von Stücken der Museumssammlung, die Villar Rojas in seiner Arbeit The Theater of Disappearance zu einem ganz neuen, eigenen Werk vereint.Der zweite PlatzWie der letzte trunkene Gast eines rauschenden Balls liegt dieser Lüster am Boden – etwas derangiert, aber trotzdem funkelnd und leise klirrend. 20 Bimetallschalter steuern…

access_time2 Min.
kunst aus dem off

Minus mal minus macht plus: Müllbilder in Müllhäusern werden auf John Divolas Fotos KunstSich selbst beschreibt der 1949 in Los Angeles geborene Fotograf und Konzeptkünstler John Divola gern als eine Art Geist auf seinen Bildern. In den siebziger Jahren wurde er mit Fotos von Abrisshäusern in seiner Heimatstadt bekannt. Er setzte abstrakte Zeichen oder Graffiti auf die Wände und vereinte so in den verfallenen Neuzeit-Ruinen Kunst und Leben in Bildern.Der junge Divola war am Beginn seiner Karriere von Minimalismus, Konzeptkunst und Land Art beeinflusst. Und weil die Arbeiten seiner Kollegen oftmals auf Fotos festgehalten wurden, zog er für sich die Schlussfolgerung, dass die Fotografie die Hauptarena der zeitgenössischen Kunst darstellt. Also entwickelte er seine eigene Kombination aus Performance, Installationskunst, Bildhauerei und Malerei mit Fotografie als Kernstück.Für das Projekt Zuma beschäftigte…

access_time1 Min.
als wir noch surrealisten waren: standbilder aus der welt der kunst

Frank Nikol lässt sich für seinen ART-Cartoon von Filmstills inspirieren, die er verfremdet und ihres ursprünglichen Sinns entledigt, sodass ein vollkommen neuer Kontext entsteht. Der preisgekrönte Illustrator lebt in Hamburg und zeichnet unter anderem für »Stern«, »Zeit«, »konkret«. Mehr auf www.exsurrealist.blogspot.de ■…

access_time2 Min.
kunst für eine bessere welt

Dass fast alles Material noch einmal zu gebrauchen ist, zeigen die seit 1999 kollektiv agierenden Berliner Architekten von raumlabor, die bis Mitte Oktober im Auftrag der Berliner Stadtreinigung mit Sammlers Traum eine begehbare Müllskulptur auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Plattenbaubezirk Marzahn präsentieren. Der Besuch des teils mit Trümmern und Aushub der umliegenden Siedlungen aufgeschütteten Kienbergs lohnt sich: Die schlichte Holzkonstruktion an seinem Fuß beweist mit ihren drei spitzwinkligen Dächern, dass Fahrradreifen, Tetrapaks oder Konservendosen eigentlich Dachziegel im Wartestand sind und dass manch sperrmüllreife Schranktür nur darauf lauert, als Rückenlehne einer Holzbank erneut vermöbelt zu werden. Aus Pflanzenanzuchtpaletten, wie sie bei den Vorbereitungen der IGA anfielen, wurden die Wände einer Bar, und auch an das Sammeln von Regenwasser hat raumlabor gedacht.Abstrakte Musterarbeit mit FaszinationspotenzialFachwerk: Dachkonstruktion aus HolzlattenDoch in dem Werk…

help