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CapitalCapital

Capital

03/2019

"CAPITAL erzählt Wirtschaft aus überraschenden, ungeahnten Perspektiven und versteht Wirtschaft nicht als nationale Angelegenheit, sondern immer als ein globales System. CAPITAL sieht und erklärt das große Ganze und setzt dabei auf ein ästhetisch anspruchsvolles und elegantes Design mit opulenten, kraftvollen Bildern. CAPITAL bestimmt seit über 50 Jahren den Wirtschaftsjournalismus in Deutschland und hat sich mit dem Relaunch im Mai 2013 zum Ziel gesetzt, Wirtschaft anders zu erzählen. Wirtschaft ist vielschichtiger, komplexer geworden und ist mit allen gesellschaftlichen Bereichen verwoben. Es bedarf einer ganzheitlichen, globalen Perspektive auf Wirtschaft. „Wirtschaft ist Gesellschaft“ heißt das Credo von CAPITAL und ist gleichzeitig ein Versprechen an die Leser. CAPITAL berichtet nicht nur über Wirtschaft, sondern durchdringt Wirtschaft."

Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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IN THIS ISSUE

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editorial

Seit einigen Wochen rätseln wir, ob 2019 ein gutes oder eher ein schlechtes Jahr wird. Die meisten Experten geben sich inzwischen eher düster. Wer vorsichtig ist, sagt, das Jahr werde „herausfordernd“, weil die Welt zum einen „komplex“ und zum anderen „in Aufruhr“ sei. Wer vorausschauend ist (und später als weitsichtig gelten will), warnt vor zu viel Pessimismus. Klar, überschießen können Stimmungen in beide Richtungen, wir kennen das von Schafherden auf dem Deich: Wenn eines anfängt zu blöken, stimmen alle schnell mit ein.Nun sind unsere politische Führung, die Unternehmenschefs und die sie umringenden Experten keine Schafe, sondern Menschen mit Zugang zu zahlreichen Informationen und Handlungsmacht – sie sehen die Auftragsbücher, die Absätze, die Indizes, die sinkenden Gewinne.Das ist der Punkt, an dem ich mir Sorgen mache. Es mangelt nicht an…

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betr. capital

ZUM EDITORIAL ÜBER DIE GLOBALE VERSCHULDUNG (02/2019) Im Editorial schreiben Sie: „Hoffen wir, dass es nicht so weit kommt.“ Nun gut, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Als renommiertes Wirtschaftsmagazin können Sie angesichts der Lage natürlich keine Panik verbreiten. Nein, Sie dürfen es auch gar nicht, selbst wenn die Zahlen es nahelegen würden. Es würde eine Katastrophe auslösen. Obwohl Sie auch in diesem System gefangen sind, haben Sie dennoch sehr deutliche und klare Worte gefunden, und dafür gebührt Ihnen großer Dank. Ich bin Polizeibeamter und beobachte diese wachsende Schuldenspirale schon seit Längerem mit den Augen eines interessierten Laien. Ganz ehrlich: Wenn ich die Schuldenstände der Staaten sowie die Verschuldung der Wirtschaft und vieler Privathaushalte betrachte, dann wird mir ganz angst und bange um mein Erspartes. Wie ich…

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probleme im us-geschäft

Siemens-Chef Joe Kaeser (r.) kämpft um seine Prestigeübernahme in den USA, die Vorständin für die Region, Lisa Davis (l.), muss sparen Der Siemens-Konzern wird mit dem teuersten Übernahmeobjekt seiner Geschichte nicht glücklich: Insider berichten über anhaltende Probleme bei der US-Tochter Dresser-Rand, die Siemens-Chef Joe Kaeser im Sommer 2015 für 7,8 Mrd. Dollar übernommen hatte. In den offiziellen Zahlen des Konzerns taucht der Hersteller von Turbinen und Kompressoren für die Öl- und Gasindustrie nicht mehr gesondert auf. Das Vorsteuerergebnis des Konzernbereichs „Power and Gas“ (in den die Zahlen der Amerikaner eingehen) brach im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2019 aber um die Hälfte ein. „Bei Dresser-Rand läuft es kein bisschen besser“, sagt ein ehemaliger Top-Manager von Siemens. Der Konzern wollte sich dazu auf Anfrage von Capital „grundsätzlich“ nicht äußern.…

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„ich will nicht, dass geringverdiener im alter aufs amt gehen müssen“

Mit diesem Satz begründet Sozialminister Hubertus Heil sein Konzept der Grundrente. Wer lange gearbeitet habe, so Heil, solle bei der Rente nicht auf Hartz-IV-Level landen. Dieses Problem ist derzeit allerdings gar nicht groß. „Geringe Rentenbeiträge sind kein hinreichendes Indiz für niedrige Gesamteinkommen“, heißt es im jüngsten Bericht aus Heils Ministerium. Niedrigrentenbezieher sind demnach oft Frauen, die mit einem wohlsituierten Partner zusammenleben oder andere Einkommen wie Lebensversicherungen haben. Künftig könnte das Problem allerdings zunehmen: Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung steigt das Altersarmutsrisiko ab 2030 stark. Es treffe Niedrigrentner wie Single-Frauen, Geringgebildete und Neurentner in Ostdeutschland. Auch für Arbeitnehmer aus dem Niedriglohnsektor der 90er- und Nullerjahre wird es eng. ■…

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staat profitiert von immobilienboom

Die Bundesländer profitieren massiv vom Immobilienboom in Deutschland. Wie eine Capital-Umfrage unter den 16 Länderfinanzministerien ergab, haben sich die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer zwischen 2010 und 2018 fast verdreifacht. Demnach lag das Gesamtaufkommen aus der Steuer vergangenes Jahr bei 14,1 Mrd. Euro. Acht Jahre zuvor waren es nur 5,3 Mrd. Euro.Den größten Einnahmesprung in absoluten Zahlen verzeichneten dabei Nordrhein-Westfalen (plus 2,2 Mrd. Euro), Hessen und Baden-Württemberg (jeweils plus 1,1 Mrd. Euro), Bayern (plus 0,9 Mrd. Euro) sowie Berlin (plus 0,7 Mrd. Euro). Aber auch finanzschwächere Länder kassierten deutlich mehr: Die höchsten Zuwachsraten gab es in diesem Zeitraum in Brandenburg (plus 380 Prozent), dem Saarland (plus 320 Prozent), Hessen (plus 290 Prozent) und Thüringen (plus 250 Prozent). Der Anstieg in allen 16 Ländern spiegelt zum einen den Boom bei…

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aufbrecher

BAS VAN ABEL demonstriert mit seinem Fairphone, dass sich Smartphones auch sozial- und umweltverträglich produzieren lassen DAS PROBLEM Seit 2007 wurden weltweit zehn Milliarden Smartphones verkauft. Die Schattenseiten des Booms: In den Geräten stecken Konfliktmineralien, sie werden unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen zusammengebaut und im Schnitt schon nach weniger als zwei Jahren durch Neugeräte ersetzt. DIE LÖSUNG Der Industriedesigner van Abel weist seit 2010 mit einer Aufklärungskampagne auf die Probleme hin. Doch das reichte ihm nicht. 2013 gründete er ein Start-up, um zu zeigen, dass es auch anders geht: Für sein Fairphone werden so weit wie möglich konfliktfreie Materialien verwendet. Die Zulieferer müssen Arbeitnehmerrechte einhalten. Und: Bei Defekten können Nutzer einzelne Module ersetzen, anstatt das ganze Smartphone wegzuwerfen. DER MARKT Bislang wurden…

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