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GEO 11/2019

DIE WELT MIT ANDEREN AUGEN SEHEN GEO war und ist eine unverwechselbare Mischung aus der Kraft und Magie des Bildes und der Nachhaltigkeit gründlich und seriös recherchierter Texte. Ein Magazin, das Reisen in den Blutkreislauf des Menschen genauso spannend macht wie Vorstöße in den Wasserkreislauf des Amazonas. GEO stellt Fragen und gibt Antworten, liefert ungewöhnliche Perspektiven und eröffnet neue Horizonte – mal ausführlich, mal für den schnellen Blick.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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CHF 50.81
12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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editorial

Liebe Leserin, lieber Leser, „die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die sich die Welt nicht angeschaut haben.“ Dieses Zitat ist Alexander von Humboldt in den Mund gelegt worden, denn: Als einer der wenigen seiner Zeit hatte er ja geschaut und gestaunt und im 19. Jahrhundert die Welt einem Publikum nahegebracht, das zu ihrer Bereisung mehrheitlich nicht die Mittel besaß. Deshalb wird Humboldt bis heute zu Recht verehrt: als Natur-Forscher und mehr noch als Natur-Begeisterer. Gründlich hatte auch Charles Darwin geschaut. Später und auf anderen Wegen als Humboldt – aber vor allem mit ganz anderem Ergebnis. Sein Begriff der Natur weicht radikal vom Humboldtschen ab. Die beiden Männer sind sich zwar begegnet, aber zu sagen hatten sie sich nicht viel: Es trennte sie der tiefste weltanschauliche Graben. Ihn lotet Matthias Glaubrecht aus…

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unterwegs

Absturzangst Fotograf Frank Herfort stockte der Atem: Für seine GEO-Reportage balancierte er unter der Bornbachtalbrücke auf einer wackligen Hebebühne, Dutzende Meter über dem Boden. Herforts Knie wurden noch weicher, als der Fahrer Geschichten über Abstürze erzählte. Letztlich ging alles gut. Die Ingenieure, die Herfort in der Höhe fotografierte, sind einem mächtigen Feind auf der Spur: Aggressiver Rost greift die Stahlarmierung der Brücke nahe Aßlar in Hessen an – und könnte sie zum Einsturz bringen, würde er nicht gestoppt. Seite 110 Kopfarbeit Der Besuch von GEO-Redakteur Klaus Bachmann bei Adrie und Alfons Kennis in Arnhem glich dem Ausflug in ein Knochenkabinett: Regale voller Schädel. Dazwischen Köpfe von Homo-sapiens-Vorfahren, von den Zwillingen grandios rekonstruiert. Seite 146 Ganz schön giftig Nachsitzen für das perfekte Foto: Bis zu 100 Stunden saß Martin Oeggerli pro Bild am Computer, um seine…

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resonanz

GEO-AUSGABE SEPTEMBER 2019 Das Gute essen Nachdem Sie in vergangenen Ausgaben sehr gut die Zielkonflikte zwischen Klima- und Naturschutz herausgearbeitet hatten, reproduziert dieser Artikel einen verklärenden und romantisierenden Blick auf die Landwirtschaft. Solange aber der Landwirt primär für das Produkt Lebensmittel bezahlt wird, sind ihm ertragsmindernde Ackerbeikräuter immer ein Dorn im Auge. Landwirte mit besonderem Verantwortungsbewusstsein für die Natur mögen davon abweichen. Doch es müssen Strukturen geschaffen werden, dass auch ein als Unternehmer auftretender Landwirt ökonomisch dann am klügsten handelt, wenn er Natur und Umwelt schützt. Verklärende moralische Ansprüche helfen dabei nicht. Ich finde es bedenklich zu lesen, dass die „artenreiche Kulturlandschaft“ durch Zwölf-Stunden-Arbeitstage bei einem ausbeuterischen Lohn eines Schäfers erhalten werden muss, ebenso wie Berichte über weit unter Mindestlohn arbeitende Familienbetriebe. Sozial nachhaltig ist das nicht. PAUL SCHMIDT, VIA E-MAIL Auch hier findet…

