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P.M. MagazinP.M. Magazin

P.M. Magazin 02/2019

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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die berechnung des unmöglichen

Liebe Leserin, lieber Leser, Stephen Hawking, der 2018 verstorbene britische Physiker, war nicht nur ein Jahrhundertgenie. Er war auch ein Spieler. Immer wieder stellte er auf Basis seiner Berechnungen steile Thesen zum Aufbau unseres Universums auf – und wenn ihm Kollegen dann widersprachen, forderte Hawking sie gern zu einer Wette heraus. Immer in der Zuversicht, die weitere Forschung möge bald erweisen, wer denn nun in der Sache recht behalten würde. Es ist nicht verwunderlich, dass es bei diesen Wetten mehrmals um Schwarze Löcher ging – diese für uns Menschen rätselhaftesten Objekte im Universum. Bei der Beschreibung der Zustände in ihrem Inneren versagen alle Werkzeuge, die die Wissenschaft hervorgebracht hat, ja es versagen sogar unser Gehirn und unsere Vorstellungskraft. Die Variablen in Formeln, die sich seit Jahrzehnten zur Erforschung der Wirklichkeit bewährt haben,…

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zitate

» Die Welt gehört denen, die lauter denken als andere schreien. « ALAN POSENER (*1949), britisch-deutscher Journalist Eingesandt von Maike Schwagerick, Rostock »Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.« ERNST FERSTL (*1955), österreichischer Schriftsteller Eingesandt von Andrea Cramer, per E-Mail »Unser Leben ist, wozu unser Denken es macht.« MARC AUREL (121–180 ), römischer Kaiser und Philosoph Eingesandt von Peter Schumann, Breitenbrunn »Es gibt Tausende Möglichkeiten, einen Tag zu verlieren, aber keine einzige, um einen Tag zurückzubekommen.« TOM DEMARCO (*1940), US-amerikanischer Informatiker Eingesandt von Dirk Stensinsky, Datteln » Glücklich ist der, der von sich selbst sagen kann: Ich habe eine Träne getrocknet. « GIUSEPPE GIUSTI (1809–1850), italienischer Dichter Eingesandt von Werner Ballschmieder, Wurzen HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns! Wir freuen uns über Ihre Einsendungen an zitate@pm-magazin.de. Bitte nennen Sie uns auch…

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reaktion

P.M. 12/2018 Umwelt Gletscher-Stopper Die Idee über das Gletscher-stoppen mittels riesiger Mauer ist interessant. Man könnte das Eis auch vor dem warmen Meerwasser schützen, indem man ein Netz mit Kühlschlangen vor dem Gletscher positioniert. Durch die Kühlschlangen fließt eine kalte Flüssigkeit. Die Energie für die Kompressoren könnte aus Solarzellen stammen. Hans-Peter Kaltenbach, per E-Mail P.M. 12/2018 Kriminalität Cyber-Krieg Ich habe den Artikel mit Interesse gelesen. Aber der Begriff »NSA« kam darin exakt nullmal vor. Dabei ist die Spionage der NSA doch der bisher am besten dokumentierte Fall von Cyberattacken. Auch Stuxnet, der Prototyp eines potenziell katastrophalen Schädlings, fehlt im Artikel. Stattdessen kommen vorwiegend die russischen und chinesischen Hacker zur Sprache, als ob nur Russland und China Fähigkeiten zum Cyberwar entwickelt hätten, während der Rest der Geheimdienste der Welt das Internet nur zum Austausch von Katzenvideos nutzt. Insgesamt fand…

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maritimes mirakel

OZEANOGRAFIE Eine Sensation: das Wrack eines antiken griechischen Schiffstyps, von dem man bisher kaum mehr als Abbildungen auf Vasen kannte, entdeckt im Schwarzen Meer. Kabelgeführte Unterwasserfahrzeuge erstellten hoch aufgelöste 3-D-Fotogrammetrie und -Filme und ermöglichten so den Fund. Das Projekt verantworten Archäologen der University of Southampton. Das Schiff ist so gut erhalten, als sei es erst vor ein paar Jahren gesunken. Und nicht vor 2400. Im Fundgebiet existiert unterhalb von 180 Meter kaum Sauerstoff, deshalb zersetzt sich organisches Material extrem langsam. Tatsächlich fanden die Forscher nicht nur das »Odysseus-Schiff« (Bild oben), sondern auch römische, byzantinische und kosakische Boote – und eine Bronzezeit-Siedlung. Die Koordinaten des Fundes werden geheim gehalten. FOTOS: BLACK SEA MARITIME ARCHAEOLOGY PROJECT, AKG-IMAGES; KARTE: SHUTTERSTOCK…

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zurück in der zukunft: privat ins all

1981 Elon Musk war nicht der erste Privatier, der glaubte, man könne im Weltraum Geld verdienen. P.M. berichtete schon vor 38 Jahren vom deutschen Unternehmen Otrag, das als eines der ersten private Raumfahrt betreiben wollte. Der Plan: Fernseh- und Telekommunikationssatelliten in den Orbit schießen, für nur ein Fünftel der Kosten der staatlichen Konkurrenz. Doch wie sollte dies gelingen? Die Firma erprobte eine neuartige Rakete: ein Bündel aus 600 Rohren, 40 Meter hoch, angefüllt mit günstigem Kerosin und Salpetersäure. Zünden alle 600 Mini-Raketen, könnten sie zusammen angeblich bis zu zehn Tonnen schwere Satelliten in die Umlaufbahn transportieren. Erste Versuche fanden in Zaire (heute: Demokratische Republik Kongo) und in der libyschen Sahara statt. Doch Experten hinterfragten das Konzept, und staatliche Unterstützung blieb aus: Die Bundesrepublik finanzierte bereits die französische »Ariane« mit, zudem kam…

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tarnkappen-falter

BIOLOGIE Die Evolution ließ sich einiges einfallen, um Nachtfaltern das Überleben zu sichern: Einige verfügen über ein Gehör, mit dem sie die Hochfrequenz-Ortungsschreie von Fledermäusen »erlauschen« – dies ermöglicht ausgeklügelte Flugmanöver. Andere signalisieren ihren Feinden, dass sie giftig sind, oder setzen auf Schockoptik, wie etwa Flügel mit Augenflecken. Doch es geht raffinierter: Wissenschaftler der University of Bristol entdeckten per Rasterelektronenmikroskop, dass die Schuppen der Nachtfalter Bunaea alcinoe durch die Ultraschall-Schreie der Fledermäuse in Schwingung geraten und den Schall schlucken, anstatt ihn zu reflektieren. Der Falter wird so für Fledermäuse quasi unsichtbar – eine Technik, die sich nach Meinung der Forscher zur Entwicklung sehr leichter Schallabsorber oder in der Gebäudeakustik nutzen ließe.…

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