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A&W ARCHITEKTUR & WOHNENA&W ARCHITEKTUR & WOHNEN

A&W ARCHITEKTUR & WOHNEN

06/2019

A&W ARCHITEKTUR & WOHNEN berichtet umfassend, kompetent und unterhaltend zugleich über die Trends und Tendenzen in den Bereichen Wohnen, Architektur, im Interior- und Produktdesign und in der Gartengestaltung. Das Magazin vermittelt Hintergrundwissen zu internationalen Architekturprojekten und beobachtet die Kunst aus seinem spezifischen Blickwinkel. Dabei ist A&W ARCHITEKTUR & WOHNEN nicht nur Spiegelbild der ästhetischen Tendenzen unserer Zeit, sondern wirkt selbst stilbildend und beweist so seine Rolle als Opinionleader.

国家:
Germany
语言:
German
出版商:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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6 期号

本期

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editorial

Kennen Sie dieses Gefühl? Sie wandeln durch eine berühmte Großstadt und machen Fotos von einer Sehenswürdigkeit. Und während Sie auf dem Bildschirm den richtigen Ausschnitt suchen, erscheint ein Mensch im Bild. Nein, kein Tourist auf der Straße, sondern jemand, der auf einen Balkon tritt, vielleicht sogar im Morgenmantel, genau dort, wohin Sie die Kamera richten? Schon als Kind fand ich es aufregend, mir auszumalen, wer eigentlich die Bewohner sind, die direkt neben Sehenswürdigkeiten leben. Wer wacht täglich mit Blick auf den Eiffelturm, die „Elphi“ oder das Empire State Building auf? Sind diese Leute glücklicher, weil sie quasi rund um die Uhr Urlaubsmomente haben? Oder unglücklicher, weil sie sich mit Klopapier und Einkaufstüten den Weg durch verdutzte Touristenmassen bahnen müssen? Vielleicht lässt man in diesen Wohngegenden aber auch einfach alles von Bediensteten…

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contributors

MANUELA VAN ROSSEM Als Kind wurde ihr eine blühende Fantasie attestiert, im Studium (Kunstgeschichte und Klassische Archäologie) hat sie sehen, in der Journalistenschule München präzise beschreiben gelernt – ziemlich gute Voraussetzungen für den Job als Autorin. Am liebsten verfasst die 56-Jährige fiktive Geschichten, basierend auf historischen Fakten. Damit hat sie 2018 den Grimme Online Award gewonnen. Florenz mag sie eigentlich nicht – zu museal, zu touristisch. Trotzdem hat sie für AW das Raumkonzept einer – nicht nur wegen seiner Lage außergewöhnlichen – Wohnung am Arno beleuchtet: „Diese Geschichte spielt in einem anderen Florenz, und das hat wirklich Spaß gemacht.“ Ab Seite 94. NADJA TADJALI Ihre Kindheit verbrachte sie im Iran, nach Deutschland kam sie im Alter von zehn Jahren. Eine Karriere als Living-Redakteurin begann Nadja bei Condé Nast. Heute arbeitet sie als freie…

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lage! lage! lage!

Wer heute mit dem Vaporetto durch den Canal Grande fährt und davon träumt, einen der schönen Paläste auf Stelzen sein Eigen nennen zu können, der hätte nur 200 Jahre vorher hier sein müssen. Da erfand der britische Dichter und Weltenbummler Lord Byron mit seinen Oden auf die morbide Stadt den Mythos von Venedig neu, das zu jenem Zeitpunkt ein gottverlassener Ort voller Bruchbuden war. „Leichnam“ nannte Balzac die Stadt, Fontane fand sie nur im Mondlicht erträglich, und John Ruskin, der mit seinem großen Stilkompendium „Die Steine von Venedig“ Mitte des 19. Jahrhunderts endgültig den Ruf der stinkenden Lagune als Sehnsuchtsort für Melancholiker befeuerte, erklärte in britischer Nüchternheit: „Ich fühle keine Romanze in Venedig. Es ist einfach ein Haufen Ruinen.“ Heute gehören die Palazzi entlang der Wasserbuslinie 1 den reichsten Menschen der…

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licht und liebe

Es gibt Geschichten, die können eigentlich nur anfangen mit: „Es war einmal…“ Also denn: Es war einmal ein junger Mann in der ehemaligen Tschechoslowakei. Er war gutaussehend, sportlich, charmant, und er hatte einen großen Traum: Tennisprofi. Gerade an der Schwelle zu einer erfolgversprechenden Laufbahn ereilt ihn eine Rückenverletzung, die seinen märchenhaften Aufstieg jäh stoppt. Immerhin: Ins Tennis-Team einer US-Universität wird er aufgenommen. Im Wesentlichen beschäftigt er sich an der Uni aber mit einem soliden Business-Studium. Zurück aus Amerika, nimmt ihn sein Vater zur Seite und rät ihm, seinen Drang nach Selbstständigkeit zu zügeln und erst einmal in einem etablierten Unternehmen zu arbeiten. Das Unternehmen, in dem der Sohn beginnt, handelt mit Glas und schickt den Berufsanfänger nach kurzer Schulung als seinen Agenten nach Hongkong. Das war vor 20 Jahren, und der…

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meisterstück

1 STAHL, erhitzt und gebogen: Das Gerüst des Sessels ist schwer. Die Federn sind handgemacht, das Polsterwerk ist es auch. Die Grundform für die Varianten sei „unmodisch, zeitlos, so verbindlich wie nur irgend möglich“, sagt der Konzept-Designer. 2 LINIENSTICH und etliche Sticktechniken mehr: Von einer früheren Mitarbeiterin der Luxusfirma Maison Lesage gefertigt, zeigen die applizierten Szenen Begebenheiten aus dem Kinderbuch „Koko & Bosse“ von Lisen Adbåge. 3 LANGLEBIGKEIT – im Minimum 200, besser 300 Jahre: Mats Theselius Stücke sollen überdauern. Für seine Experimente spürt er die oft letzten Vertreter ihrer Kunst auf und bringt ihre Fähigkeiten auch mit modernen, industriellen Techniken zusammen. Zementfliesen, unter hohem Druck zusammengepresst aus einer Schicht Farbschlemme und erdfeuchtem Gemisch. Entwurf: Mats Theselius für Marrakech Design, Kontakt wohnkultur66.de und marrakechdesign.se…

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james shaw

Der Wiederverwerter. Abfälle aus Industrie und Handwerk sind Ausgangsmaterialien für James Shaws Entwürfe. Der Designer, der 2013 seinen Master am Royal College of Art erwarb, konstruiert dafür „plastic extruding guns“. Mit diesen komplexen Nachfolgern der Spritzpistole schmilzt und verarbeitet er Chips aus Hartplastik, die er von einer Londoner Recyclingfirma erhält, zu formbaren Würsten – Ausgangsmaterial vieler seiner Möbel, Leuchten, Objekte. Der mit Marjan van Aubel entwickelte „Well Proven Chair“ von 2012 mit einem Sitz aus Holzspänen und Sojaharz wurde in die Sammlungen des New Yorker MoMA und des Vitra Design Museums aufgenommen. Die Side Gallery Barcelona und Seeds London vertreiben Shaws Objekte.…

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