Das wummert richtig. Kannte man ja gar nicht mehr. Kino, große Leinwand, der Kopf dreht sich wieder mit, wenn da einer von links nach rechts rennt, und hier rennen und tanzen sie eigentlich ständig. Mal zu zweit, mal auf den Straßen zu zwanzigst oder fünfzigst. Und in einem Schwimmbad sind es dann 500, die sich in einer gigantischen Choreografie zu Salsa, Merengue, Breakdance und Hip-Hop bewegen, dass es einen nicht wundern würde, wenn hierzulande bald viele in solche Tanzkurse rennen würden. Und dann die Farben, das Rot, das Blau, das Gelb, alles leuchtet, und es sieht aus, als ob sie die Farben mit Kanonen verschossen hätten.
„In the Heights“ heißt diese knallige, lebensfrohe Veranstaltung. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Broadway-Musicals, ein wuchtiges Sommermärchen, das uns für zweieinhalb Stunden in…