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AD (D)AD (D)

AD (D) December 2015 - January 2016

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Conde Nast Verlag GmbH
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10 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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editorial

Winsor McCay und Sigmund Freud sind sich nie begegnet. Soweit man heute weiß, haben der New Yorker Zeichner und der Wiener Tiefenpsycholge auch keine Kenntnis von den Werken des jeweils anderen gehabt. Offenbar lag es einfach in der Luft, an verschiedenen Orten der Welt zugleich. Hatte man in früheren Zeiten den Traum als geheimnisvolle Botschaft oder Warnung, als Prophezeiung zukünftiger Ereignisse interpretiert, war es Sigmund Freud, der die Nebel des allzu Mystischen und Unerklärlichen lüftete. Als Winsor McCay vom 15. Oktober 1905 an begann, in der Sonntagsausgabe des „New York Herald“ die nächtlichen Abenteuer des „Little Nemo in Slumberland“ zu veröffentlichen, war es gerade einmal sechs Jahre her, dass in Wien Freuds „Traumdeutung“ erschienen war. Wenn man heute mit dem Abstand des Jahrhunderts auf die sage und schreibe 549 Folgen…

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weiterlesen auf ad-magazin.de

1950 bis 1951 entstand in Litchfield, Connecticut, ein Bau, wie ihn die kleine Stadt noch nicht gesehen hatte: das „Stillman House“ von Ex-Bauhäusler Marcel Breuer. Am 19. November kommt es samt Alexander Calders Wandbild o. bei Wright unter den Hammer – auf ad-magazin.de führen wir Sie in den lichten Flachbau. Und freuen uns an samtiger Keramik mit Messingakzenten (rechts): „Now And Then“ von Natascha Madeiski und Linnie McIarty. NETZWERK facebook Tägliche Fundstücke und alles, was uns auf der Suche nach dem wahrhaft Schönen begegnet, finden Sie auf facebook.com/ADDeutschland Instagram Stil im Quadrat: Folgen Sie Oliver Jahn und seiner Redaktion auf Instagram unter instagram.com/oliverjahnad instagram.com/ad_germany FOTOS: SPACE COPENHAGEN (4); RIMOWA; KIT MILES; MORLEY VON STERNBERG (3); JEREMY BITTERMAN; LEA RIECK; MATTHIAS HEIDERICH…

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ad stellt vor

LILIAN INGENKAMP hatte Nerven wie Drahtseile. Noch zwei Tage vor Abflug nach Shanghai wusste unsere Style-Redakteurin nicht, ob ihr Visum genehmigt werden würde. Dann das erlösende „Yes“: Lilli tourte durch neue Museen und Industrieviertel, wagte sich in Random Internationals „Rain .Room“ (freilich ohne dabei nass zu werden) und genoss „einen fantastischen Blick auf die Skyline von Pudong – dafür brauchte ich nur den Vorhang in meinem Hotelzimmer zu öffnen!“ Von Jetlag keine Spur, kehrte Lilli nach vier Tagen wieder heim – aus dem Reich der Mitte, zurück in unsere Mitte. Und erzählt im Condé Nast-Extraheft von ihrer Reise zur Kunst. Art & Travel MARK LUSCOMBE WHYTE bewies veritable Seetauglichkeit. Um die 65 Meter Länge der „Sultana“ in Gänze einfangen zu können, bestieg der Fotograf in aller Frühe eines ihrer Beiboote – und war…

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ein engel an unserer tafel

Feine Gabe: Exklusiv für AD entwarf Theresienthal die handgravierte Glasvase „Cintura“ in Amethyst und Rauchgrau (Einzelvase: 248 Euro, 2er-Set: 485 Euro. Bestellinfo auf Seite 137). Porzellanfigur „Balthasar“ von Lladró. Silberschale links von Werkstatt München. Tischdecke: Rubellis „Perù“. Fond: „Hoxton“ von Jane Churchill. VIEL GLÖGG UND VIEL SEGEN Skandinavisch zu Tisch – zartes Wild und Feines im Glas (v. li.): Messing-Reh über Versus Gallery, 340 Euro/Paar. Schälchen „Liaison“ von Carl Mertens, 150 Euro. Keramikteller und -becher von KH Würtz. Darauf: Genses Besteck „Nobel“ (171 Euro/2er-Set) und Ring „Filet d’Or“ von Hermès, um 6900 Euro. Serviette (9 Euro), Ring (um 36 Euro/6er-Set) und Rentierfell (258 Euro) von Broste Copenhagen. Neutras Holzwürfel, über Markanto, 85 Euro/12 Stück. Kerzenhalter „Luna“ von Applicata, 100 Euro. Royal Copenhagens Tasse „Musselmalet Riflet“ (89 Euro) hinter Kählers Schale „Unico“, 75…

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winterreisen

ARTISTS IN PROGRESS Zum zweiten Mal war Jason Schmidt unterwegs, um Künstler bei der Arbeit zu fotografieren. Die Porträtierten selbst haben ihre Gedanken dazu aufgeschrieben: innere Momentaufnahmen. Steidl, 180 S., 58 Euro. AUFERSTEHUNG Erst kürzlich wurde der zu Unrecht vergessene Hamburger Impressionist Thomas Herbst mit einer großen Schau neu entdeckt, nun folgt ein opulentes Werkverzeichnis seiner über 1000 Bilder. Allein die rund 50 Seiten Kuh-Studien zeigen, wie besessen der Freilichtmaler einzelne Motive nahezu inhalierte. Hirmer, 368 S., 70 Euro. TRAUMDEUTUNGEN Riesenpilz-Wälder, rauchende Affen, kopfüber stehende Schlösser: Ab 1905 schuf Winsor McCay 549 bildgewaltige Comicstrips über die Traumwelt des kleinen Nemo, nun endlich als Gesamtwerk. Taschen, 708 S., 150 Euro. MAKE ART, NOT DECO! Art déco wird oft als letzter „totaler Stil“ beschrieben: Seine Ästhetik bezog alles ein, vom Interior bis zum Turban. Weniger bekannt sind seine geografischen Ausmaße,…

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ein schöner rücken

Rolf Benz wurde in einer Zeit gegründet, in der Sitzgelegenheiten wandseitig nach dem Fernsehgerät im Raum ausgerichtet wurden. Hinteransicht? Zweitrangig. Doch nicht nur das TV-Programm hat sich seit 1964 um 180 Grad gewandelt, sondern auch die Wohngewohnheiten. Besser gesagt – um 360 Grad: „Tira“ ist daher, wortwörtlich, ein Allrounder, dessen Rückseite aus luftigen Polyurethan-Stützen besteht. Joachim Nees wollte nämlich ein Sofa entwickeln, „das aus jeder Perspektive attraktiv und somit frei im Raum positionierbar ist“. Doch damit war es nicht getan: Der Designer (Nees entwirft seit zehn Jahren für Rolf Benz) versah „Tira“ mit einer pfiffigen Klappfunktion – zieht man an einer Lederschlaufe, lässt sich das Rücken- zu einem Sitzpolster verschieben, wodurch sich eine 180 cm lange Liegefläche ergibt. Klar ist also: Wie der Sofa-Oldie zum Röhrengerät verhält sich „Tira“ zum MacBook. Jung,…

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