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Eltern FamilyEltern Family

Eltern Family 06/2019

"ELTERN FAMILY ist der kompetente und unterhaltsame Begleiter im turbulenten Familienleben. Das Magazin ist bunt, warm, selbstironisch, frech – ganz so wie die Lebenswelt von Eltern. Das Leben so nehmen wie es ist: aufregend schön, aber nicht immer leicht oder gar perfekt. Und wenn es mal schwierig wird, führt auch das oft zu einem guten Ende. Das Magazin bestärkt Familien, Vertrauen in sich und das Leben zu entwickeln und ermutigt sie so, ihren Weg zu gehen. ELTERN FAMILY regt an zu einem bunten, fröhlichen Familienleben und ermuntert, die Vielfalt der Möglichkeiten des Familienlebens anzunehmen und für sich selbst sagen zu können: Es ist gut, wie es ist!"

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

1 Min.
freunde fürs leben

Als Theo zwei war, sind wir von Berlin nach Hamburg gezogen. Seinen Freund Bela aus der Krabbelgruppe trifft er seitdem nur noch alle paar Monate. Aber wenn die beiden sich sehen, spielen sie da weiter, wo sie beim letzten Mal aufgehört haben. Theo und Bela sind sich einfach nah. Ist es das, was eine gute Freundschaft ausmacht? Ich glaube schon. Mir geht es jedenfalls nicht anders. Mein Bela heißt Ralf, ich kenne ihn aus dem Studium. Er wohnt ebenfalls Hunderte Kilometer weit weg. Sobald wir – inzwischen mit unseren Familien – Zeit miteinander verbringen, ist sie sofort da, die Nähe und Vertrautheit. Freunde fürs Leben. Man braucht nicht viele davon, aber dann die richtigen. Ich hoffe, ihr findet euch in unserer Titelgeschichte (ab Seite 23) über Freunde und Freundschaften wieder – viel…

1 Min.
jetzt gibt’s schuhfrei

Kinder werfen die Sandalen in die Ecke. Gras kitzelt an den Zehen, Kies knirscht unter den Fußsohlen – jeder Schritt ein Abenteuer. Genau! „Aaachtuung, Vorsiiiicht!“, rufen wir Erwachsenen. Bienenstichgefahr, Brennnesselbedrohung, Holzspanalarm. Es soll Kitas geben, in denen Eltern schriftlich bestätigen müssen, dass ihr Dreijähriges mit nackten Füßen im Spielplatzsand wühlen darf. Wem verschrammte Dreckfüße lieber sind als platte Sohlen, sollte unterschreiben: Eine Vergleichsstudie von Sportmedizinern aus Hamburg, Jena und dem südafrikanischen Stellenbosch zeigt, dass das Fußgewölbe von Kindern, die viel barfuß laufen – wie in Stellenbosch üblich – besser gewölbt ist als das von Schuh-Kindern. Die kleinen Südafrikaner konnten außerdem aus dem Stand weiter springen und waren beim Balancieren auf einem schmalen Balken sicherer. Karsten Hollander, der das Forschungsprojekt mit seiner Jenaer Kollegin Astrid Zech leitete, schlussfolgert: „Ob Kinder barfuß aufwachsen,…

1 Min.
mut zur lücke

Was hast du ausnahmsweise mal nicht gemacht? Geld von meiner großzügigen Oma auf unser mal wieder überzogenes Familienkonto überwiesen. War’s schwer? Irgendwie komme ich mir schon ein bisschen egoistisch vor. Also ja, schwer! Was hast du stattdessen gemacht? Noch nichts. Aber ich würde mir so gern eins dieser schönen neuen Sommerkleider kaufen. Ist es jemandem aufgefallen? Natürlich nicht. Weiß ja niemand etwas davon. Nur ich schlafe schlecht … Übrigens: Wenn Ebbe in der Kasse ist – im Dossier ab Seite 73 gibt’s Sparideen.…

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die zwitscherbox

Sobald ich mir in meinem Badezimmer die Hände wasche, stehe ich im Wald. Sanftes Vogelgezwitscher erfüllt den Raum. Die Zwitscherbox startet den Natur-Sound, sobald eine Lichtschranke gekreuzt wird. Ein Gadget, das mir das Gefühl gibt, entspannen zu dürfen. Jedes Mal wieder eine angenehme Überraschung, finde ich. Aber letztens … plötzlich Stille im Bad. „Ist ja typisch“, dachte ich: „Einen auf Natur machen – und dann schluckt das Ding so viel Energie, dass gleich die Batterien leer sind.“ Ich fummelte an der Box herum, nur um feststellen zu müssen, dass jemand sie auf lautlos gestellt hatte. Warum nur? Die Antwort bekam ich, als mein Sohn das nächste Mal das Bad verließ. „Jetzt ist das Ding schon wieder an, ich fasse es nicht“, murmelte er vor sich hin. „Also hast du die Zwitscherbox ausgestellt?“, fragte…

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ich gestehe

LESESTOFF Cornelia Funke schreibt Weltbestseller für Kinder und Jugendliche – und sie hat zwei erwachsene Kinder. So wurde aus dem geplanten Interview der Journalistin Bernadette Conrad über ein Buch der Starautorin viel mehr: ein sehr persönliches Gespräch unter Müttern über Kinderhaben heute. Wie ihre berühmten Geschichten hat auch Funkes Blick auf unseren Elternalltag etwas Magisches. Ein ungewöhnlicher Erziehungsratgeber. „Groß und stark werden. Kinder unterwegs ins Leben“, btb, 20 Euro…

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effizienz mit emotion

Bei Schultüten ist es fast wie bei Hochzeiten: Es muss die teuerste, beste, originellste sein. Sonst wird das nichts mit der Karriere. Und für die in 20 Jahren anstehende Therapie gehen mindestens fünf Sitzungen allein für diese Frage drauf: „Warum war ich meiner Mutter so unwichtig?“ Eine der besten Schultüten, die ich in meinen vergangenen drei Kinderkarrieren gesehen habe, war die eines alleinerziehenden Vaters. Sein Modell war ebenso rührend wie pragmatisch: Er hatte die Schultüte mit Schrauben, Schraubenzieher, Nägeln und Dübeln beklebt. Drin war noch ein Hammer und als Füllmaterial Balsaholz zum Bearbeiten. Wir Mütter guckten erstaunt, er meinte stolz: „Zeitaufwand: zehn Minuten, Geldaufwand: fünf Euro – waren gebrauchte Geräte. Emotionaler Aufwand: hoch – waren meine gebrauchten Werkzeuge.“ Wir sollten in Zukunft Väter die Schultüten verzieren lassen. Heraus kämen wunderbare Angel-, Computer-…