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AD (D)

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April 2021
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Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

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Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Conde Nast Germany GmbH
Erscheinungsweise:
Monthly
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10 Ausgaben

in dieser ausgabe

2 Min.
editorial

„Die Architektur muss radikal neue Antworten dafür finden, wie wir im Alter leben wollen.“ Wie möchten Sie im Alter leben? Haben Sie darüber schon ausführlicher nachgedacht? Schaut man zurück in der Geschichte und auf eher bäuerlich geprägte Regionen, lebten Familien im Verbund, klassische Versorgungsgemeinschaften nicht zuletzt, in denen der Altbauer den Hof seinen Erben übertrug und sich dafür aufs heute meist nur noch sprichwörtlich bekannte Altenteil zurückzog, ein Austrags- oder Auszugshäuschen auf dem Hof, in dem die Familie für das Lebensabendnotwendige aufkam. Mit der Einführung des Wohlfahrtsstaates in den 60er-/70er-Jahren lösten sich solche überkommenen Modelle weitgehend auf, an die Stelle räumlicher und emotionaler Nähe trat das Altersheim. Der aktuell rasant vorandrängende wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel, nicht zuletzt unter Corona-Bedingungen, Pflegenotstand und Vereinsamungserfahrungen zeigen, dass wir uns noch einmal ganz neu mit…

2 Min.
wer, wie, was?

Drei Fragen an … Hella Jongerius Was macht Sie an „Kosmos weben“ besonders glücklich? Beim Weben geht es darum, Verbindungen zu schaffen. Genau das tun auch die Exponate – ob als taktile Erfahrung, als Experiment oder Ideengeber, als spirituelle Begegnung. Ihre einzelnen Schichten werden hier zusammengebracht: die heilende Funktion von Objekten, die kulturelle Rolle von Design, aber auch die Beziehung zu Tieren, Materialien. Wie erleben Sie den Gropius Bau als Ausstellungsort? Das Gebäude fühlt sich vital an! Schon im November verlegte ich mein Studio dorthin – seitdem arbeiten wir von dort; auch während der Ausstellung selbst. Gerade erst fand eine Séance mit Berliner Schamanen statt. Wir nutzten hierfür die Zeichen der Himmelsrichtungen im Atrium. Das gab mir Aufschluss für den Aufbau meiner Arbeiten. Wie werden aus gewebten Strukturen architektonische Elemente? Indem man über…

1 Min.
… im april

Pop im Quadrat Diversifikation, okay. Noch schöner ist es, wenn ein Accessoire sich einmal in voller Pracht entfalten darf: In Roms Via Condotti plante Hermès einen Pop-up-Store nur für seine Seidenfoulards – und erhielt von Elisa Ossino ein Zauberkabinett, das die Carrés feiert. Ganz am Ende erwartet die Besucher ein interaktiver Raum, in dem sie eins werden mit den Mustern. hermes.com Norweger im Grand Est „48⁰ Nord“ ist ein Landschaftshotel in Breitenbach nahe Colmar, malerisch auf einem Hügel gelegen. Reiulf Ramstad Arkitekter aus Oslo schufen dafür 14 hölzerne Turm-Solitäre in vier Größen. DZ ab 130 Euro. hotel48nord.com Pflug & Zaster Faye Toogood spielt gern mit Formen – und Lauten. Ihre erste Homeware-Collection besteht aus „Plough“ (überwürfe aus Merino) und „Dough“, Geschirr mit fließenden Linien (o.). Der Boden für einen Erfolg ist bereitet. t-o-o-g-o-o-d.com „EACH TIME YOU…

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ad stellt vor

Annie Schlechter … ließ sich überraschen. überall im Haus des 1983 gestorbenen Architekten Alden B. Dow gab es für die Fotografin aus New York etwas zu entdecken – hier eine Farbe, da ein Material, dort eine geheime Treppe. „Einmal umgedreht, schon steht man in einem komplett neuen Setting.“ Gut, dass sie mit den Jahren eine Strategie entwickelt hat, der Fülle gerecht zu werden: Nicht mehr alles muss vor ihrer Linse landen, nur ihre persönliche Essenz. Das, was – frei nach Louis Kahn – ein Haus sein will, zeigt sie ab Seite 146 Andrew Montgomery … vermisst die unbedachten Genüsse der Jugend. Seine Lösung: Kuchen ja, Rauchen nein. Dafür lehre einen das Alter, auch die sperrigeren Dinge wertzuschätzen. Und die Lust an jener urbritischen Exzentrik, die er in den Parklandschaften von Gresgarth zu berauschenden…

1 Min.
forever young

LICHTSPIEL Die mundgeblasene Tischleuchte „Jojo“ (Preis auf Anfrage) der Berlinerin Sofia Souidi funktioniert wie das Spielzeug: geschickt an der Kordel gezogen, erzeugt sie helle Freude. sofiasouidi.com Dauerblüher Ein Bund fürs Leben: In ihrem Farmhaus in der Bronx lässt die Stylistin Livia Cetti die schönsten Sträuße erblühen – aus Papier! Die Pfingstrosen links (ab 1800 Dollar) sind von einem niederländischen Stillleben inspiriert und verwelken garantiert nie. LI thegreenvase.com INS BLAUE HINEIN … radelt es sich am schönsten auf dem „LV Bike“ mit Lederdetails und Monogramm-Blüte am Kettenblatt. louisvuitton.com Schön knackig Devyn Ormsby schenkt frischen Früchtchen ewiges Leben: Im Wachsausschmelzverfahren gießt sie Obst aus Glas (176 bis 236 Euro). devonmadeglass.com Fotos: Kate Mathis; Louis Vuitton; Devyn Ormsby; Ivo Hofsté…

1 Min.
patch work

Okay, OK! Wenn unsere Zeit einen Tisch bräuchte, müsste der stark sein, klar in seinen Linien und romantisch im Kolorit. Die koreanische Designerin OK Kim hat ihn schon gebaut! Den Farbverlauf des „Merge Tea Table“ aus Stahl und Glas meistert sie mit der Lacktechnik Ottchil, 7000 Euro. okkimstudio.com Seite an Seite Die Linie, die negative Form und der Rahmen spielen bei den Werken des amerikanischen Künstlers Wayne Pate eine zentrale Rolle. Jetzt lässt sich seine Kunst in Form von neun handbemalten Terrakottafliesen der „Wayne Pate Tile Collection I“ gleich flächendeckend an die Wand hängen. 15 cm breit, ab 25 Euro/Stück. NL balineum.co.uk RüCKENDECKUNG …bietet der „Pebble Seat“ von Nada Debs mit Intarsienbildern aus Mahagoni. Die abstrakten Motive kombiniert die Libanesin mit unifarbenem Velours, ab 2745 Euro. nadadebs.com DIE MIT DEM SEIL TANZT Für ihren Sessel „Dragon Chair“ experimentierte…