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geo leserservice

SIE HABEN FRAGEN ZUM ABO? SIE WOLLEN EIN EINZELHEFT BESTELLEN? 24-Stunden-Online-Kundenservice: www.geo.de/ kundenservice GEO-Kundenservice, 20080 Hamburg Telefon: 040 / 55 55 89 90 Telefax: 040 / 55 55 78 03 Online-Shop: www.geo.de/shop Wir sind persönlich für Sie erreichbar von Montag bis Freitag von 7.30 bis 20.00 Uhr, am Samstag von 9.00 bis 14.00 Uhr Preise Jahresabonnement: 104,00 € (D)/117,00 € (A)/169,00 sfr (CH), darin enthalten ist eine Ausgabe GEO Perspektive zum Preis von 8,00 € (D)/9,00 € (A)/13,00 sfr (CH) Preise für weitere Länder auf Anfrage erhältlich SIE HABEN FRAGEN AN DIE REDAKTION? Sie erreichen uns wochentags von 9.00 bis 17.30 Uhr unter der Telefonnummer: 040/ 37 03 27 68 Leserbriefe richten Sie bitte an die E-Mail-Adresse: briefe@geo.de Postadresse: Redaktion GEO, 20444 Hamburg SIE WOLLEN GEO-DVDS, KALENDER ODER BÜCHER BESTELLEN? Online-Shop: www.geo.de/shop GEO-Kundenservice, 74569 Blaufelden E-Mail: guj@sigloch.de Telefon: 040 / 42 23 64 27 Telefax: 040…

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kosmos

CHINA Ein Dorf im Lampenfieber Gesundheit, Frieden und Wohlstand versprechen die goldenen Schriftzeichen, mit denen Arbeiter in Tuntou traditionelle Lampions verzieren. Das Dorf in der Provinz Hebei hat sich zum Zentrum der Laternen erklärt: Zu Millionen werden sie dort hergestellt, meist in Familienbetrieben. Während des chinesischen Neujahrsfests sollen sie den Feiernden Glück bringen VIETNAM Ernte der Kristalle Tief im Süden Vietnams, an der Küste von Bac Lieu, glitzern Salzfelder in der Sonne. Im Dezember startet dort die Saison, danach beginnt die Trockenzeit. Bis weit ins nächste Jahr hinein ernten die Bauern der Provinz dann Salz: Aus verdunstetem Meerwasser gewinnen sie mehr als 100000 Tonnen pro Jahr MALI Schuften und Feiern Lehmverschmiert schleppt ein junger Mann neues Baumaterial heran: Jedes Jahr aufs Neue verputzen die Bewohner von Djenné das wichtigste Gebäude ihrer Stadt, die Große Moschee. Das reich verzierte…

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ein segen für pferd und kamel

Als im Wechsel Gesänge der Gemeinde und des Pfarrers das Kirchenschiff erfüllen, mischt sich ein Geräusch unter die hymnischen Verse, das man in der altehrwürdigen Kathedrale auf der Upper West Side von New York City selten hört: Bellen. Immer wieder erklingt es, lauter, leiser, je nach Größe und Stimmung des Hundes, der gerade anschlägt. Und es sind eine Menge Hunde zugegen, wie jedes Jahr im Oktober in der Cathedral of St. John the Divine. Dann zelebriert die drittgrößte episkopale Gemeinde der USA zu Ehren des Heiligen Franz von Assisi, des Schutzpatrons der Tiere, die „Segnung der Tiere“. Franz von Assisi habe als erster Kirchenmann verkündet, so die Kaplanin der Gemeindeschule, dass Gott nicht nur im Menschen zu erkennen sei, sondern in allen Kreaturen: den vierbeinigen ebenso wie den geflügelten und jenen mit…

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