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Kunst & Architektur
AD (D)

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Februar 2021

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

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Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Conde Nast Germany GmbH
Erscheinungsweise:
Monthly
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10 Ausgaben

in dieser ausgabe

2 Min.
zu den aufgaben

„Wir erleben hundert Kreative mit tausend Facetten – von welchen manche dann doch wieder erstaunliche Parallelen aufweisen.“ eines Journalisten zählt es, präzise Fragen wie „Wer? Wann? Was? Wieso?“ zu stellen, damit Sie, die Leserinnen und Leser, genaue Informationen erhalten. Der Berufsalltag freilich lehrt einen, dass es oft gerade die Abschweifungen sind, die zu den interessantesten Aussagen eines Interviewpartners führen und die tiefsten Erkenntnisse vermitteln. Dies sind glückhafte Momente – doch wie es nun einmal so geht im Leben: Fortuna lässt sich nicht herbeizitieren. Warum aber, dachten wir uns bei der Vorbereitung zu dieser Ausgabe, in der wir Ihnen die einhundert derzeit wichtigsten Gestalter weltweit vorstellen, warum nicht einmal konsequent durch Seitentüren ins Haus fallen? Sozusagen. Also stellten wir die Pflichtfragen hintan und konzentrierten uns umso mehr auf die Kür. Auf Fragen…

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termine im februar

Oh, wie schön ist Kanada! Das zeigt die Ausstellung „Magnetic North: Mythos Kanada in der Malerei 1910–1940“ in der Frankfurter Schirn. Werke der klassischen Moderne, wie links Lawren S. Harris’ „Lake and Mountains“ aus dem Jahr 1928, animieren zur Stadtflucht – zumindest auf Zeit. 5.2.–16.5. schirn.de Drei Fragen an Samuel Ross zu seiner Kollaboration mit Hublot Hublot feierte im letzten Jahr seinen 40. Geburtstag. Wie kam es zu Ihrer Zusammenarbeit mit der Schweizer Uhrenmanufaktur? 2019 erhielt ich den Hublot Design Prize. Den Gewinn steckte ich in mein Studio SR_A, in allerlei Experimente. Mit Hublot blieb ich in Kontakt, wir sprachen über Präzision, Innovation – alles baute auf diesen geteilten Werten auf! Ihr Projekt mit Hublot wurde zusammen mit einer Kunstinstallation vorgestellt. Erzählen Sie uns mehr! Granit, der erst im delikaten Prozess der Zeit entsteht, trifft…

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ab ins bett!

Zeitreise 1 „Rimowa: An Archive, Since 1898“ führt uns durch Raum und Zeit. Rizzoli, 80 Euro rimowa.com 2 Traumschiff: Hanne Willmanns Bett „Cleo“ mit Velours „Lara“ für schramm-werkstaetten.com 3 Seidiger Haarbändiger „Chouchou“, 185 Euro hermes.com 4 Nachthemden des 16. Jahrhunderts inspirierten Horror Vacui zum „Lisi Bib-Collar Cotton-Poplin Dress“, 615 Pfund matchesfashion.com Kopfkino 1 Bed Hair Day! Seidenturban „Dita“ (58 Euro) von Silke London, über net-a-porter.com 2 Die Royal Tenenbaums lassen grüßen: „Berry Robe“ aus Baumwolle, 150 Euro oascompany.com 3 Liegen in der Loge? Geht mit Matratze „Devonshire“ und Headboard „Lennox“, 6973 Euro vispring.com 4 Vorfreude auf Wes Andersons „The French Dispatch“ schürt der Trailer auf searchlightpictures.com Vernissage 2.0 1 Traumtanz: Okwui Okpokwasilis Performance „Poor People's TV Room (Solo)“ gibt's im Rahmen von „Grief and Grievance“ im new museum.org 2 Handarbeit: Trecas „Portofino“ mit Stoff- oder…

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ad stellt vor

Peter Gehrman hat eine Lieblingspflanze: Crassula ovata. „Im Schwedischen heißt sie Paradiesbaum.“ Und auf Deutsch Geldbaum. (Da kann man mal sehen …) Corona stahl dem Göteborger den Interiordesigner-Job – und ebnete ihm zugleich den Weg zur Illustratorenkarriere. Nun gestaltet er unsere neue Kolumne „Zimmerpflanze“. Wir freuen uns schon auf Crassula! Seite 146 Was würden Sie gern erfinden? Ein übersetzungsprogramm für Gedanken. Welches Motto sollte 2021 tragen? „See you soon, take care!“ Taran Wilkhu reiste gleich doppelt zurück in die Vergangenheit: Als der Londoner Fotograf nämlich das Zuhause der Künstlerin Sarah Kaye Rodden in Kent besuchte, war der britische Lockdown gerade gelockert worden – und alles ein bisschen wie früher. Aber auch das Gebäude aus dem 15. Jahrhundert nahm ihn sofort gefangen: „Sarah lädt das Haus mit ihrer Kunst ganz neu auf. Es ist, als könne…

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der symphoniker

„Mein Garten ist wie ein lebendiges Wesen, die Natur hat mir die Augen über meine Arbeit, aber auch über mich selbst geöffnet. Sie hat mir gezeigt, dass man immer weiterwachsen kann.“ Pierre Yovanovitch Pierre Yovanovitch @pierre.yovanovitch „Materialien, Texturen, Lichtstimmung, Formen, Farben – alles, was meine Interieurs und Möbelentwürfe ausmacht“, sagt der Pariser Raumkünstler, „habe ich aus der Natur. Sie ist das A …“ Und das O? „Ist die Kunst. Ein starkes Interieur braucht den Dialog, das gibt Räumen eine geistige Dimension.“ Atmosphäre. Jene aus Strenge und Feingefühl gemischte Poesie, wie sie dem großen Jean-Michel Frank eigen war. Da kommt es nicht von ungefähr, dass Yovanovitch neben Bjarke Ingels' „The Xi“-Penthouses in New York nun auch das einstige Pariser Apartment des Art déco-Idols eingerichtet – und auf neue Art zum Klingen gebracht hat. Welchen Traum…

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„der ort traf mich

mitten ins Herz“, sagt Pierre Yovanovitch. Hohe Mauern, vier Türme – ein bisschen sah es aus wie eine Sandburg. Eine Kinderfantasie. Als ihm das Schloss aus dem 17.Jahrhundert vor elf Jahren mitsamt 36 Hektar Land zum Kauf angeboten wurde, „wusste ich, dass ich den Platz gefunden habe, zu dem ich gehöre“. Fabrègues, im Norden der Provence, wo die Landschaft rau und felsig, sonnenverbrannt und nur noch postkartenlieblich ist, wenn im Frühjahr die Bäume blühen. „Meine Mutter stammt aus der Gegend. Vielleicht gibt es so etwas wie das Gedächtnis der Zellen.“ Es war wie ein Wiedererkennen. Im Dunklen und Kargen genauso wie im Violett der Lavendelfelder, im Licht und den Farben. Seither ist ihm das Haus zu einem Gegenüber und die Landschaft zur Inspiration geworden. „Wenn ich lange nicht dort bin,…