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AD (D)AD (D)

AD (D) April 2016

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Conde Nast Verlag GmbH
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10 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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editorial

„UNERMÜDLICH REISEN WIR NACH ITALIEN, HUNGRIG NACH JENEM BLICK, AUS DEM HEUTE ENTSTEHT, WAS UNS VIELLEICHT NOCH IN FÜNFZIG JAHREN BESCHÄFTIGT.“ Im April 1945, wenige Tage vor Ende des Krieges, gelangte Pietro Donzelli mit seiner Einheit ins Po-Delta. Hier sah der junge Mailänder zum ersten Mal jene weitläufige ländliche Gegend zwischen den beiden Flüssen Adige und Po, die er in den folgenden Jahren immer wieder fotografieren sollte. Eine Kamera besaß er zu diesem Zeitpunkt schon, jedoch hatte er tragischerweise kein Geld, um sich einen Film zu leisten. So streifte er noch während und in den ersten Jahren nach dem Krieg durch die Landschaften seiner Heimat und entwarf die Bilder im Kopf, die er erst in den Fünfzigern und Sechzigern dann tatsächlich machen konnte. Im bürgerlichen Leben Angestellter einer Telefongesellschaft, reiste er in…

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www.ad-magazin.de

Fundstücke und alles, was uns auf der Suche nach dem Schönen begegnet, finden Sie auf facebook.com/ADDeutschland Folgen Sie AD-Chefredakteur Oliver Jahn und seinem Team unter instagram.com/oliverjahnad instagram.com/ad_germany Weiße Magie: Auf ad-magazin.de lassen wir uns von der „Masseria Le Carrube“ (oben) in Apulien verzaubern. Was wir auf die Reise mitnehmen? Zum Beispiel die beiden Rucksäcke (u.) von Piquadro mit iPad-Fach, ab 360 Euro. FOTOS: MASSERIA LE CARRUBE; PIQUADRO (2); DVA ARHITEKTA; LILIAN INGENKAMP (3); SERGE ANTON (4)…

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ad stellt vor

BEATRICE ZAMPONI stieg in die Unterwelt hinab und entdeckte das Paradies. Nein, nicht in einem Lina Wertmüller-Film (die Brille hätte gepasst!), sondern im Felsengarten von Gabriella Campo auf der Insel Favignana. „Die Blütenpracht dort hat mich völlig verzaubert.“ Und ein Flirt mit Kakteen war auch noch drin. S. 74 GUIDO P. RUBINO durchquert per Rad nicht nur die Toskana, sondern auch die Zeit. Als er 2011 das erste Mal an der L’Eroica-Tour teilnahm, „wurde ein Rennstil für mich lebendig, den ich eigentlich nur von alten Schwarz-Weiß-Aufnahmen kannte“. Seitdem sattelt Rubino Jahr für Jahr seinen historischen Drahtesel (siehe re.) und berichtet darüber in seinem Webmagazin. Warum er dabei „gar nicht anders konnte, als sich in Land und Leute zu verlieben“, illustriert sein wunderbar nostalgisches Portfolio ab S. 102 JASPER SCHAGERL & ROBERTA RANDERATH…

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best of italy

FORMVOLLENDET! Nach der Moderne ist vor der Moderne? Certo! Die Memphis-Designs von Sottsass wirken heute bereits genauso klassisch wie die Möbel-Ikonen von Gio Ponti und Vico Magistretti. Woran das liegt? Am Schönheits-Gen der Italiener, das auch 2016 wieder zu vollendeter Form findet. AUCH ICH WAR IN ZYLINDRIEN Der Ort des reinen Glücks vereint Männliches und Weibliches – in Rosarot: „Etrusco“, Spiegel auf Holzkonsole, von Ettore Sottsass für Glas Italia, 1990, 5188 Euro. Tisch „Metafora“ von Lella und Massimo Vignelli, 1979, über Martinelli Luce; Kubus, Zylinder, Kugel und Pyramide aus Nero Marquina, Travertin, Rasotica und Carrara-Marmor können frei positioniert werden, 3570 Euro. Stahlsessel „Seconda“ von Mario Botta für Alias, 1983, 1173 Euro. IM ZEICHEN DER VENUS … werden Italiens Klassiker wieder zu jungen Helden: Gio Pontis Sessel „D.153.1“, Reedition von Molteni & C, 1953, 3862 Euro.…

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digest style

DER REINE KLANG DES LICHTS „Bon Ton“ taufte Cristina Celestino ihre Hängeleuchten-Kollektion – und es ist nicht ausgemacht, ob sie damit das subtile Zusammenspiel aus lackiertem Metall, Esche und Kupfer meint oder die stille Übereinkunft, sich für wichtige Anlässe (Wohnen!) besonders fein zu machen. Die Leuchten erinnern nämlich an Juwelenohrringe, bis hin zur charmanten Schmetterlingsmutter, die Korpus und Aufängung zusammenhält. RK 415 bis 494 Euro; designattico.com BLÜTENZAUBER(ER) Olivier Langhendries rechts ist Model (was sonst, bei dem Bart), Florist und ein veritabler Zauberer. Als solchen hat Raw den Belgier engagiert: Die temporäre Wunderkammer oben in der Via Vincenzo Monti 42 verwandelte der feinsinnige Samson in ein Kabinett aus Blüten und versteinerten Pilzen. „Cerise sur le gâteau“ heißt der Zauberspruch – noch: Das florale Sahnehäubchen des Concept-Stores von Architekt Paolo Badesco verblüht Ende April. AK…

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feuer und eis

Eine stille Wasserfläche umgibt den lang gestreckten, lichtdurchfluteten Ziegelbau. Fische schwimmen zwar nicht in dem flachen Graben (aus Feuerschutzgründen, bei einem Brand muss er abgepumpt werden können), dafür tummeln sich Hasen und Wildschweine auf dem 40 Hektar großen Gelände, das inmitten eines Naturschutzgebiets liegt. „Die lassen es sich hier gut gehen“, lacht Vittorio Bertazzoni (o.) . „Sie wissen halt, dass ihnen niemand etwas tut.“ Der 40-Jährige mit den wachen blaugrauen Augen ist Miteigentümer und CEO von Smeg, und das Gelände nahe Reggio Emilia, das man für einen Golfplatz halten könnte, fungiert als Headquarter des 1948 gegründeten Familienunternehmens. Als Smeg, Akronym für Smalterie Metallurgiche Emiliane Guastalla, vor 14 Jahren aus der Ortschaft Guastalla hier hinauszog, legte Architekt Guido Canali die Bauten so an, dass sie sich unaufdringlich in die Landschaft schmiegen.…

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