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Capital

Capital

02/2020

"CAPITAL erzählt Wirtschaft aus überraschenden, ungeahnten Perspektiven und versteht Wirtschaft nicht als nationale Angelegenheit, sondern immer als ein globales System. CAPITAL sieht und erklärt das große Ganze und setzt dabei auf ein ästhetisch anspruchsvolles und elegantes Design mit opulenten, kraftvollen Bildern. CAPITAL bestimmt seit über 50 Jahren den Wirtschaftsjournalismus in Deutschland und hat sich mit dem Relaunch im Mai 2013 zum Ziel gesetzt, Wirtschaft anders zu erzählen. Wirtschaft ist vielschichtiger, komplexer geworden und ist mit allen gesellschaftlichen Bereichen verwoben. Es bedarf einer ganzheitlichen, globalen Perspektive auf Wirtschaft. „Wirtschaft ist Gesellschaft“ heißt das Credo von CAPITAL und ist gleichzeitig ein Versprechen an die Leser. CAPITAL berichtet nicht nur über Wirtschaft, sondern durchdringt Wirtschaft."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

In dieser ausgabe

2 Min.
editorial

Deutschland geht mit einigen düsteren Prognosen ins neue Jahr und Jahrzehnt. Im Kern lassen sie sich auf einen Satz bringen: Deutschland wird älter, ärmer und schrumpft. 2020 wird ein Jahr des Übergangs, danach aber greifen Trends, über die wir bisher nur in Szenarien, Studien und Talkshows gehört und geredet haben: Die Zahl der Erwerbstätigen sinkt um 3,8 Millionen, das ist in etwa die Hälfte der Erwerbstätigen von Bayern. Die Zahl der Rentner steigt um drei Millionen, 2030 wird jeder Vierte über 67 Jahre alt sein. 30 Mrd. Euro werden uns die zusätzlichen Ausgaben für Rente, Pflege und Krankenversicherung jedes Jahr kosten. Zahlen, die einem Sorgen machen. Aber sie könnten auch ein Ansporn sein. Wer sich unsere Regierung anschaut, bei dem wachsen die Sorgen. Ihr weitester Horizont ist derzeit der Mindestabstand von…

5 Min.
betr. capital

ZUM BEITRAG „DIE WILDEN 20ER“ ÜBER DIE FOLGEN DER ALTERUNG FÜR DIE WIRTSCHAFT (01/2020) Die deutsche Realität sieht so aus: Würden tatsächlich deutlich mehr Wohnungen gebaut, verzeichneten die Hersteller von Haushaltsgeräten, Möbeln und anderem Zubehör deutlich höhere Umsätze. Das Gleiche gilt für die Zahl der E-Autos, die mit einer größeren Menge an Ladestellen stiege. Dies ist ein hausgemachtes strukturelles Problem und sollte den Rentnern nicht auch noch angelastet werden. Viele würden gern in kleinere, seniorengerechte Wohnungen umziehen. Auch brauchen Rentner mehr Medikamente und medizinische Produkte als jüngere Menschen. Hier sollten die Angebote der Wirtschaft ausgeweitet und publik gemacht werden. UTE FREITAS, Fürstenfeldbruck ZUM PHRASENPRÜFER, SCHULDEN SEIEN DIE STEUERN VON MORGEN (01/2020) Im Beitrag heißt es: „Wenn diese (die Wirtschaftskraft) stärker steigt als die Verschuldung, sinkt unterm Strich die Schuldenlast.“ Wer das tatsächlich glaubt, wird…

3 Min.
ministerium mauert

In der Berateraffäre gibt es zunehmende Zweifel am Aufklärungswillen des Verteidigungsministeriums. Wie Recherchen von Capital ergaben, hat das Ressort von Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) dem Bundestag mehrere heikle Berateraufträge verschwiegen. Konkret geht es um drei Aufträge aus den Jahren 2017 und 2018 mit einer Gesamthöhe von mehr als 4 Mio. Euro an eine Beratungsgesellschaft des Bundes. Ein Teil des Volumens landete über Unteraufträge bei privaten Firmen, darunter auch McKinsey. Auf Anfrage bestätigte das Ministerium die Aufträge, bestritt aber, in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage das Parlament absichtlich getäuscht zu haben. In jüngster Zeit werfen Abgeordnete dem Wehrressort immer wieder vor, die Aufklärung zu blockieren – auch wenn die Affäre in die Amtszeit von Ursula von der Leyen fällt. Zuletzt wurde bekannt, dass Diensthandy-Daten der Ex-Ministerin gelöscht worden waren. In der Kleinen…

