Die meisten von Ihnen werden noch nie ihren Namen gehört haben: Lupita García. In den USA und in Mexiko ist ihr Schicksal bekannt.Sie ist die erste Mexikanerin, die nach einem Erlass von Donald Trump in ihr Heimatland abgeschoben wurde. Sie kam als Teenager mit ihrer Mutter, lebte 22 Jahre in den USA, bekam dort selbst Kinder, die mit ihr und ihrem Mann in Arizona lebten. Sie hatte zwei Jobs, als Putzfrau und Köchin. Bis sie ohne jede Vorwarnung unter scharfer Bewachung in einem Bus zur Grenze gefahren wurde. Nun ist die Familie zerrissen. Vielleicht für immer.
Jan Christoph Wiechmann, Südamerika-Korrespondent des stern, traf ihre Familie in den USA und Lupita García im mexikanischen Acámbaro (Seite 94). An ihr hat der frisch gewählte Präsident sein erstes Exempel statuiert. Es ist ein…
