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P.M. MagazinP.M. Magazin

P.M. Magazin

07/2019

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

Pays:
Germany
Langue:
German
Éditeur:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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32.70 CHF
12 Numéros

DANS CE NUMÉRO

access_time2 min.
kennen wir uns nicht?

Liebe Leserin, lieber Leser, bei der Erforschung der menschlichen Psyche ist viel Scharlatanerie im Umlauf. Das liegt in der Natur der Sache: Wir Menschen haben kein Problem, objektiv eine Amöbe zu erforschen, einen Motor oder eine Supernova. Aber die Psychologie ist immer auch subjektiv: Denn immerhin wollen die Menschen sich mit dieser Wissenschaft selbst ergründen. Schon die alten griechischen Philosophen wussten, dass es bei dieser Konstellation, bei der Einheit von Forscher und Forschungsgegenstand, ein paar erkenntnistheoretische Hürden zu überwinden gibt. Und Eitelkeiten: Sollte es wirklich möglich sein, meine eigene, schillernde Persönlichkeit mit psychologischen Schablonen zu erfassen? Bin ich so berechenbar? Nein, das natürlich nicht. Dennoch füllen wir fleißig mehr oder weniger raffinierte Fragebögen in Zeitschriften aus, um etwas über uns selbst zu lernen. Firmen nutzen standardisierte Psychotests, um Bewerber unter die…

access_time1 min.
zitate

»Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall zu treffen.« FRIEDRICH DÜRRENMATT (1921–1990), Schweizer Schriftsteller Eingesandt von Klaus P. Jaworek, Büchenbach »Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.« CHARLES-LOUIS DE SECONDAT, Baron de la Brède et de Montesquieu (1689–1755), französischer Schriftsteller Eingesandt von Sylvia Rankic, per E-Mail »Eine clevere Person löst ein Problem. Eine weise Person vermeidet es.« ALBERT EINSTEIN (1879–1955), Weltbürger und Physiker Eingesandt von Christian Daemberg, Thuine »Es ist heilsam, daran erinnert zu werden, dass der Stärkste erlahmen und der Klügste irren kann.« MAHATMA GANDHI (1869–1948), indischer Unabhängigkeitskämpfer Eingesandt von Ottmar Berwind, Wolfsheim »Die Zeit verlängert sich für alle, die sie zu nutzen verstehen.« LEONARDO DA VINCI (1452–1519), italienischer Künstler und Universalgelehrter Eingesandt von…

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reaktion

P.M. 04/2019 Ökologie Flucht in die Stadt Wenn ich durch Deutschland und die Schweiz fahre, sehe ich oft großflächige Monokulturen der Landwirtschaft. In Deutschland sind diese aber je nach Gegend viel größer als in der Schweiz. Die niedrigen Preise in der Landwirtschaft zwingen die Bauern zur solch umweltschädigender Massenproduktion. In der Schweiz haben es Bauern einfacher. Da wir nicht in der EU sind, sind die Preise höher. Zudem unterstützt die Regierung die Landwirte mit Direktzahlungen. Wir sehen unsere Bauern nebst Produzenten auch als Naturschützer. Biolandbau wird bei uns stark gefördert. Wir Konsumenten haben es in der Hand, Biomilch, Biokarotten oder Bioeier zu kaufen. Viel teurer sind diese Produkte nicht. Sie sind oft schmackhafter und ökologisch nachhaltiger produziert. Dominique Michael Mattmüller, per E-Mail P.M. 05/2019 Biologie Bienensterben Leider ist die abgebildete Nisthilfe ungeeignet. Bei den gezeigten Baumscheiben wurden die…

access_time11 min.
alpha

Wasserspiegel GEOLOGIE Es ist eine erstaunliche Welt, zweitausend Meter tief im Golf von Kalifornien, die Forscher des Schmidt Ocean Institute mit Tauchrobotern erforscht haben (Bild oben). Doch das verblüffendste Phänomen entdeckten sie erst, als sie die Szenerie von unten betrachteten: Auf den Unterseiten der hervorspringenden Mineralstrukturen blickten sie in eine reflektierende Fläche. Tatsächlich schauten sie auf heißes Wasser, das aus dem Boden ausgetreten war und sich unter den Kuppeln sammelte – an der Grenzfläche zum kalten Wasser spiegelte sich der Meeresboden. Das mineralreiche, bis zu 366 Grad Celsius heiße Wasser liefert die Energie für ein hochkomplexes, vollkommen eigenständiges Ökosystem. Zurück in der Zukunft: Tief hinab, hoch hinaus ARCHITEKTUR 1996 löste der Börsengang der Telekom in Deutschland einen Aktienboom aus. Währenddessen steckte Japan mitten in einer Finanzkrise: Die Wirtschaft stagnierte, die Preise sanken, überschuldete…

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wer bin ich ?

»Ich mag es ordentlich und bin immer gut vorbereitet.« »Ich habe viel Energie und bin der Mittelpunkt jeder Party.« »Ich fühle mit anderen Menschen und habe ein weiches Herz.« »Ich habe eine rege Fantasie und bin vielseitig interessiert.« »Meine Stimmung schwankt häufig, und ich bin schnell gestresst.« Mitte der 1930er-Jahre fasste der Psychologe Gordon Allport einen kühnen Entschluss. Er wollte die menschliche Persönlichkeit wissenschaftlich vermessen. Doch woher sollten die Daten stammen? Allport hatte eine Eingebung: Alle menschlichen Eigenschaften mussten Spuren in unserer Sprache hinterlassen haben! Er brauchte nur ein Wörterbuch durchzublättern und jeden Begriff zu notieren, der den Charakter einer Person beschrieb. Am Ende dieses buchhalterischen Kraftakts stand eine Liste mit unfassbaren 17 953 Einträgen. Aus heutiger Sicht klingt Allports Projekt wie die Tat eines verrückten Professors. Und tatsächlich dauerte es rund…

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weltgefühl

ANGEBOREN ODER ANERZOGEN? 50% beträgt der erbliche Einfluss auf die Big Five (Durchschnittswert aus allen fünf Merkmalen) 85% beträgt der erbliche Einfluss auf Intelligenz Franzosen und Italiener neigen zu Neurotizismus, Mexikaner ruhen in sich. AMERIKANER UND AUSTRALIER ERREICHEN HOHE WERTE BEI EXTRAVERSION. AM ANDEREN ENDE DER SKALA: NIGERIANER UND UGANDER. Deutschsprachige Schweizer sind sehr offen, frankophone Schweizer eher nicht. GESCHLECHTER Eine große Studie aus dem Jahr 2001 ergab: Frauen sind im Schnitt verträglicher, warmherziger, neurotischer und offener für Gefühle. Männer sind durchsetzungsfähiger und offener für neue Ideen. 40% häufiger klickten Facebook-Nutzer auf Werbeanzeigen, wenn diese grob auf ihre Persönlichkeit zugeschnitten waren. In der Studie der University of Pennsylvania sahen Teilnehmer unterschiedliche Motive, je nachdem, ob sie extrovertiert oder introvertiert waren. 2,4 Millionen Facebook-Nutzer nahmen von 2007 bis 2012 am »MyPersonality«- Test teil, der die Big Five erhob, und…

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