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P.M. MagazinP.M. Magazin

P.M. Magazin 09/2018

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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ist ein ganz leerer raum möglich?

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn man von einer Menge alles, also wirklich ALLES wegnimmt – was bleibt dann übrig? Zugegeben: Das klingt wie eine Scherzfrage. Wer sie gestellt bekommt, sucht instinktiv nach dem versteckten Trick, dem Witz, der rhetorischen Falltür. Natürlich, so glaubt man sofort, muss doch die Antwort »nichts« lauten. Aber nein: So einfach ist es dann leider doch nicht. Aber dafür ist die richtige Antwort wirklich spannend. Denn tatsächlich ist diese scheinbar so simple Frage alles andere als ein Witz. Sie gehört zu den ältesten Rätseln, mit denen sich Naturwissenschaftler und Philosophen befassen. Gibt es das Nichts? Ist ein völlig leerer Raum möglich? Ein absolutes Vakuum? Oder hegt die Natur tatsächlich diese große Abscheu gegen die Leere, den »Horror Vacui«, wie der griechische Denker Aristoteles vor mehr als 2300 Jahren…

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zitate

»Die meisten Menschen haben wie Pflanzen verborgene Eigentümlichkeiten, welche der Zufall aufdeckt.« FRANÇOIS DE LA ROCHEFOUCAULD (1613–1680), französischer Literat Eingesandt von Andreas Schierle, Meppen »Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr.« PLATON (um 427–347 v. Chr.), griechischer Philosoph Eingesandt von Dennis Reinhold, Bacharach »Alle Menschen haben eine Wirbelsäule, aber nicht jeder hat ein Rückgrat.« HOWARD SPRING (1889–1965), britischer Schriftsteller Eingesandt von Karin Obert, Zittau »Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt’s nicht.« KONRAD ADENAUER (1876–1967), erster deutscher Bundeskanzler Eingesandt von Conny Zetterer, Georgensgmünd »Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, für die der Mensch bewundert wird, falls die Leute je von ihm hören sollten.« EDGAR WATSON HOWE (1853–1937), US-amerikanischer Journalist DREISATZ Ein Thema in drei Sätzen TRAUM »Die Möglichkeit, dass Träume wahr werden können, macht das Leben erst interessant.« PAULO COELHO (*1947), brasilianischer Schriftsteller »Der Traum…

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reaktion

P.M. 07/2018Raumfahrt Mann unter Strom Als Abonnent seit der ersten Ausgabe von P.M. freue ich mich auf jedes Heft. Auf Seite 31 ist die Bildunterschrift (»Selbstversuch mit Tesla-Spule: Sechs Millionen Volt strömen auf den Raumanzug«) falsch. Die Angabe in Volt bezieht sich auf eine Spannung, und eine Spannung strömt nicht. Sie liegt an und versucht, sich abzubauen. Wenn sie einen Weg findet, verursacht sie einen Stromfluss, der in der Einheit Ampere angegeben wird. Günter Eckardt, Nürnberg Sie haben recht. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. Die Redaktion P.M. 07/2018Technik Vollgas für E-Autos Mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel über das Gasturbinenauto gelesen. Es ist beeindruckend, was technisch möglich ist. Nur muss ich mich wundern, dass solche Neuheiten immer für extreme High-End-Fahrzeuge sind. Klar, die Entwicklung solcher Fahrzeuge will Grenzen ausloten und das Mögliche zeigen. Was aber soll…

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korallen-gärtner

ÖKOLOGIE Seit den 1980er-Jahren leiden die Korallen in der Karibik. Stürme, Krankheiten, Überfischung und Klimawandel haben die Bestände drastisch dezimiert. Das gilt auch für jene der niederländischen ABC-Inseln. Das »B« steht für das Eiland Bonaire. Hier bestücken Taucher einen Korallen-Kindergarten mit abgebrochenen Teilen von Hirschgeweih- und Elchgeweih-Korallen. An den künstlichen Bäumen aus Fiberglas und PVC wachsen etwa 60 dieser »Korallenkinder«. Nach sechs bis neun Monaten sind sie robust genug, um an ein Riff transplantiert zu werden. Entwickelt wurden die Coral Trees™ von der Coral Restoration Foundation; sie hofft so, die bedrohte Unterwasserwelt zu retten.…

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zurück in der zukunft: flugzeuge im eis

2008 Juli 1942, mitten im Zweiten Weltkrieg. Zwei US-amerikanische Bomber und sechs Jagdflugzeuge geraten über dem Atlantik in eine Gewitterfront und müssen nach einer falschen Kursberechnung in Grönland notlanden – auf dem Eis. Die Besatzungen überleben, werden mit Hundeschlitten und Schiffen gerettet. Ihre acht Flugzeuge versinken in den folgenden Jahren langsam im gefrorenen Untergrund. 1992 gelingt es amerikanischen Enthusiasten, eine der Maschinen aus dem Eis herauszuschmelzen; sie wird später restauriert und als Star in Air-Shows präsentiert. Im September 2008 berichtete P.M., dass ein Deutscher mit Gleichgesinnten und Sponsoren weitere Flugzeuge aus dem Eis bergen wolle: »Insgesamt etwa 300 Helfer sollen im Mai 2009 nach Grönland aufbrechen.« Zu ihrer Ausrüstung werde ein »Radargerät der Universität Reykjavík« gehören, um die Position der »inzwischen auf 100 Meter Tiefe« liegenden Flugzeuge zu orten. Bei der…

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augen aus dem 3-d-drucker

MEDIZIN Forschern ist es erstmals gelungen, Augenhornhaut im 3-D-Drucker herzustellen. Steve Swioklo (l.) und Che Connon von der Newcastle University kombinierten dafür menschliche Stammzellen mit den Substanzen Algin und Kollagen zu einer Art Bio-Tinte. Das Besondere: Die Stammzellen blieben in der künstlichen Hornhaut lebensfähig. Ins menschliche Auge einpflanzen kann man die Prothesen noch nicht. Bis zur Marktreife werden noch Jahre vergehen, schätzen die Forscher. Dennoch halten sie die Technik für zukunftsweisend. Derzeit warten weltweit zehn Millionen Patienten auf eine Hornhautoperation. Eine Nachfrage, die durch das bestehende Angebot an Spenderorganen bei Weitem nicht gedeckt werden kann. FOTOS: NEWCASTLE UNIVERSITY UK, ALAMY…

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