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AD (D)AD (D)

AD (D) Februar 2019

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Conde Nast Verlag GmbH
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10 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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editorial

Seiner Kunst mit Ausrufen wie „Hach, wie schön!“ oder „Wie grazil!“ zu begegnen griffe völlig zu kurz. Hieße es doch, gänzlich die spirituelle Dimension der Arbeiten Toshiro Kawases zu unterschlagen. Der japanische Ikebana-Meister schafft mit seinen Gestecken nichts weniger als ganze Universen. Sich zum Auftakt des Jahres in diese so schlicht, so still und stupend inszenierten Naturwunder zu vertiefen bedeutet einen Andachtsraum besonderer Eindringlichkeit (Seite 84). Welcher Reichtum der Imagination sich hier auftut – als würde man geradewegs in ein uraltes Märchen eintreten –, deutet sich an, wenn man den epigrammartigen Erläuterungen des Meisters lauscht. Wir blicken etwa auf einen weiß blühenden Yabudemari-Zweig, einen japanischen Schneeball (schon der Name kitzelt die Vorstellungskraft), und hören gleichsam in die Gedankenknospe hinein, die im nächsten Moment zur Erzählung ausschlagen könnte: „Erschrocken und…

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wunderkammer

Mancher Raum ist ein Weltraum: Doug Meyers postmoderne Wohngalaxie im New Yorker Stadtteil Chelsea verbirgt sich in einem Hochhaus, hinter dessen fader Fassade der Designer Hubba Bubba-Blasen auf einem biomorphen Raumteiler platzen ließ und seine Bibliothekswände in Curaçao-Blue glasierte. Übertrieben überirdisch? Nicht für Meyer. Sobald er zwischen seinen Eigenkreaturen steht, fühlt er sich: „Wie im Goldfischglas von Salvador Dalí!“ dougmeyerstudio.com ■…

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wer, wie, was?

Faye Toogood … entwickelte für das britische Modelabel Mulberry ein neues Interior-Konzept. Den Londoner Store kleidete sie in Fliesen und Samt, Glas und Wildleder. Hats off! mulberry.com Drei Fragen an Friedrich von Borries Ihrer Ausstellung in der Neuen Sammlung München haben Sie den Titel „Politics of Design, Design of Politics“ gegeben. Was meinen Sie damit?In letzter Zeit wird viel darüber geredet, ob Design politisch ist. Das finde ich wichtig. Noch wichtiger aber ist, wie Design Politik verändern kann. Auch das zeigen wir.Ist Ästhetik eine moralische Kategorie?Puh. Schwierige Frage. Ich würde sagen: Moral ist eine ästhetische Kategorie. Welches Designobjekt finden Sie in politischer, sozialer und ästhetischer Hinsicht gelungen?Das Fahrrad. Es schenkt uns Freiheit, macht Spaß und ist gesund.Friedrich von Borries ist Autor, Architekt und Professor für Designtheorie. Seine…

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… im februar

Wunderkammern Sie möchten die (Kunst-)Welt mal durch die Augen von Axel Vervoordt sehen? Für die Schau „Room of Wonder I“ inszeniert er Erlesenes und Skurriles aus dem Bestand des Diva in Antwerpen (li. eine zentralafrikanische Kifwebe-Maske). Ebenso spannend: Wes Anderson und Juman Malouf (u.) mischen gerade nach demselben Prinzip das Kunsthistorische Museum Wien auf. Beide noch bis 28. April. khm.at, divaantwerp.be Farbfest am Vulkanhang Memphis-Maestro Ettore Sottsass entwarf das bunt zusammengewürfelte Anwesen auf Hawaii unten. Die Villa mit 230 m Wohnfläche auf 2000 m Grund steht nun zum Verkauf und soll 9,8 Mio. Dollar kosten. sothebysrealty.com Italo-asiatisch Japanischer Schiefer, italienischer Travertin, gehämmerte Eiche und „geflochtene“ Metallplatten: Fassade und Interieur von Bottega Venetas sechs Etagen hohem neuen Flagship im Tokioter Bezirk Chuo wecken Lust auf feinste Handwerkskunst.…

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ad stellt vor

Stefan Milev liebt Klassiker. Die Deardorff des Stuttgarter Fotografen ist von 1947, der Archetyp einer Holzkamera und „das Transportmittel meiner Gedanken”. Für uns dachte Milev über Porsches neusten 911er nach - auf Kontaktbögen, Polaroids und Digitalfotos. Inspiriert von William Klein, hielten er, drei Assistenten und (als die Hand am Auslöser fehlte) eine Porsche-Mitarbeiterin die Autos per Langzeitbelichtung fest. Trotz so viel PS wirkt das Resultat: entschleunigend. Beilage Streetart Die Bodencrew musste ordentlich Turbulenzen meistern. Für unsere Teppichproduktion hatten sich Editorial Designerin Judith Pretsch (links) und Art Direktorin Inka Baron (2. v. re.) die Condé Nast-Tiefgarage ausgesucht. Bei„sieben Grad, einem blockierten Lastenaufzug, fehlenden Steckdosen, plötzlichen Wasserpfützen und ständig vorbeifahrenden Autos“ schleppten die beiden (unterstützt von Stilredakteurin Friederike Weißbach und Fotograf Benjamin Brinckmann) bis zu 50 Kilo schwere Teppiche drei…

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inspiration

Liegen gut auf der Straße (von oben): Alexander Saemmers Einzelstück „Tüllü“, handgeknüpft aus naturgefärbter Wolle, 4850 Euro. Frau mit Amphore aus getufteter Wolle, „The Envie“ von Julia Mior, 1197 Dollar. Neuauflage von Christopher Farr: Gunta Stölzls aus Wolle und Mohair geknüpfter Entwurf „Untitled – Conf 675“, 9000 Euro. (Foto: Benjamin Brinckmann/Studio Condé Nast) Guipure Geometrie Wenn Leder aufblüht? Liegt das an Genevieve Bennett. Und am Art déco-Erbe Armand Rateaus. Neuster Spross: Paravent „Bloom“ aus Lederspitze und graviertem Messing. Ab 16950 Euro. genevievebennett.com Hüter voller Taschen Keine Chance für Panzerknacker! Das Rhinozeros wacht gut gerüstet und mit Argusaugen über alles Persönliche, was in Smythsons Vide-Poche abgelegt wird. „Bond Animal Rhino Key Tray“ aus bemaltem Kalbsleder, 385 Euro. NLV smythson.com Facettenreich Altes Thai-Handwerk und Minimalismus verbinden…

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