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National Geographic (D)National Geographic (D)

National Geographic (D)

10/2019

"Das Engagement für eine lebenswerte Welt, einzigartige Reportagen über fremde Kulturen, ferne Länder und spannende Expeditionen bilden den Themenfokus von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND. NATIONAL GEOGRAPHIC hat das nachhaltige Wohl unseres Planeten und seiner Menschen im Blick. Seit der Gründung der National Geographic Society im Jahr 1888 stehen die Erkundung, Erforschung und Bewahrung der Welt im Mittelpunkt aller Unternehmungen dieser gemeinnützigen Gesellschaft. Die Philosophie der Marke mit dem gelben Rahmen ist, Menschen für ihren eigenen Lebensraum und für das Zusammenleben auf unserem Planeten zu sensibilisieren. NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt die Schönheit, aber auch die Bedrohung von Naturschätzen, kultureller Vielfalt und natürlichen Ressourcen. Die Fotos, Reportagen und Forschungsprojekte schaffen ein Bewusstsein für die entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Inspiring people to care about the planet – das ist der Leitspruch von National Geographic. Das Magazin erzählt vom Abenteuer Forschung, von den Wundern der Natur, von fernen Ländern und Kulturen. In spektakulären Reportagen und grandiosen Fotos."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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liebe leserin, lieber leser!

Ein neues Lebewesen betritt die Erde. Es hat Fähigkeiten, die bis dahin in der Natur nicht vorkamen. Doch durch seine enorme Aktivität reichert sich ein Stoff in der Atmosphäre an, der vielen anderen Bewohnern des Planeten das Leben schwer macht, weil sie mit ihm nicht umgehen können. Etliche sterben. Kommt Ihnen dieses Szenario bekannt vor? Nein, hier ist nicht vom Menschen die Rede und auch nicht vom Treibhausgas Kohlendioxid. Der Übeltäter in dieser mehr als drei Milliarden Jahre alten Geschichte ist das Cyanobakterium, das erstmals die Sonnenenergie per Fotosynthese nutzen konnte – und dabei die Luft mit seinen Ausscheidungen durchsetzte: mit Sauerstoff, einem Gas, das für die meisten Zeitgenossen damals giftig war. Was folgte, war ein Massenaussterben von Lebewesen, das in der Wissenschaft als die „Große Sauerstoffkatastrophe“ bekannt ist. Sie…

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leserbriefe

TITELTHEMA „DIE ERSTEN EUROPÄER“, AUGUST 2019 Abkehr vom Nationalismus Jörn Weege, Bad Salzdetfurth Wenn wir, wie Sie in Ihrem Artikel zurecht fordern, endlich keine gedanklichen Unterschiede mehr zwischen „Einheimischen“ und „Migranten“ machen, wäre der nächste logische Schritt die längst überfällige Abkehr von der nationalstaatlichen Idee des 19. Jahrhunderts, die so viel Elend hervorgebracht hat und der wir immer noch verfallen, obwohl die Realität eine andere ist. Die Europäische Union ist nur der erste zaghafte Schritt hin zu dieser Abkehr. GLÄNZEND BESTÄTIGT Reinhard Forst, Amöneburg Dass die Erkenntnisse der DNA-Untersuchungen von Johannes Krause nun durch NATIONAL GEOGRAPHIC einer breiten Öffentlichkeit vermittelt werden, ist äußerst lobenswert. Jetzt wissen wir, dass der DNA-Anteil, den wir den Jägern und Sammlern der Mittelsteinzeit verdanken, deutlich geringer ist als der Teil unseres Erbguts, der auf Bauern aus Anatolien und Halbnomaden aus dem…

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zarte tiere, hartes leben

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mit dem lauf der zeit

BIS ZU ZEHN STUNDEN VERBRINGT David Herasimtschuk oft in Wasser, das kaum wärmer ist als der Gefrierpunkt. In seinem Neoprenanzug treibt er dahin, die Kamera fest umklammert – und wartet geduldig. Auf Wesen, die vielleicht nicht mehr so viel Zeit haben wie er. „Viele der Arten, die ich fotografiere, leben schon seit Millionen von Jahren auf dem Planeten“, sagt Herasimtschuk. „Aber seit dem letzten Jahrhundert verschwinden sie.“ Herasimtschuk arbeitet für die NGO Freshwaters Illustrated. Die schickt ihn um die Welt, um bedrohte Arten in Flüssen, Seen und Bächen zu dokumentieren. Laut Wissenschaftlern trifft das auf bis zu 20 Prozent aller Süßwasserfische zu – weil Dämme die Fischmigration verhindern oder Lebensräume durch Verschmutzung und zu hohe Wassertemperaturen verloren gehen. Dieser Verlust hat auch Auswirkungen für die Menschen: Trinkwasser braucht funktionierende Ökosysteme. Muscheln…

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bewusst leben

ATOMMÜLL HELFERLEIN IM SALZSTOCK SICHERN MIKROBEN DAS ENDLAGER? Bieten Mikroben womöglich die Lösung, um radioaktiven Atommüll sicher zu verwahren? Während international nach der optimalen Form der Endlagerung gesucht wird, haben Forscher um Miriam Bader vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossdorf einen Stamm sogenannter Haloarcheen identifiziert, Halobacterium noricense, der dabei helfen könnte: Die Biogeochemiker simulierten den Ernstfall, dass Wasser in einen Salzstock einbricht, in dem Atommüll gelagert wird. Mithilfe lasergestützter Spektroskopie beobachteten sie, wie die Bakterien das im Wasser gelöste Uran binnen Minuten an ihre Zellwände binden und in unlösliche Kristalle aus Uranylphosphat-Mineral verwandeln (grüne Objekte im Bild). So verhindern sie, dass radioaktive Nuklide vom Wasser ausgewaschen werden und in Boden und Grundwasser geraten. Studien hatten zuvor gezeigt, dass Salzstöcke, die in Deutschland zurzeit favorisierte Endlageroption, wasserdurchlässiger sind als gedacht. Die Mikroben können diesen Nachteil womöglich kompensieren.…

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die kraft der wellen

Wer an dem unauffälligen Gebäude in der Duisburger Innenstadt vorbeiläuft, ahnt kaum, dass sich darin das größte Wasserbecken Nordrhein-Westfalens befindet: ein riesiger Tank, 200 Meter lang und zehn Meter breit. Darin lässt sich das Strömungsverhalten von Schiffsmodellen testen. Und außerdem, wie man aus Wellen Energie gewinnt. Das Wasser gerät in Bewegung, die Wellen werden stärker, und die Maschine im Wasser surrt immer lauter und gleichmäßiger. Neben dem großen Wasserbecken steht der Versuchstank von Jan Peckolt. Im Wasser schwimmt eine flache Boje. Über mehrere Riemen ist sie mit einer Art Schlitten unter der Wasseroberfläche verknüpft. Noch schaukelt die Konstruktion ruhig vor sich hin – dann startet Peckolt einen Generator, der künstliche Wellen erzeugt. Das Wasser gerät in Bewegung, die Wellen werden stärker, und die Maschine im Wasser surrt immer lauter und gleichmäßiger, wie…

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