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Frauenzeitschriften
Barbara

Barbara

48/2020

"BARBARA gießt die Lebenshaltung und das Selbstverständnis von Barbara Schöneberger in ein Heftkonzept. Ehrlich, mutig und echt. Und immer mit einer entspannten Grundhaltung. Namensgeberin Barbara Schöneberger ist festes Redaktionsmitglied von BARBARA und als Editor-at-Large an der Entwicklung jeder Ausgabe beteiligt. BARBARA ist kein Fanmagazin oder ein Heft über das Leben von Barbara Schöneberger. BARBARA ist ein monatliches Frauenmagazin, das Geschichten aus dem wahren Leben erzählt. Auch wenn dieses meistens anders kommt als geplant. Mit Selbstironie, Humor und in dem unverwechselbar schnoddrigen Ton einer Barbara Schöneberger macht BARBARA Mut und spricht Dinge aus, die andere nur denken. In einer besonderen Tonalität, direkt und ehrlich, bietet sie eine neuartige Mischung aus lustigen und ernsthaften Geschichten, die das Leben erzählt."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Erscheinungsweise:
Monthly
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10 Ausgaben

in dieser ausgabe

4 Min.
„das war schon mal eine gute entscheidung!“

Wir eiern ein bisschen rum: ganz hinten bei den Rezepten! Hallo, liebe Leserinnen – und natürlich liebe Leser! Heute geht’s bei uns um Entscheidungsfreude – und da haben Sie jetzt schon mal mit „sehr gut“ abgeschnitten: Sie haben sich entschieden, dieses Heft zu lesen! Bravo! Ich persönlich bin auch eher von der schnellen Truppe: Statt „Rinn in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln“ – ess ich sie lieber direkt! Das merke ich besonders, wenn ich eine halbe Stunde lang mit knurrendem Magen neben jemandem im Restaurant sitze, der sich von der Bedienung die gesamte Speisekarte erklären lässt und dann immer noch nicht weiß, was er bestellen soll, weil sich Gericht 1 und die Beilage von Gericht 2 nicht mit der glutenfreien Soße von Gericht 3 kombinieren lassen. Dann wird in aller Ruhe…

2 Min.
leserbriefe

Das Glück neu erfinden Die neue BARBARA lese ich im Café mit viel Abstand, aber trotz allem etwas mehr Normalität. Ich lebe in der Schweiz, arbeite in einer Klinik, meine Familie ist in Deutschland. Corona hat mich mitten ins Herz getroffen, ich habe jeden Tag gedacht, dass ich erwache und es war alles nur ein wilder, surrealer Traum. Und trotzdem habe ich vieles gelernt, über mich, mein Konsumverhalten, meinen Umgang mit der Zeit, welche vorher gefüllt war mit ausgehen, Sport im Studio, shoppen. Dinge, die ich als selbstverständlich empfunden habe. Viele von uns sind so sehr privilegiert, was das Leben, den Wohnort und die Gesundheit angeht, ich hoffe sehr, dass wir das auch in Zukunft schätzen und nicht wieder in den Wirren des Alltags vergessen. Petra Über den Altlantik Was ich noch mehr…

3 Min.
magazin

Sitzt am Platz und wird belohnt Klassischer Fall von „Trickserei mit Mehrwert“. Denn der Hundeblick, den echte Vierbeiner anwenden, um wahlweise Aufmerksamkeit oder Futter zu erhaschen, nutzt dieses Teilchen, um die Kasse vollzumachen. Super Plan! ➽ Handgefertigte Spardose aus Holz von Spring Copenhagen, 15 cm hoch, um 53 Euro DAS AUGE KOCHT BEKANNTLICH MIT MACHEN SIE DOCH MAL QUATSCH MIT SOSSE. IN EINEM FARBTOPF. DIE FAMILIE WIRD’S LIEBEN. ➽ Gusseiserner Braten-topf von Sambonet/rosenthal.de, 24 cm Ø, um 160 Euro Aus der SMS-Hölle Gestern, 20:43 Wie war dein Tag? Gestern, 20:57 Geht so. Interne Mausfalle! Hat echt alles durcheinander gebracht. Ihr habt Mäuse??? Huch. Neeeiiin. Wir hatten einen Internetausfall!!! Mehr als tragbar Biobaumwolle trifft unkaputtbare Pflanze. Ideal für Leute, die keinen grünen Daumen, aber ein grünes Herz haben… ➽ Sweatshirt „Ystad Plant“ aus Biobaumwolle von Dedicated/dedicatedbrand.com, um 80 Euro Schlapp ich mir Dürfen wir vorstellen: der Vokuhila der…

