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GQ (D)GQ (D)

GQ (D) Style 01/2018

Mit Intellekt, Charme, journalistischer Kompetenz, einer klaren Haltung und immer stilvoll führt GQ durch die männlichen Lebenswelten – von Business bis Beziehung, von Mode bis Mobilität. Die Ressorts und Themen von GQ sind ebenso vielfältig wie das Leben seiner anspruchsvollen und weltoffenen Leser. GQ informiert, unterhält auf hohem Niveau, amüsiert, inspiriert, spürt Trends auf, berät und öffnet neue Blickwinkel.

国家:
Germany
语言:
German
出版商:
Conde Nast Verlag GmbH
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12 期号

本期

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editorial

– IN EINER WELT, DIE IMMER DURCHSCHNITTLICHER ZU WERDEN DROHT, KREIEREN DIE DESIGNER SPANNENDE KANTEN. DER FASHIONPULS 2018 SCHLÄGT EDGY. ANDERS, BESSER, STÄRKER. „GO BIG OR GO HOME“, NENNT ES DONATELLA VERSACE IM INTERVIEW MIT GQ STYLE: „MÄNNER WISSEN, DASS IHRE ERSCHEINUNG EINE WAFFE IST, MIT DER SIE SICH IN DER GESELLSCHAFT POSITIONIEREN KÖNNEN. MÄNNER SOLLEN TRAGEN, WONACH IHRE SEELE VERLANGT.“ UND DESIGNER TUN, WAS IHRE KREATIVE SEELE VERLANGT. DAS GILT FÜR JUNGE STARS WIE MARTINE ROSE UND VIRGIL ABLOH GENAUSO WIE FÜR EINE IKONE WIE REI KAWAKUBO. ES LEBE DIE NEUE UNABHÄNGIGKEIT.…

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contributors

MAX FARAGO Die Produktion der Fotogeschichte „Vergangenheitsformen“ (S. 114) sollte eine Guerilla-Aktion sein: Der aus L.A. eingeflogene Fotograf Max Farago und unser Fashion Director Tobias Frericks wollten die letzten verbliebenen Mitglieder der Rockabilly­Kultur Tokios in ihrem natürlichen Habitat in Aktion fotografieren. Farago brachte deshalb nur eine kleine Analog-Kamera mit, was sich sich schließlich als großes Glück erweisen sollte: Es regnete in Tokio die ganze Zeit über – mit üblichem Digitalequipment wäre der Shoot schlicht ins Wasser gefallen. THOMAS MCCARTY Unsere Stellvertretende Modechefin Manuela Hainz war auf Instagram auf die Arbeit des Fotografen aufmerksam geworden. Wenige Wochen später fand er sich zur Produktion der Fotostrecke „Blackout“ (S. 178) am Playa de Taurito in Gran Canaria ein – und senkte mit seinen 23 Jahren das Durchschnittsalter in dem Rentnerparadies erheblich. Was folgte, war die Suche…

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mix

KUNST AM KÖRPER Martin Margiela hat in den letzten 20 Jahren unsere Vor stellung von Mode herausgefordert und dabei zeitlose Kunstwerke geschaffen wie die Sonnenbrille „L’incognito“. Einige der interessantesten Entwürfe sind nun in Paris zu sehen. PALACE & TELLER Für die Inszenierung des neuen Lookbooks konnte Palace, das derzeit gefragteste Skatewear-Label, Juergen Teller gewinnen. Dass der deutsche Starfotograf Humor hat, beweisen die Tellermotive, mit denen er auf seinen Namen anspielt. MYKITA X MARTINE ROSE Die Panorama-Sonnenbrille mit den typischen Performance-inspirierten Cat-Eye-Gläsern kommt als augenzwinkerndes Bad-Taste-Zitat aus den 90ern zurück. Die Version von Mykita und Martine Rose hat im Gegensatz zum Original-Typus keine gebogenen Gläser und eine gerade Oberlinie – und ist deshalb so vintage wie im Jetzt verankert. RADIKALER RÜCKBLICK Seltene Chance, das Werk einer der bedeutendsten Performancekünstlerinnen unserer Zeit in Deutschland zu sehen: Die Bonner Bundeskunsthalle…

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john lydon

Als Frontmann der legendären Sex Pistols stiftete er Ende der 70er-Jahre pures Chaos – und begründete ganz nebenbei einen ikonischen Anti-Look. Heute bevorzugt der britische Punkrock-Pionier eher die klaren Linien. Zumindest, was seinen Sinn für Ästhetik angeht. Ich wusste schon immer ganz genau, was zu mir passt. Und natürlich auch, was nicht. Ganz egal, ob es dabei um Musik, um Filme, Malerei, Architektur oder Fashion geht. Design fasziniert mich in all seinen Ausdrucksformen, auch wenn sie sehr verschieden sind. Bei meiner künstlerischen Vergangenheit ist es womöglich eine Überraschung, das zu hören, aber ich liebe strenge Strukturen und hohe Funktionalität. Japanisches Design und deutsche Sachlichkeit, das wäre für mich die perfekte Verbindung; zusammen mit meinem britisch-irischen Temperament und meiner amerikanischen Arbeitsmoral ergäbe das garantiert eine hochexplosive Mischung. Apropos Deutschland: Die Ästhetik der Bauhaus-Bewegung finde…

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simon mullan

Bomberjacken haben schon viele Subkulturen für sich beansprucht. Mit seinen Quilts aus zerschnittenen MA-1­ Jacken setzte sich Simon Mul lan mit den so zialen Kodierungen dieses ikonischen Kleidungsstücks auseinander. In seiner neuen Ausstellung bei Dittrich & Schlechtriem in Berlin widmet er sich dem Blaumann. Ich bin Arbeiterkind und wurde in der Schule als dumm abgestempelt. Statt einen handwerklichen Beruf zu ergreifen, wie es mir mit 16 geraten wurde, habe ich in Wien und später an der Royal Academy in Stockholm Kunst studiert. Jetzt sitze ich an der Nähmaschine und verarbeite Arbeiterkleidung zu Bildern. Die Installation in Berlin wird aus 78 Blaumännern bestehen, die ich von der Deutschen Bundeswehr erworben habe. Wichtig war mir, dass sie gebraucht sind. Sie wurden aussortiert, weil sie dreckig waren – bei mir im Bild aber wird…

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børns

Garrett Borns liebt das Experiment: ein exzentrischer Freigeist, dessen psychedelischer Indiepop untrennbar verbunden ist mit seinem androgynen Post-Glam-Look irgendwo zwischen David Bowie und Prince. Hier spricht der 26-jährige Singer-Songwriter über seine ungewöhnliche Art, sich kreativ auszudrücken, wer ihn dabei alles inspiriert – und wessen Fashion-Designs er besonders mag. Ich spiele gern mit festgelegten Geschlechterrollen und nehme die Dinge nicht ganz so ernst, wenn es um mein Outfit geht. Ich probiere mich aus und beobachte dabei, wie mein Umfeld auf meine Erscheinung reagiert. Das führt oft zu extrem inspirierenden Erfahrungen, die ich dann in meiner Musik verarbeite. Ich finde es spannend, ausgefallene Vintage-Teile aus dem Secondhand-Shop mit eleganten High-Fashion-Kreationen zu kombinieren. Von den Stücken aus der Womenswear-Abteilung gefallen mir besonders die Sachen, die Alessandro Michele bei Gucci macht. Er folgt einer Arbeitsweise, die…

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