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Reisen & Outdoor
GEO Saison

GEO Saison 02/2020

Warum reisen wir? Um die Welt zu entdecken, Erfahrungen zu machen, den Alltag zurückzulassen, uns zu erholen – bei jedem ist der Mix dieser Gründe ein anderer. Aber die Sehnsucht haben wir alle gemeinsam: Aufbrechen! GEO SAISON ist ständig unterwegs, um dieser Sehnsucht neue Nahrung zu geben. Unsere Leser gehen jeden Monat mit uns auf Entdeckungstour, erkunden neue Destinationen, sehen klassische Ziele mit anderen Augen, entdecken immer wieder kaum bekannte Schätze vor der eigenen Haustür. Dazu erhalten sie wertvollen Service, der das Reisen leichter macht.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Erscheinungsweise:
Monthly
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12 Ausgaben

in dieser ausgabe

1 Min.
willkommen unterwegs

Ab jetzt auch im Handel: Das GEO Special zum Thema »Westküste der USA«, 9,90 € VOR EINIGEN WOCHEN war ich wieder einmal an einem der schönsten Orte, die ich kenne. Das Jahr näherte sich dem Ende. Die Tage waren regnerisch und kurz wie Dackelbeine. Also stieg ich in die Bahn und erreichte knapp zwei Stunden später mein Ziel. Sie merken, mein schönster Ort der Welt kann nicht allzu weit entfernt sein, aber es ist letztlich unerheblich, wo er sich geografisch genau befindet. Denn der Ort, den ich meine, ist – das Hotel. Welches? Nebensächlich. Ein gutes Hotel (und damit meine ich keineswegs nur ein kostspieliges oder ein exklusives) weiß um den Zauber, der dem Wort innewohnt, und was seine Gäste von ihm erwarten. Hotel – das ist Ruhepol, Kraftquell, zweite Heimat…

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unterwegs

AUF ENGSTEM RAUM Im Kleintransporter fährt Autorin Petra Sadowsky zu einem thailändischen Dorf, das 2004 vom Tsunami zerstört wurde. »Ich fühlte mich unwohl«, sagt sie, »ich halte nichts von Katastrophentourismus und rechnete mit Peinlichkeiten.« Unverhofft geriet der Ausflug dann doch zu einem Highlight des Törns. Segeln in der Andamanensee, S. 86 FRÜHJAHRSFLOCKEN Für halsbrecherische Skimanöver ist der Autor Max Scharnigg nicht zu haben. Lieber prüft er den Schnee von Davos auf Schneeballtauglichkeit. Skilehrer, S. 68 VOGELPERSPEKTIVE Kaum hatte er das Hotel »Werdenfelserei« in Garmisch-Partenkirchen im Kasten, stieg Fotograf Hauke Dressler auf den Hausberg Wank – und umarmte die Aussicht. Hotels, S. 16 IN EIGENER SACHE Zuweilen unterstützen uns Agenturen, Hotels oder Veranstalter bei den Recherchen. Unsere Reportagen und Informationen sind dadurch in keiner Weise beeinflusst. Die CO2 -Produktion unserer Flüge kompensieren wir bei Atmosfair.…

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asphaltkönig

GLEICH VORWEG: WIR BEFINDEN UNS IN MEINEM LIEBLINGSLAND JORDANIEN. Ein Land, mit dem ich das beste Essen verbinde und eine Gastfreundschaft, wie sie mir an keinem anderen Ort der Welt begegnet ist. Dazu die Landschaft, in der man sich zuweilen wie auf einem fremden Planeten fühlt: das Tote Meer mit seinen weißen, verkrusteten Salzrändern zum Beispiel oder die Wüste Wadi Rum mit ihren rötlichen Schattierungen … Der Mann auf dem Bild ist Lennart Pagel, ein befreundeter Fotograf, der wie ich Teil des Kollektivs »German Roamers« ist. Es war sein erstes Mal in Jordanien! Er hatte sein Skateboard dabei und ließ es sich natürlich nicht nehmen, ein Stück auf dem berühmten »King’s Highway« zu fahren. Die »Straße der Könige« ist Teil einer uralten Handelsroute vom Norden Syriens bis an das Rote Meer.…

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himmelsstürmer

HÖCHSTLEISTUNGEN Je tiefer der Rotton, desto größer die Zahl der Wolkenkratzer im Land. Absolut Spitze: China (auf der Karte violett gefärbt) mit 1768 Gebäuden über 150 Meter, dahinter die USA mit 741. Auf den weiteren Plätzen folgen Japan (241), die Vereinigten Arabischen Emirate (228) und Südkorea (214). Das höchste Gebäude der Welt steht mit dem Burj Khalifa (828 Meter) in Dubai. Noch. Denn mit dem Jeddah Tower ist in Saudi-Arabien bereits ein Wolkenkratzer im Bau, der unglaubliche 1007 Meter in den Himmel ragen soll. Noch mehr spannende Weltkarten in: »Globalografie« von Chris Fitch, Dumont, 30 €, dumont-buchverlag.de ANZAHL DER WOLKENKRATZER PRO LAND…

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ihre reiseleitung informiert

Ein Ausflug von Jerusalem nach Palästina ins Autonomiegebiet von Bethlehem. Wir besuchen eine christliche palästinensische Familie. Die 62-jährige Faten Mukarker öffnet für uns ihr Wohnzimmer. Während sämtliche Gäste gespannt zuhören, was sie zu erzählen hat, und sich über ihr akzentfreies Deutsch freuen, stehle ich mich kurz davon. Aus dem oberen Stockwerk schallt fröhliches Glucksen. Naja (zu deutsch »Melodie«), das jüngste Mitglied der Familie, gerade einmal acht Monate alt, lächelt mir vom Arm ihrer Mutter Rascha entgegen. Vor zehn Jahren habe ich die Mukarkers als Reiseleiterin kennengelernt, heute werde ich behandelt wie ein Mitglied der Familie. Als Rascha mit Naja später kurz im Wohnzimmer vorbeischaut und Faten die beiden voller Stolz der Reisegruppe vorstellt, erfüllt ihre Herzlichkeit so sehr den Raum, dass sie fast schon mit Händen greifbar ist. Fremde schließt…

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winterwunderland

1. AN DER ELBE In strengen Wintern finden sich entlang des 1094 Kilometer langen Stroms Eisschollen, die Mutter Natur zu spektakulären Skulpturen aufgeschichtet hat. Ein Museum auf Zeit 2. AUF DEM BROCKEN 1141,2 Meter misst der Berg im Harz. Eine der lohnendsten Wanderrouten zum Gipfel ist der Goetheweg. Die Winterlandschaft mit ihren windschiefen Bäumen ist hier ein Gedicht 3. IN SCHLEHDORF AM KOCHELSEE Wenn sich die Nebel über den Hüttchen am Kochelsee nahe Garmisch-Partenkirchen lichten, spiegelt sich die Sonne auf dem Eis – und alles ist doppelt schön 4. IM SCHWARZWALD An rund 100 Tagen im Jahr liegt hier Schnee, auf den Gipfeln sogar an bis zu 180 Tagen. Wer keine Lust auf Wintersport hat, genießt die weißen Weiten einfach bei einem Spaziergang 5. IN DER SÄCHSISCHEN SCHWEIZ Von der Felsenburg Neurathen mit der bekannten Basteibrücke hat man im…