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category_outlined / Women's Lifestyle
NEONNEON

NEON

07/2018

"NEON ist ein junges General-Interest-Magazin für das Lebensgefühl und die Welt von Männern und Frauen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren. NEON bietet emotionale Aktualität über ein weit gefächertes Themenspektrum hinweg: Das Magazin berichtet auf hohem Niveau über gesellschaftliche und politische Themen, Modetrends, Beziehungen, Karriere, Reisethemen und Popkultur. Es ist unterhaltsam und informativ zugleich. Die Rubriken des Blattes lauten ""Wilde Welt"" (kleine Geschichten von und über Menschen), ""Sehen"" (Themen aus Politik und Gesellschaft), ""Fühlen"" (Liebe, Freundschaft, Sex, Psychologie), ""Wissen"" (Ausbildung, Job, Körper, Gesundheit, Alltag), ""Kaufen"" (Mode, Produkte, Reise) und ""Freie Zeit"" (TV, Kino, Musik, Literatur, PC-Spiele, Internet). NEON steht für den Lebensgefühl-Journalismus."

Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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IN THIS ISSUE

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editorial

* im Bild vorne rechts; beim Fototermin abwesende Redaktionsmitglieder auf Pappe vertreten  Die Antwort der Printredaktion wäre: Wir haben eben das letzte Mal ein NEON-Magazin gemacht. Und so erklärt sich auch, warum diesmal viele Geschichten von Abschied und Aufbruch handeln, von Krisengefühlen und Hoffnung, von wehmütigen Rückblicken und Fuck-it-Momenten. Zugegeben, diese Ausgabe ist auch eine persönliche Aufarbeitung.Die nächste Frage lautet: Wie macht man möglichst gut mit etwas Schluss, das einem am Herzen liegt? NEON hat sich an Antworten auf die vielen Fragen des Lebens, die sich pauschal nicht beantworten lassen, immer über die Geschichten und Gefühle Einzelner herangetastet. Sich getraut, eine Meinung zu haben, ohne sich anzumaßen, dass sie die einzig richtige ist. Aus dieser Vielfalt ist so etwas wie ein gemeinsames Lebensgefühl entstanden.So haben wir es auch mit…

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was hast du für neon gewagt?

  Fiona Weber-Steinhaus, Redakteurin seit 2013 „Mich in drei Metern Höhe mit einer selbst gebauten Schaukel auf einem estnischen Bauernhof zu überschlagen, mit Seilen angebunden an den Überschlagsmeister.“  Lars Gaede, Redakteur 2011–2015 „Vom per Güterzug reisenden Hobo über Metalheads auf einem Kreuzfahrtschiff bis hin zum sächsischen Meth-User: Das schönste Wagnis war es, sich mit Menschen zu konfrontieren, die komplett anders leben, denken, fühlen. Sollte man eh viel öfter tun!“  Alard von Kittlitz, Redakteur 2013–2015 „Ich Trottel hab mir für eine Geschichte einen Magneten in die Fingerspitze setzen lassen, damit ich elektromagnetische Felder spüren kann. Nervt wahnsinnig.“  Pia Scheiber, Moderedakteurin seit 2016 „An der Ostsee mit klopfendem Herzen weiterzushooten, obwohl ein Mann uns immer wieder anschrie, die Düne zu verlassen, sonst gäbe es Platzverweise. Die Modestrecke fand er nachher gut.“  Julia Baier, Fotografin, und Michael Brake,…

