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stereoplay

stereoplay 10/2020

stereoplay ist das führendes Test- und Technik-Magazin für qualitätsbewusste und wissensdurstige HiFi- und Surround-Enthusiasten. stereoplay ist ideal für alle, die ganz genau verstehen wollen, wie HiFi funktioniert. In jeder Ausgabe gibt es zahlreiche Tests edler Hardware und unglaublich gut klingender Lautsprecher aller Preisklassen. Zahlreiche, in Zusammenarbeit mit der TESTfactory entwicklte Messungen, belegen, was die erfahrenen Experten und Autoren in den redaktionseigenen Screening-Räumen hören. Wer guten Sound liebt, braucht stereoplay.

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Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Weka Media Publishing GmbH
Erscheinungsweise:
Monthly
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CHF 55.73
12 Ausgaben

in dieser ausgabe

1 Min.
dynamik-fragen

Passive Standboxen sind nach wie vor die unter unseren Lesern beliebteste und am meisten nachgefragte Gerätekategorie. Ein Zeichen dafür, dass sie trotz moderner Entwicklungen, wie drahtloser Aktivboxen, nach wie vor die tragende Rolle beim hochwertigen Musikgenuss spielt. Und auch wir im Testraum erfreuen uns Monat für Monat an großvolumigen, mitunter recht unerschwinglichen Lautsprechern, die wir schon aus journalistischem und technischem Interesse gern mal an ihre Grenzen zu bringen versuchen. Ich frage mich allerdings: Entspricht das wirklich den Ansprüchen und Hörgewohnheiten in den heimischen Wohnzimmern? Gibt es wirklich so viele Hörer, die ihre Anlagen regelmäßig dynamisch ausfahren können? Mein Eindruck, der durch zahlreiche Gespräche und Leserumfragen untermauert wurde, lautet: eher nicht. Musikgenuss findet oft in Mehrfamilienhäusern statt, wo dynamische Ausbrüche gar nicht möglich sind, und viele Hörer schätzen gerade eine späte Stunde…

1 Min.
eine neue art des musikhörens

Nur selten ist eine revolutionäre HiFi-Idee rein aus Software heraus entstanden, zumeist ist eine intelligente Kombination von Geräten und Bedienlogik der Schlüssel zum Erfolg. Zu den Erfolgsgeschichten gehört eindeutig Roon, das immer populärer werdende Musikbibliothekssystem. Das Team um Vordenker Enno Vandermeer, das 2007 unter dem Namen „Soloos“ mit einem High-End-Server startete, stellte das intuitive Durchsuchen und komfortable Entdecken der eigenen Musiksammlung in den Vordergrund. Die Idee ist heute populärer denn je, und viele namhafte Elektronikhersteller werben mit „Roon Ready“-Kompatibilität. Roon selbst konzentriert sich auf Software und Server – macht Sinn. Enno Vandermeer CEO Roon Labs…

1 Min.
streaming did not kill the video star

AVM war einst als klassischer Verstärkerhersteller gestartet, doch seit der Übernahme durch Udo Besser (u.r.) machen die Badener verstärkt in Streaming. Was zuweilen hohen Einsatz von Entwicklungskapazitäten erfordert. In der neuen Generation Ihrer High-End- Komponenten wird z.B. eine komplett neue Streaming Engine eingesetzt, nebst von Grund auf neu entwickelter App (ganz rechts), die die Tester bei stereoplay rundweg überzeugte. Wer sich überzeugen will, dass trotzdem noch jedes AVM-Gerät in mühevoller Handarbeit entsteht, kann auf der Webseite des Herstellers den wirklich interessanten neuen Imagefilm anschauen, der den Zusammenbau eines Streaming-Verstärkers zeigt (rechts oben). avm.audio…

1 Min.
weniger, aber vom feinsten

Deutschland ist Standboxenland – so erzählen es viele Händler. Gegen eine großvolumige Box mit entsprechenden Dynamik- und Bassreserven ist auch nichts zu sagen. Doch wenn das Budget knapp ist, macht dann eine solche Investition wirklich Sinn? Denn natürlich hat jeder Hersteller seine eigene Kalku- lation, doch die Fertigung der großen Gehäuse und einer Mehrzahl von Chassis ist ein Kostentreiber beim Lautsprecherbau. Wer im dreistelligen Bereich einkauft, kauft logischerweise einen Kompromiss. Dieser Ruf haftete lange den Kompakten an, hatten sie doch quantitativ klare Nachteile bei Tiefgang und Maximalpegel. Doch das ist mit Treibertechnik auf dem Stand der aktuellen Forschung immer weniger ein Argument, zumal die wenigstens Hörer in Appartments ihre Boxen wirklich ausfahren können. Bleibt unterm Strich mehr Klangqualität? Unsere Testkandidaten von 400 bis 8000 Euro loten das aus.…

4 Min.
regal-schätze

Der Online-Exklusiv-Bereich bei Canton ist in den letzten Jahren massiv angewachsen. Kein Wunder, spricht sich doch rum, dass die hier erhältlichen Lautsprecher ein wirklich tolles Preis- Leistungs-Verhältnis haben. Neben der Smart-A-, der A- und der C-Serie (mit der famosen C 309, meiner Meinung nach klar eine der besten Standboxen unter 1000 Euro) findet sich dort neben Subwoofern als jüngster Zugang die B-Serie. Diese umfasst einen Standlautsprecher, einen Center, einen Subwoofer und unser Testgerät, die kleine, hübsche B 30. So viel vorab, das mit dem tollen Preis- Leistungs-Verhältnis ist Canton auch hier wieder gelungen. Für die aufgerufenen 650 Euro bekommt man aber nicht nur ein sauber schwarz oder weiß hochglanzlackiertes Gehäuse, sondern auch technisch einiges geboten. Gut geerbt Hier lässt sich Canton nicht lumpen. Für den Hochton spendierte man der kleinen Box einen Keramikhochtöner.…

3 Min.
atomares gleichgewicht

Nur 18 × 32 × 27 cm groß ist die Paradigm Atom SE. Doch der 2-Wege-Regallautsprecher hat es faustdick hinter seiner Frontbespannung aus schwarzem Stoff. Seine Eingeweide wurden vom kanadischen Boxenbauer gemeinsam mit dem National Research Council (NRC) in Ottawa entwickelt. Kein Wunder also, wenn der kleine, 5,4 Kilogramm schwere Lautsprecher mit zahlreichen Besonderheiten aufwartet und der Hersteller mit coolen Kürzeln um sich werfen kann. Beginnen wir mit den X-PAL Tweetern, die mit einer Perforated Phase-Aligning (PPATM) Lens ausgerüstet sind. Diese beiden Lösungen finden sich bei allen Lautsprechern der vierteiligen Monitorserie, zu der auch ein Center für Heimkino- Setups gehört. Im X-Pal-Hochtöner kommt eine 2,5-cm-Kalotte aus reinem Aluminium zum Einsatz. Eine Ferrofluid- Kühlung steigert die thermische Belastbarkeit. Die PPA-Linse wirkt wie ein verfeinerter Phasenpflock und blockiert einen weiten Bereich von phasenverschobenen…