Wenn es eine Anerkennung für Schauspieler ist, als Action-Puppe verewigt zu werden, so muss es als besondere Ehre gelten, wenn dies im hohen Alter von 51 Jahren geschieht. Robin Wright, die schon für allerlei Filmpreise nominiert war und einige, darunter den Golden Globe, auch gewonnen hat, findet es jedenfalls hochbefriedigend, nun als Plastik-Amazone im Spielzeugregal zu landen.
In der Comic-Verfilmung „Wonder Wo-man“, die mit üppigem Frauen-Power-Merchandising am 15. Juni auch in die deutschen Kinos prescht, verkörpert sie eine grimmige Generalin, die ein Heer der legendären Kriegerinnen befehligt und sich in Schlachten mit ollen Griechen besonders hervortut. Auf den entsprechenden Körper ist Robin Wright echt stolz, musste sie ihn doch erst mühsam fabrizieren. „Jeden Tag Reittraining, Fitnesstraining, Kampfsport“, sagt die nunmehr Stählerne und zeigt ihre Michelle-Obama-Arme. „Ich war immer die Älteste…