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unnützes wissen

  EINSZombies haben ihren Ursprung in Westafrika, wo sie fester Bestandteil der Voodoo-Religion sind. ZWEIDie Australier setzen im weltweiten Vergleich am meisten Geld bei Glücksspielen ein. Sie verlieren auch am meisten. DREI2013 zog der Vatikan 6000 päpstliche Medaillen aus Gold, Silber und Bronze zurück, weil auf ihnen nicht „Jesus“, sondern „Lesus“ stand. VIERAm 25. Januar 1979 erschlug ein Roboterarm am Fließband einer Ford-Fabrik den Arbeiter Robert Williams. Er gilt damit als der erste von einem Roboter getötete Mensch. FÜNFDer Untergang der „Titanic“ im gleichnamigen Film von 1997 dauert 2 Stunden und 40 Minuten – genauso lang wie der Untergang der „Titanic“ im Jahr 1912 auch in echt. SECHSDie Kartoffel war das erste Gemüse, das erfolgreich im Weltall angebaut wurde.  SIEBENIn Iran gibt es einen Ort, der Shit heißt. ACHTWinona Ryder wurde bei einem Vorsprechen gesagt, sie sei nicht…

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kool savas, 43 „das ist nicht nur halligalli“

 „Vor so zehn Jahren habe ich einfach nicht drauf geguckt, was ich ausgebe. Ich hatte zu dem Zeitpunkt vier Autos – zwei hätten auch gereicht – und lebte in einem Riesenhaus in Heidelberg. So viel Platz habe ich gar nicht gebraucht. Ich habe es mir damals sehr gut gehen lassen und etwas über die Stränge geschlagen. Auf einmal hieß es dann: ‚Da ist eine größere Steuerrückzahlung fällig.‘ 200 000 Euro. Ich habe zwar keine Panik bekommen, aber gemerkt: Ich muss jetzt was machen. Da war dieses Gefühl: ‚Ey, ich lasse nicht zu, dass mich das fertig macht. So leicht kriegt man mich nicht klein.‘ Ich habe also in dem Haus ein provisorisches Studio eingerichtet und angefangen, viel mehr zu arbeiten, viel intensiver Musik zu machen. Das Mixtape, das danach rauskam,…

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tindergarten

  Die TraumfrauWir trafen uns nach wenigen Wochen des Schreibens in einem uns unbekannten Dorf zwischen unseren Wohnorten. Ich erkannte sie sofort an ihren dunklen Haaren und strahlend blauen Augen. Wir irrten lange im Regen umher, redeten und lachten, bis wir ein gemütliches Lokal fanden. Dort aßen wir Flammkuchen und tranken Wein, bis der Laden zumachte. Am Bahnhof wollte ich ihr ein Küsschen auf die Wange geben, aber es wurde ein richtiger Kuss daraus. Wir fuhren getrennt nach Hause. Zwei Wochen später waren wir ein Paar. GING GAR NICHT: Wir wohnten furchtbar weit auseinander, und da sie oft am Wochenende arbeitete, sahen wir uns am Anfang nur selten. GEHT SEHR GUT: Nach etwa einem Jahr zogen wir zusammen, in eine Wohnung in einer Stadt bei Zürich, mit einem zu kleinen Balkon, aber einem…

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deutsche geschichten

  München, @a5dfk  FRANKFURT AM MAINDie S-Bahn ist überfüllt, nur das 1.-Klasse-Abteil ist leer. Davor steht ein etwa Sechsjähriger mit seiner Mutter und fragt, warum da drin niemand sitze. „Das ist nur für 1. Klasse“, antwortet die Mutter. Der Junge stutzt, überlegt, dann hellt sich sein Gesicht auf: „Aber ich bin doch 1. Klasse!“ Michael M. Müller LÜBECKIn der Warteschlange bei Subway. Verkäuferin zu einem Jungen: „Was soll noch auf dein Teriyaki?“ Junge: „Dieses Grüne da.“ Verkäuferin: „Das schimpft sich auch Salat.“ Marie Röpke   Wiesbaden, @denis_olgac  KÖLNNahe des Doms: Mehrere Menschen stehen mit dem „Wachtturm“-Heft in der Fußgängerzone, bereit zu missionieren. Ein Mann hält ein iPad mit der digitalen Ausgabe des „Wachtturms“ hoch. Ein Türke kommt vorbei: „Na, iPad zu verschenken?“ Der Mann: „Ja, zum Mitnehmen!“ Nora Reinhardt LÜNEBURGIn der Umkleide einer Modekette. Mutter: „Und, wie…

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