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AD (D)AD (D)

AD (D) AD Choice 2017

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Condé Nast Germany GmbH
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10 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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„erfindergeist, beharrlichkeit, experimente, formgenie. wir erzählen unsere geschichte des möbeldesigns.“

Manchmal braucht es nicht viel mehr als eine Fahrradpumpe und ein paar Holzlatten, um eine Revolution anzuzetteln. Im Juli 1941 begannen der Architekt Charles Eames und seine Frau Ray, eine gelernte Bildhauerin, im Gästezimmer ihres kleinen Apartments in Los Angeles mit ein paar seltsamen Experimenten. Mithilfe einer provisorischen Apparatur, die sie nach einem alten Zauberspruch auf den Namen „Kazam!“ getauft hatten, wollte das Paar eine lang gehegte Idee in die Tat umsetzen: einen Stuhl zu bauen, dessen Sitzschale aus einem Stück Sperrholz bestand, schwungvoll schön gebogen und leicht in großer Zahl herstellbar zugleich. Das Kunststück ging so: Dünne Lagen Furnier, das Charles – der als Set-Designer in den MGM-Studios arbeitete – heimlich hatte mitgehen lassen, wurden alternierend, mal mit der Maserung, mal quer dazu, übereinandergeschichtet und verleimt, dann in eine…

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100 jahre 100 seiten

Was verbindet die Beatles mit Gropius, was den „Backenzahn“ mit seinen Groupies? In AD Choice führen wir Sie durch ein Jahrhundert Designgeschichte(n), von Eames bis Ikea, von Miami bis in den Weltraum – jede Seite eine neue, stilprägende Idee. Unsere Auswahl ist willkürlich, aber bedacht, und eines können wir versprechen: Sie wer- den die Klassiker danach mit anderen Augen sehen. Glauben Sie nicht? Dann blättern Sie doch mal auf S. 104. Und nun: rein ins Vergnügen! Porträt: Fredericia; Fotos: Märta Måås-Fjetterström; Courtesy of Knoll; Wittmann; Quittenbaum Kunstauktionen (4)…

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wiege der moderne

„Um zum Einfachsten zu finden, zerlegten wir Licht in drei Farben.“ Gerrit Rietveld 1918 Die Avantgarde nimmt Platz Berühmt wurde die rechtwinklige Standarte der De-Stijl-Bewegung als „Roodblauwe stoel“. Doch als Gerrit Rietveld sein konstruktivistisches Sitzmöbel 1918 erstmals (komplett aus Bauteilen in Standardmaßen) zusammensetzte, war von den charakteristischen Primärfarben noch nichts zu sehen: Der Prototyp blieb unlackiert. Erst 1923 passte ihn sein Schöpfer an die typische De-Stijl-Palette an, die das Konstruktionsprinzip unterstreicht – schwarzer Rahmen mit gelben Schnittflächen, blauer Sitz, signalrote Lehne. Zur Serienreife entwickelte Rietveld ihn jedoch nie; in seiner Werkstatt in Utrecht entstanden unzählige Variationen, die er in Farbe und Format stets auf den Auftraggeber abstimmte. Heutige Reeditionen bedienen sich frei aus diesem Fundus. Zu Recht: Was zählt, ist das Konzept! AK 1919 Licht in jeden Winkel 1919 sagte der Thüringer Ingenieur Curt…

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fesche folklore

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elmas feuer

Als Erfinder hat sich Gustaf Dalén um die Milchwirtschaft verdient gemacht (indem er eine Melkmaschine entwickelte), um die Schifffahrt (seine Firma Svenska Aktiebolaget Gasaccumulator, kurz AGA, automatisierte das Leuchtfeuer) und schließlich um die Küche: Seine Experimente mit hochexplosivem Ethin hatten ihm 1912 zwar den Nobelpreis eingebracht, aber das Augenlicht geraubt, was ihn zu längerer Rekonvaleszenz zu Hause zwang. Dort registrierte er erstaunt den Aufwand, den seine Frau Elma beim Kochen trieb – und erfand zu ihrer Entlastung flugs den „AGA Cooker“, damals ein Energieund Arbeitssparwunder, das bald zum festen Bestandteil englischer Cottage- Romantik avancierte. Der Sparsamste ist er heute nicht mehr. Doch der Schönste allemal.…

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umbruch und exil

1933 Kunst in Serie Margarete Heymann-Loebenstein war eine der großen Keramikerinnen der Weimarer Republik, heute kennen ihre Entwürfe nur noch Eingeweihte. Zu Beginn läuft alles gut für sie: Nach Kunststudien lernt die Tochter wohlhabender jüdischer Eltern unter Johannes Itten am Weimarer Bauhaus, ehe sie im Havelland 1923 die Haël-Werkstätten für künstlerische Keramik gründet. Sie verbindet Avantgarde und solides Handwerk, verkauft Art déco aus Deutschland bis nach Australien. Als ihr Mann und ihr Schwager, mit denen sie die 150 Mann starke Firma leitet, bei einem Autounfall sterben, führt sie die Geschäfte allein fort. Die Wirtschaftskrise meistert sie noch, doch nachdem ein Mitarbeiter sie angeschwärzt hat, sieht sie sich 1933 zur Aufgabe ihres Betriebs gezwungen. Die Werkstätten werden unter Wert verkauft, Hedwig Bollhagen, die andere deutsche Keramik-Ikone, übernimmt die Räumlichkeiten und Teile des…

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