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chrismon pluschrismon plus

chrismon plus

03/2019

chrismon erzählt, wie Menschen heute leben, was sie bewegt, was sie über Gott und die Welt denken. Reportagen, Interviews, Kommentare mit Gefühl, Verstand und Haltung chrismon plus will seinem Lesern dort Orientierung bieten, wo die große Zahl der Produkte auf dem medialen Markt Moden vorstellt oder schweigt. chrismon ist ein evangelisches Magazin. Das heißt: Die christliche Sicht von Mensch und Welt wird in journalistisch erzählender Weise, in echten Geschichten aus dem Leben präsentiert. Wir möchten Menschen helfen, das Leben mit all seinen Herausforderungen, bei Freude und Leid, bei Krankheit und Krise, bei Liebe und Trennung, zuversichtlich und verantwortlich zu meistern. Konflikte und menschliche Lebensstationen ehrlich und authentisch präsentieren und – wenn möglich – Spuren der Transzendenz im Alltag zeigen. Und, die verbindende und tröstende Kraft von Glauben und Kirche beim Umgang mit Ereignissen und Schicksalen sichtbar machen. chrismon plus beantwortet darüber hinaus Einsteigerfragen zur christlichen Religion und berichtet über die lebendige Vielfalt evangelischen Glaubens in Deutschland.

国家:
Germany
语言:
German
出版商:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 期号

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wer macht so was?

Pia und Anne haben Furchtbares erlebt. Sie habe sich in manchen Momenten „ultimativ verloren“ gefühlt, sagt Anne. Pia und Anne haben sich an die chrismon-Chefreporterin Christine Holch gewandt, um zu berichten, was sie als Kinder erleiden mussten. Sie wollen anderen Opfern Mut machen. Pia und Anne wurden von ihren Eltern gegen Geld an fremde Männer vermittelt, die sie brutal misshandelten. Wer macht so was? Ja, auch manche Mütter und auch Akademikereltern missbrauchen und verkaufen ihre eigenen Kinder. Die Qualen der beiden Mädchen hätten viel früher entdeckt werden können – wenn Lehrer, Ärztinnen und Mitarbeiter des Jugendamts genau hingeschaut hätten (S. 14).Der Journalist Thomas Bruckner hat Wunderheiler in Österreich, Brasilien und auf den Philippinen besucht und irritierende Dinge erlebt. Sie haben ihn nicht vom Hirntumor befreit, aber sie haben ihm…

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portal

Eine Party in einem Berliner Hinterhof. Junge Leute, man trinkt Bier, manche gestikulieren, wie die Frau auf dem Holzpodest. Was sie wohl erzählt? Und die Frau in der roten Jacke links unten – ob sie gelangweilt ist? Oder sieht sie da hinten jemanden, den wir nicht sehen? Dieses Bild geht nämlich eigentlich noch weiter, es ist unten abgeschnitten. Aus Hochformat wurde Querformat, geht auf dieser Doppelseite nicht anders. Nicht zu sehen sind jedenfalls etwa 20 Gäste, dazu der Grill, die Tische, die glimmende Zigarette. Und der Mensch, nach dem die rote Frau vielleicht sucht. Man sieht auch nicht den Mann, der in sein Handy guckt. Moment mal – eine Party, auf der nur einer ein Handy hält? Da müssen wir noch was klarstellen: Das Foto ist von 2006. Warum…

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hebräisch für anfänger

Drei Wendungen aus der deutsch-hebräischen Mischsprache Jiddisch: 1 Warum steht man „Schmiere“?Damit die Aktion geschmiert läuftFürs Aufpassen werden schmierige Typen abgestelltSchmiere bezeichnet auf Jiddisch das Glatte„Schmira“ ist auf Hebräisch „Wache“ 2 Was bedeutet im Jiddischen der Wunsch „Hals-und Beinbruch“„Salz und Brot“„Erfolg und Segen“„Brustgeschmeide aus Knochen“Das Gegenteil soll geschehen! 3 Wieso zieht es „wie Hechtsuppe“?Hechtsuppe verströmt einen strengen Duft„Wie der quirlige Fischpool in der Markthalle“Im Jiddischen war gemeint: „Es zieht wie Sturm!“Koscherer Hecht eignet sich für VergleicheViel Spaß beim Knobeln! Die Auflösung finden Sie auf der Seite 78. ■…

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einmal im monat müll sammeln

Kigali, Ruanda Jeden letzten Samstag im Monat ist Umuganda. Da packt sogar der Präsident von Ruanda mit an, klar, die Fernsehkamera läuft mit. Mal hilft er, Dorfgebäude auszubessern, und hievt in einer Reihe mit seinen Mitbürgern Mauersteine zur Baustelle, mal legt er mit ihnen Gemeinschaftsbeete an oder sammelt Müll. Umuganda ist Kehrtag in Ruanda, und alle helfen mit, ist ja Bürgerpflicht. Für die Ruander ist der Tag von großer Bedeutung. Er kehrt um, was Umuganda im Krieg war, ein Tag, an dem der damalige Präsident seine Anhänger zu Mord und Gewalt aufrief. Jetzt wird repariert und aufgeräumt, auch mit der Vergangenheit. Menschen kommen einander näher ein Gefühl von Gleichheit entsteht, über alle Gesellschaftsklassen hinweg. Es geht um Frieden – und um die Umwelt.Plastiktüten im Gebüsch, leere Shampooflaschen am Strand,…

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„kluge kinder schicken den enkel vor“

Meine Mutter ist echt undankbar. Als sie schlief, habe ich ihren Kühlschrank geputzt. Und sie war sauer! Monika Stadtmüller: Sie haben das offenbar nicht mit ihr abgesprochen. Das müssen Sie. Es ist ihr Haushalt. Da standen klebrige Joghurtbecher neben schimmeligen Wurstresten. Die Hälfte musste in den Müll! Monika Stadtmüller leitete früher diakonische Altenheime und ist heute Vorsitzende des Seniorenbeirats Hannover (FOTO: ANNA-KRISTINA BAUER) Einfach wegschmeißen, was sie sich vielleicht aufgespart hat, ist schlecht. Gehen Sie mit ihr das nächste Mal zusammen daran und schauen die Lebensmittel einzeln an. Sagen Sie ihr, dass sie sich den Magen verderben kann. Und dann eventuell ins Krankenhaus muss. Meiner Erfahrung nach lassen sich ältere Leute davon überzeugen. Sie schimpfte: Das geht dich überhaupt nichts an! Na ja, sie…

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dick und doof

Dick: Findest du mich eigentlich zu dick? Doof: Dazu sage ich lieber nichts, ich bin doch nicht doof. Dick: Aber manche sagen, dass ich dick bin. Doof: Manche sagen auch, dass ich doof bin, die Leute haben keine Ahnung. Dick: Weißt du, warum ich so gerne in Schuhläden gehe? Doof: Weil man sich da setzen kann? Dick: Nein, weil man da im Spiegel nur seine Füße sieht. Doof: Denkst du etwa wirklich, dass du dick bist? Dick: Könnten wir bitte das Thema wechseln? Doof: Ich habe gehört, wenn man mit Dicken über ihr Gewicht spricht, macht ihnen das solchen Stress, dass sie abnehmen. Dick: Also findest du mich doch zu dick? Doof: Ein leichtes Embonpoint ist dir nicht abzusprechen, aber das kleidet einen Mann von Welt. Dick: Irgendwas…

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