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AD (D)AD (D)

AD (D) September 2019

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Condé Nast Germany GmbH
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10 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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editorial

„Ob in einer Mönchsklause oder mitten in der Stadt – welches sind Ihre Kraftorte?“ Einkehr, Ruhe, Askese, Konzentration. Wohl nirgends sonst in der Ideengeschichte des Abendlandes sind diese Vorstellungen eindrücklicher ins Bild gefasst worden als in den unzähligen Darstellungen des Heiligen Hieronymus. Leonardo da Vinci hat ihn gemalt, Ghirlandaio, Dürer, Lucas Cranach der Ältere und viele mehr. Antonello da Messina zeigt den berühmten Kirchenvater, der auf Einladung des Papstes Damasus I ab 382 n. Chr. in Rom und später in Bethlehem das Neue und das Alte Testament ins Lateinische übersetzte – die über Jahrhunderte maßgebliche sogenannte Vulgata –, versunken in seine Schriften „im Gehäus“ (oben, um 1474). Er schuf damit die geradezu emblematisch verdichtete Urszene aller Kontemplation, den Scholar in seiner Kammer. Gerade war das nur 45,5 auf 36 Zentimeter große Ölgemälde,…

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wunderkammer

Auf den ersten Blick wirkt „Passages“, die Installation des koreanischen Künstlers Do Ho Suh, wie ein Röntgenbild. Tatsächlich handelt es sich um genähte Paneele aus transluzentem Polyester, mit denen Suh akribisch die Architekturen seiner früheren Wohnorte dokumentiert. Es sind Zwischenräume aus der Vergangenheit; die Grundrisse verblassen, das Gefühl bleibt. lehmannmaupin.com Foto: Thierry Bal/Courtesy the Artist, Lehmann Maupin-New York/Hong Kong, and Victoria Miro-London, Bildmuseet Archive…

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wer, wie, was?

Von Kaiserinnen und Zaren Eine Schnupftabakdose aus der Juwelenschmiede Friedrichs des Großen, ein brillantenbesetzter Ordensstern, majestätische Porträts: Die Hermitage Amsterdam zeigt höfische Prunkstücke des russischen Kaiserreichs. 14.9.–15.3.2020, hermitage.nl Drei Fragen an Birgit Minichmayr Sie spielen in der Bauhaus-Serie „Die Neue Zeit“ Alma Mahler, die Frau von Walter Gropius. Was hat Sie an dieser Rolle gereizt? Sie war die letzte Femme fatale des 20.Jahrhunderts, versammelte interessanteste Künstler um sich und hinterließ einen tiefen Eindruck. Nicht zu vergessen, dass sich Oskar Kokoschka eine Alma-Puppe baute, nachdem sie ihn verließ. Was bedeutet Ihnen das Bauhaus? Bauhaus ist für mich eine unfassbare Schmiede prägendster Designer und Kunsthandwerker. Ich war schon früh angetan von diversen Designs. Auch das „Triadische Ballett“ hat mich sehr beeindruckt, als ich in der Schauspielschule darauf gestoßen bin. Hat Sie das Drehen inspiriert? Ich habe die Kindermöbel von Alma…

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… im september

Meilensteine von Margiela Er ist das Phantom der Fashionwelt, selbst sein Label ohne Logo. Fast 220 Modelle aus 17 Jahren Maison Martin Margiela (oben Stücke von 1999 bis 2006) versteigert Sotheby’s Paris online. Besichtigung: 20.–25.9. sothebys.com Star der Serien Unter Deutschlands Keramikern war sie ein Unikum: Nicht das Einzelstück lag ihr am Herzen, sondern die Serienproduktion. Sie war Unternehmerin in der DDR (bis zur Enteignung 1972). Und sie entwickelte selbst mit 90 noch frische Formen und Dekore. Nun zeigt die Neue Sammlung in Weiden das OEuvre der großartigen HB – Hedwig Bollhagen (1907–2001). O. Anbietschalen der frühen 50er Jahre. Bis 10.11. dnstdm.de/hedwig-bollhagen Schüttel die Bürste, Baby! Das Vitra Design Museum, sonst Hort des schön Funktionalen, widmet sich in der Schau „Objects of Desire“ dem Surrealismus in Design und Kunst. Die Tour de Force ins Reich…

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ad stellt vor

Clara Westhoff möchte Clara Westhoff auf Google überholen. Bislang rangieren dort nämlich die Skulpturen ihrer berühmten Namensvetterin vor den Texten, die Clara für das „Zeit Magazin“, die „WamS“ oder „Piqd“ schrieb. Nun ist die 22-jährige Journalistikabsolventin Online Trainee bei AD, entwickelt Videoformate und schreibt – wie sollte es auch anders sein? – am liebsten: über Kunst. ad-magazin.de Elias Hassos ist ein Freigeist, im übertragenen Sinne wie im geografischen. „Ein ortsgebundenes Studio oder Büro brauche ich nicht, ich arbeite von überall!“ Für uns begab sich der Münchner Fotograf in einen regelrechten Tempel der Arbeit: die asketischen Räume der Kreativagentur Martin et Karczinski. Hassos inszenierte sie als lichte Denkräume, ätherisch, kühl und komfortabel. S. 154 Jakob Schmitt, Robert Fischer, Samantha Taruvinga & Andreas Kühnlein machten es verkehrt herum – zumindest was das per Spiegelblick entstandene Gruppenbild rechts…

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neuheiten

Dreikissenhoch Die Prinzessin auf der Erbse hielt sich meist im Bett auf. Hätte sie einen Sessel besessen: Es wäre „The Pillow Chair“ (1499 Dollar) von Ash NYC gewesen. ashnyc.com Prima Primaten 1963 taten fünf nassforsche Makakenaffen es den Menschen gleich – und stiegen erstmals ins Thermalbecken am Fuße der japanischen Shiga-Hochebene. 56 Jahre später saßen ihre tiefenentspannten Nachkommen Porträt für Mooois „Indigo Macaque Red“ (2170 Euro), einen Teppich, der aus Kunst- und Wollfaser gewebt wird. Da braust sich doch der Affe! SF moooicarpets.com Ein genialer Geistesblitz Ein bisschen wie vom Donner gerührt – sehen Charles-Antoine Chappuis' „Knitted Vases“ aus: Dabei zucken keine bunt gemusterten Stromwellen um die recycelten Glasgefäße, sondern hart gestrickte Leinengriffe im Missoni-Look. Dort gefasst und umgedreht, geht dem Trio übrigens auch kopfüber so manche Blume auf! ch-a-ch.com Tougheres Schneiderlein Haben Sie sich schon mal…

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