2 Min.
milliarden-start-up bleibt in deutschland

Der Mainzer Krebstherapie-Pionier Biontech bekennt sich trotz aller Kritik an fehlender öffentlicher Förderung zum Standort Deutschland. Die „Kombination USA-Deutschland“ sei für das Biotech-Unternehmen „genau die richtige“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende und Vertreter des Haupteigentümers, Helmut Jeggle, Capital. Die Biontech-Aktie notiert seit einem sehr schwierigen Börsengang im Oktober letzten Jahres an der amerikanischen Börse Nasdaq. Zugleich baut die Firma auch eine Vertretung im Großraum New York auf. Doch Spekulationen über einen langsamen Abschied aus Deutschland weist Jeggle trotzdem ausdrücklich zurück: Biontech profitiere nach wie vor von „deutschen Tugenden“ wie Ingenieurskunst, Kostenbewusstsein und der Loyalität der Mitarbeiter. Es gebe deshalb keine Pläne, das Unternehmen komplett in die USA zu verpflanzen. Biontech gehört zu den chancenreichsten Biotech-Unternehmen der Welt. Seine Börsenkapitalisierung liegt bereits bei 3,5 Mrd. Euro, obwohl bisher noch keine Medikamente der Mainzer auf dem…

1 Min.
aufbrecher

ROMAN MARIA KOIDL bietet Onlinehändlern mit seinem Start-up ClearVAT Orientierung im Labyrinth der europäischen Umsatzsteuerregelungen. DAS PROBLEM Onlinehändler, die Waren an Verbraucher in anderen EU-Staaten verkaufen, stehen vor einem regelrechten Steuerlabyrinth: Eigentlich müssten sie sich in jedem Land registrieren, Mehrwertsteuer zum dort geltenden Satz erheben, sie an das zuständige Finanzamt abführen – und dabei europaweit etwa 6 000 Ausnahmen beachten. Viele E-Commerce-Händler tun das nicht. Dem Fiskus entgehen so geschätzte 18 Mrd. Euro jährlich. DIE LÖSUNG Das Unternehmen hat eine Software entwickelt, die Händlern während des Verkaufsprozesses die richtige Umsatzsteuer für einen Artikel berechnet, diese beim Kunden einzieht und sie an die zuständige Behörde abführt. Dafür kassiert Koidls Start-up eine Kommission von drei bis fünf Prozent. DER MARKT Im ersten Halbjahr will das 25-köpfige Team von ClearVAT die ersten 8 000 Händler anbinden. Das Potenzial ist riesig:…

2 Min.
deutschland digital

KLUGER STROM DIE LAGE Stromversorger sind in einer merkwürdigen Lage: Sie haben einen vergleichsweise engen Kontakt zum Kunden, was in Zeiten datengetriebener Geschäftsmodelle als erstrebenswert gilt. Zugleich aber können sie von diesem Kontakt bisher nur wenig profitieren. Der Nutzer zahlt seine Abschläge, bezieht seinen Strom und hat ansonsten keine Berührungspunkte mit dem Anbieter. DAS KONZEPT Der westfälische Energieversorger Mark-E hat zusammen mit dem Berliner Start-up Fresh Energy einen Digitalstromtarif entwickelt. Er soll die Kunden deutlich enger als bisher ans Unternehmen binden. Eine Software misst dabei den Verbrauch einzelner Haushaltsgeräte, die anhand ihrer typischen Einschaltmuster erkannt werden. Der Nutzer kann dann per Handy-App den Verbrauch kontrollieren und gegebenenfalls anpassen. Brauchen die Leute wirklich noch eine App ihres Stromversorgers auf dem Smartphone? Es bringt für den Kunden einen zusätzlichen Nutzen. Unsere Kunden können den Verbrauch ihrer Geräte im…