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Vogue (D)Vogue (D)

Vogue (D)

06/2019

Monat für Monat inszeniert VOGUE in einzigariger journalistischer und ästhetischer Qualität das Beste aus der internationalen Welt der Mode und präsentiert junge Talente und die Trends von morgen. VOGUE trifft die Experten der Kosmetikindustrie und entschlüsselt deren Geheimnsse für anspruchsvolle, intelligente und konsumfreudige Leserinnen. Mit Interviews, Features und Portraits geleitet VOGUE durch die Welt der Kunst und Kultur, entdeckt neue Reiseziele und phantastische Hideaways.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Conde Nast Verlag GmbH
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CHF 47.09
12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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editorial

Was macht die Kunst? – Frei auf die berühmte Frage des Prinzen in Lessings Emilia Galotti an seinen Hofmaler: Brotlos ist sie schon lange nicht mehr. Die Preise vieler Werke sind astronomisch, ihre Schöpfer Superstars. Inhalte und Stile so fraktal und zugleich global, dass sich die eine epochale Richtung nicht benennen lässt. Ähnlich wie in der Mode liegt Banales und Grandioses manchmal ganz nah beieinander. Mit Sicherheit Letzteres: die aktuelle Haute Couture, die sich – pünktlich zum 100. Geburtstag – an der Farben- und Formenlehre des Bauhauses berauscht (S. 98). Kunst und Fashion, Künstler und Modedesigner faszinieren sich und uns immer wieder mit ihren Anziehungskräften. „Jeder, der Kunst macht, egal in welcher Disziplin, durchläuft ähnliche Prozesse“, sagt Covermodel Stella Tennant, die Bildhauerei studierte und mit ihrer Schwester Issy das Künstlerkollektiv…

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vogue stellt vor

PIERRE DEBUSSCHERE & PETER PHILIPS Belgisches Teamwork: Der Fotograf und der Make-up Artist (von links) kreierten Kunst am Körper (S. 158): Dabei ließen sie sich von den expressionistischen Werken des Malers Alexej von Jawlensky inspirieren. Die Models wurden „bemalt“, als wären sie eine leere Leinwand. „Ich will Mysterien schaffen, so, wie sie die Frauenbilder von Jawlensky beinhalten“, erklärt Philips, dessen eigener Vater auch Maler ist, seine Kreationen. MARA Die dreijährige Tochter von VOGUE-Bookerin Vanessa Daly wurde für die Accessoire-Strecke Lichtquellen (S. 50) als Illustratorin engagiert. Die Werke entstanden bereits vor einem Jahr – momentan ist die kleine Künstlerin mehr daran interessiert, ihren Namen schreiben zu lernen, wobei das R noch etwas Schwierigkeiten bereitet. Ihre Lieblingsfarbe ist aber dieselbe geblieben: „Rosa!“ ELIAS HASSOS, in München lebender Fotograf, hat seine Bilder bereits in Galerien…

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vogue favoriten

BILDSCHÖN Auf über 400 Seiten erzählt der Bildband „Issues“ von Vince Aletti die Geschichte der Fotografie in Modemagazinen. Rechts: Toni Frissell für das Cover der US-VOGUE im Dezember 1938. Phaidon Verlag, 85 €. FLOWERGIRLS Die Gründer-Schwestern von Dôen aus Los Angeles feiern ihre Premiere bei Net-A-Porter mit einer 15-teiligen Capsule Collection, bestehend aus romantischen Kleidern und Blusen. Hier: „Jasmine Dress“, 225 £. ZUGEKNÜPFT Die Schmuckdesignerin Ina Beissner ließ sich für ihren Ear Cuff von der „L Heart Knot“-Skulptur der US-amerikanischen Künstlerin Robin Antar inspirieren. Aus 18-Karat-Gold, mit Diamanten besetzt, 6400 €. AUF STREIFE Eigentlich startete Sunnei als Mailänder Menswear-Label, jetzt kommt neben der ersten Womenswear-Kollektion auch die erste Handtasche heraus: die „Bauletto“, aus Baumwolle, 850 €. GUT GEMACHT Komplett in Afghanistan gefertigt ist die „Silk Road“-Kollektion des Berliner Labels Zazi Vintage, die gemeinsam mit…

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symbol-trächtig

Statistisch betrachtet benötigt man tatsächlich eine gehörige Portion Glück, um den seltenen Glücksbringer zu finden: Nur die wenigsten in der freien Natur wachsenden Exemplare des heimischen Klees haben die symbolträchtigen vier Blätter. Das alte Motiv steht auch im Mittelpunkt der neuen Ring-Edition von Bucherer. Sie besteht aus 18 Unikaten mit unter anderem diamantbesetzten Kleeblättern. Eines der vier Blätter ist dabei jeweils farblich abgesetzt. Inspiration dafür war das Wortspiel „Clover“ (deutsch: Klee) und „Lover“. Außerdem besteht zwischen der Pflanze und der Liebe ein Zusammenhang, der inzwischen ein wenig in Vergessenheit geraten ist: Im Mittelalter galt neben der Rose auch der Klee als Symbol der Liebe. Foto: Benjamin Brinckmann/Studio Condé Nast; alle Preise unverbindlich…

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bauhaus-beauties

Redaktion und Produktion: Claudia Beran; Foto: Sebastian Hübner/Studio Condé Nast; alle Preise unverbindlich…

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eine art popstar

Es ist ein Trauerzug, wie ihn die Stadt seit Ewigkeiten nicht gesehen hatte. 100 Priester und Mönche folgen dem Sarg, Vorsteher der Kunstakademie Roms, danach, so weit das Auge reicht, schwarzgekleidete Trauernde, die in der Kirche, deren Kunstwerke verhüllt waren, kaum Platz finden. Direkt hinter dem Sarg trägt man zwei ihrer Gemälde, ihr Malwerkzeug und auf einem Samtkissen ihre aus Marmor gemeißelte rechte Hand. Angelika Kauffmann, die Muse von Rom, eine der berühmtesten Frauen der damaligen Welt, ist tot. „The whole world is angelicamad.“ Angelika Kauffmann, die es vom Mädchen aus einfachsten Verhältnissen zur Selfmade-Multimillionärin gebracht hatte, sorgt schon zu Lebzeiten für Furore. 1781, als ein Londoner Kupferstecher über die Gier seiner Landsleute nach allem, was nach Angelica-Style aussah, spottet, macht der Spruch schnell die Runde. Wer auf sich hält, lässt…

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