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AD (D)

November 2021

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Conde Nast Germany GmbH
Erscheinungsweise:
Monthly
6,28 €(Inkl. MwSt.)
44,94 €(Inkl. MwSt.)
10 Ausgaben

in dieser ausgabe

2 Min
gemeinsam

Wenn es etwas gibt, das uns seit jeher in der Welt von AD über alle Länder, Grenzen und Zeitzonen hinweg zutiefst verbindet, ist es ganz sicher die unauslöschliche Neugier auf die vielfältigen und kunstvollen Formen unserer Lebenskultur. Die Lust an gestalterischer Schönheit, an Design, Kunst, Architektur, an gelungenem Spiel mit Materialien und Proportionen, verbunden mit einem spürnasigen Entdeckergeist, der uns seit über 100 Jahren immer wieder neue Türen öffnen lässt zu Lebensräumen und Menschen – das ist es, was uns antreibt. Besonders in dieser Zeit, die geprägt ist von tiefgreifenden Veränderungen. Auch unsere Arbeit bleibt davon nicht unberührt. Umso aufregender ist es, dieser Entdeckerlust fortan und erstmalig in der Geschichte unseres Hauses wirklich gemeinsam nachgehen zu können, in einem über die Länder- und Kulturgrenzen hinweg zusammenwachsenden Team. „Kultur“, notierte der österreichische Journalist…

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2 Min
wer, wann, was?

Pappe, Ton und Leinwand Faye Toogood zum Selberbauen Sie ist Designerin, Stylistin und Künstlerin. Pappe, Ton und Leinwand, damit fängt für sie immer alles an: Daraus fertigt sie die Maquetten für ihre Möbel und Plastiken. Den „Roly-Poly“- Sidetable (oben) konnte man auf der „Unboxing“-Show auf dem London Design Festival mithilfe des Designers Peter Marigold auch selber bauen. Und Toogoods neues Buch ist voll von solchen Anregungen. Faye Toogood: „Assemblage 6: Unlearning“, 448 S., 30 Euro t-o-o-g-o-o-d.com Was wäre, wenn? Neue Dauerausstellung zum Afrofuturismus Mit der Zerstörung des Seneca Village unweit des Ortes, wo heute das Metropolitan steht, endete 1857 eine Utopie vom gleichberechtigten Zusammenleben freier Menschen, ungeachtet ihrer Herkunft und ihres Aussehens. Historische Arbeiten und aktuelle Werke (o. Roberto Lugos „Queen Abolition“, 2021) geben eine Idee davon, was hätte sein können, wenn dies nicht geschehen wäre. „Before…

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2 Min
… im november

Fast zu schön zum Spülen Material & Konzept Als Bäder andernorts noch Nasszellen waren, sah man sie bei Material & Konzept längst als Räume. Nun lassen die Münchner Planer ihre harmonischen Farbkonzepte, nuanciert komponierten Fliesenspiegel und feinen Armaturen auch Küchen, Vorratskammern oder Bootrooms zugute kommen (o. eine maßgeschreinerte Pantry). Auf 750 Quadratmetern zeigen sie, wie viel Gestaltungspotenzial in sogenannten Funktionsbereichen schlummert. Material & Konzept, Oettingenstr. 30, München material-konzept.de Mahdavi by Mahdavi Alle Projekte, ein Buch! Nach 21 Jahren im Business ist sie endlich da und entführt uns in die bunte Gedankenwelt der Pariser Interiordesignerin: die große Monografie von India Mahdavi. Skizzen, Moodboards, Modelle und Fotos markieren ihre Wegstationen, von den Ladurée-Filialen in Genf, Tokio und L.A. bis zu Hotels auf der ganzen Welt. Ein Portfolio mit eigenen Fotos der Designerin komplettiert den Prachtband. „India Mahdavi“, Chronicle Chroma,…

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3 Min
ad stellt vor

Maite Sebastia hatte es mit einem guten Bekannten zu tun: Bei den diesjährigen Designawards von AD Spanien wurde Luis Laplace als bester Architekt ausgezeichnet. „Wie könnte man das besser feiern als mit einem Besuch seines Refugiums auf Menorca?“ AD Spaniens Head of Editorial Content beeindruckte vor allem die große Leidenschaft des Argentiniers für eine Wiederbelebung des menorquinischen Handwerks. „In seiner Villa greift er volkstümliche Traditionen auf – zugleich wirkt das Anwesen fast still.“ Seite 144 Inka Baron galoppierte auf „wildem Ritt durch schöne Landschaft“. So beschreibt sie die analytische Vorbereitung auf diese AD. „Gemeinsamkeit schaffen, aber Identitäten bewahren“, darum ging es Inka, die als Art Director Europe gemeinsam mit ihrem Team die Layouts der italienischen, spanischen, französischen und deutschen Ausgaben verglich, filterte und nun zu einem Best of AD verwob. Ihrer klaren Vision…

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5 Min
back for good

… Or Not to Swing Es kann kein Zufall sein, dass Lewis Kemmenoes Werkstatt in Londons Wood Lane liegt. Bei seinem „Cantilever Chair 01“ sorgen hölzerne Rundstäbe dafür, dass die planen, harten Flächen aus Birkenschichtholz tatsächlich Sitzkomfort bieten. Mit der Freischwinger-Assoziation in Optik und Namen indes schickt uns der junge Absolvent des Royal College of Art gekonnt auf den, nun ja, Holzweg! lewiskemmenoe.com „LE DUE FACCE DELLA LUNA“ …das sind bei Afra und Tobia Scarpas wiederentdecktem Besteck von 1979 das Sterlingsilber der Griffe und der Stahl von Laffe und Klinge. Messer um 315 Euro. cassina.com Nimm zwei! … sagte sich Marta Sala – und hat mit Lazzarini & Pickering nicht nur ein gestandenes Architektenduo aus Rom im Portfolio ihres Mailänder Designverlags, sondern nun auch deren Poufs (rechts vor Tapeten aus der mit Fromental realisierten Kollektion…

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1 Min
art to go

Eine Silhouette in Trapezform, daran zwei schimmernde Kreolen, der gebogene Henkel und natürlich die Initialen LV: Die „Capucines“, benannt nach dem ersten Firmensitz in der Pariser Rue des Capucines, ist seit ihrer Lancierung 2013 eine Modeikone des Hauses Louis Vuitton. ähnlich bedeutend sind schon jetzt die Künstlerkooperationen für die „Artycapucines“. „Ich habe die Tasche als Objekt, quasi wie eine Retrospektive meines Werkes gesehen“, erklärt der deutsche Künstler Gregor Hildebrandt (oben rechts), bekannt für seine „Rip-off“-Technik und den Einsatz von Magnetstaub analoger Tonbänder. Seine schwarz-weiße „Artycapucinces“ überrascht mit einem leuchtend pinken Innenleben. Donna Huanca (ganz oben li.) hingegen arbeitete mit Sticktechniken. Inspiriert von menschlichen Körpern, verwandelte die Amerikanerin weibliche Rundungen in wogende Schaumkronen aus Blau und Weiß. Jede der sechs neuen „Artycapucines“ ist ab Ende Oktober in einer limitierten Auflage von 200…

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