1 Min.
leben

Ob sich manch eine Entscheidung wohl leichter treffen lässt, wenn man lang genug auf Schokolade rumkaut? Dieser Rat war Gold wert Sieben Menschen über einen wertvollen Tipp S. 18 +++ Mädelsabend Barbara trifft Cordula Stratmann S. 26 +++ Er gab mir ein Alles-wird-gut-Gefühl Tina folgte ihrem Herzen – direkt in die Katastrophe S. 32 +++ Besserwissen Fakten zu Fehlleitungen S. 36 +++ Experiment Hilfe von einer Hexe S. 38 +++ Tacheles Über Fehlkäufe S. 42 +++ Ein Teil von mir Das Potenzial verpasster Chancen S. 48 +++ Kann man so und so sehen Optische Täuschungen S. 50 +++ Und jetzt bitte umdrehen Die Paarberaterin meint: Trennen Sie sich, dann müssen Sie sich nicht scheiden lassen S. 60 +++…

5 Min.
dieser rat war gold wert

„Geh deinen eigenen Weg“ Claudia Wong, 49, wollte ihre Mutter nicht allein lassen Mit 21 war ich furchtbar verknallt. Mein Freund fragte mich, wann ich bei ihm einziehe. Ich zögerte. Denn ich wohnte bei meiner Mutter, kümmerte mich um sie, gemeinsam mit einer Pflegerin, da sie nach einem Unfall querschnittsgelähmt war. Mein Onkel wusste, dass ich hadere. „Du musst deinen eigenen Weg gehen. Deine Mutter wird sich daran gewöhnen“, riet er mir. Das hat mir geholfen, meinen ganzen Mut zusammenzunehmen und auszuziehen. Meine Mutter reagierte gefasst, sagte, sie habe sich das schon gedacht. Es war die richtige Entscheidung. Mein Freund von damals ist die Liebe meines Lebens, wir haben zwei Kinder. Meine Mutter lebt inzwischen nicht mehr, doch ich war bis zum Schluss für sie da. „Was würde es für dich ändern?“ Svenja Schrieber,…

10 Min.
soll ich’s wirklich machen?

Barbara: Cordula, wir sitzen hier beide in diesem Kölner Fotostudio in schönen Sesseln. Wäre ich jetzt beruflich bei dir, würde ich aber wahrscheinlich eher liegen, oder? Cordula: Nee. Ich bin ja keine Psychoanalytikerin. Barbara: Sondern, und das wissen nicht viele: eine Psychotherapeutin, neben deinem sehr öffentlichen Job als Comedian. Cordula: Das stimmt jetzt fast. Ich war Sozialarbeiterin und systemische Familientherapeutin bis 1996, und seit zwei Jahren arbeite ich in freier Praxis wieder in diesem schönen Beruf. Und während bei einigen Analytikern tatsächlich noch die Couch zum Einsatz kommt, wird bei mir in sehr bequemen Sitzmöbeln miteinander gesprochen und sich angeschaut. Hast du Erfahrung mit Therapie? Barbara: Habe ich. Ich war tatsächlich mal an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich mir selbst alles zerstört hatte. Ein Jahr lang bin ich wöchentlich in eine…