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P.M. MagazinP.M. Magazin

P.M. Magazin 12/2018

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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unterschätzt die hacker nicht!

Liebe Leserin, lieber Leser, sie scheint so abstrakt zu sein, diese Gefahr, die von Hackern ausgeht. Viele meinen: Ach, das sind doch bloß junge Leute in Kapuzenpullis, die allzu sorglosen Internetnutzern die Passwörter abluchsen. Ja, manchmal stehlen sie auch ein Firmengeheimnis, diese Hacker, einfach um zu beweisen, dass sie das schaffen; dass sie es draufhaben, das Hacken. Eine Art Informatik-Sport sei das, so denken viele Menschen, getragen von einer Szene aus hochintelligenten und leicht verschrobenen Nerds, die zu wummernder Musik seltsame Codes in ihre Rechner tippen …Was für eine Fehleinschätzung! Jens Schröder, Chefredakteur Blackout in Manhattan: Der Stromausfall 2003 war nicht absichtlich herbeigeführt. Heute könnten Hacker so etwas aber planen.Denn längst ist unbestreitbar: Das Hacken von Computern kann eine moderne Form des Krieges sein, der geheimdienstlichen Sabotage. Oder auch eine Form…

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zitate

  » Jeder Mensch glaubt, er sei der wichtigste, der beste; aber nur der Narr und der Dummkopf haben den Mut, es auszusprechen. « JEAN PAUL (1763–1825), deutscher Schriftsteller Eingesandt von Dietmar Krinelke, per E-Mail »Reden ist unser Privileg. Wenn wir ein Problem haben, das wir nicht durch Reden lösen können, dann hat alles keinen Sinn.« ROSA LUXEMBURG (1871–1919), deutsche Kommunistin Eingesandt von Detlev Krause, per E-Mail   »Wer nicht in die Welt passt, ist immer nahe daran, sich selber zu finden.«  HERMANN HESSE (1877–1962), deutsch-schweizerischer Schriftsteller Eingesandt von Susan H. Schwab, per E-Mail »Was der Mensch wirklich will, ist letzten Endes nicht das Glücklichsein, sondern einen Grund zum Glücklichsein.« VIKTOR FRANKL (1905–1997), österreichischer Neurologe und Psychiater Eingesandt von Kathrin Meyer-Faje, per E-Mail  » Heute ist die gute alte Zeit von morgen. « KARL VALENTIN (1882–1948), deutscher Komiker Eingesandt von…

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reaktion

 P.M. 10/2018Editorial 40 Jahre P.M. 40 Jahre und kein wenig »verstaubt«, sondern modern, interessant und bereichernd! Unterschiedlichste Fachgebiete werden so abgehandelt, dass ich diese als interessierter und wissbegieriger Laie verstehe. Ich freue mich jetzt schon wieder auf die nächste Ausgabe! Auf die nächsten gemeinsamen Jahrzehnte!Marc-Jürgen Weyd, BerlinP.M. 10/2018Rüstung Die Alles-ZerstörerSeit vielen Jahren lese ich gern P.M. Doch eine Sache verursacht bei mir hin und wieder Unmut: die Kritiklosigkeit, mit der über militärische Forschungen und die Entwicklung immer neuer und zerstörerischerer Waffensysteme berichtet wird. Die Railgun mag ja technologisch durchaus faszinierend sein, letzten Endes ist es aber ihr Zweck zu töten und zu zerstören. Ich würde mir wünschen, dass dies – bei aller verständlicher Technik-Euphorie – in solchen Beiträgen wenigstens in ein, zwei Sätzen deutlich zum Ausdruck kommt und entsprechend eingeordnet wird.Uwe Menschner, BautzenP.M.…

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in einer welt für sich

  GEOLOGIE Bis zu 14 Meter lang sind die riesigen Kristalle in der Naica-Mine (Mexiko). Die Giganten aus Selenit entstanden vor etwa 350 000 Jahren. Damals waren die Höhlen mit kalkhaltigem Wasser gefüllt, auf Siedetemperatur erhitzt durch eine darunterliegende Magmablase. Als wegen Bergbau-Arbeiten eine der Höhlen vorübergehend leer gepumpt wurde, kamen die Selenitstangen zum Vorschein. Bei 50 Grad Celsius und annähernd 100 Prozent Luftfeuchtigkeit untersuchten Forscher in Schutzanzügen die bizarre Welt und entdeckten Bakterien, die zu den wohl widerstandsfähigsten Lebensformen der Welt gehören. Sie überleben seit circa 50 000 Jahren isoliert in Flüssigkeitsblasen im Inneren der Kristalle. ■…

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zurück in der zukunft: eisberge abschleppen

  1993 Nichts ist unmöglich – auch nicht, Eisberge aus der Antarktis mit geballter Technik und unter Einsatz kraftstrotzender Großschlepper in die Dürreregionen Afrikas und Asiens zu bugsieren. Zu verführerisch schien es vor 25 Jahren, sinnlos vor sich hinschmelzende Eisberge einer Nutzung zuzuführen. »Vielleicht beschleicht Sie bei dieser Schilderung ein leichtes Science-Fiction-Gefühl«, schrieb der Autor des P.M.-Artikels damals, aber: »Sehr weit in der Zukunft befinden wir uns nicht.« Geeignete Eisberge würden bald mit einem Netz aus Kunststofftrossen überzogen und unter Ausnutzung von Strömungen ans Ziel geschleppt. Zwischenzeitlich anfallendes Schmelzwasser pumpte man in Tanker, »Eistronauten« überwachten die Stabilität der Eisberge, und die Seiten würden mit einer »Antisonnenschicht« gegen Abschmelzen besprüht. »Wer weiß, vielleicht gelingt es in zehn Jahren ja wirklich, die Dürrezonen dieser Erde mit Wasser aus der Antarktis zu versorgen«, endet…

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weizen ohne nährstoffe

  KLIMAWANDEL Wenn der Kohlendioxidgehalt der Luft weiter steigt, wird dies Folgen für unsere Nutzpflanzen haben. Sie wachsen dann zwar gegebenenfalls schneller und üppiger – dürften aber weniger Nährstoffe enthalten. Das berichtet ein Team um den Ernährungswissenschaftler Matthew Smith von der Harvard University. Die Befürchtung der Forscher: Grundnahrungsmittel wie Weizen, Reis und Mais könnten bis zum Jahr 2050 bis zu 17 Prozent weniger Eisen, Zink und Eiweiß enthalten. Ein Nährstoffmangel, der beim Menschen zu Mangelerscheinungen wie Wachstumsverzögerungen, Blutarmut, Durchfall, Leberschäden und Infektionsanfälligkeit führt. Hunderte Millionen Menschen mehr als heute könnten in Zukunft davon betroffen sein.FOTOS: ALAMY, MATTEO DE STEFANO/MUSE, ACTION PRESS ■…

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